Actions

Work Header

Rating:
Archive Warning:
Category:
Fandom:
Relationship:
Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2014-03-18
Completed:
2016-01-13
Words:
947
Chapters:
2/2
Comments:
3
Kudos:
43
Bookmarks:
1
Hits:
632

Ein kleines Bischen......

Summary:

Ein paar zusammen hängende one shot zu Hermione und Barty Crouch jr.

Chapter Text

...Trost

Bartemius Crouch jr. von allen nur Barty gerufen, saß an einem Baum gelehnt und starrte in den Himmel. Dort oben irgendwo war seine Mutter jetzt und brauchte nicht mehr zu leiden. Weder unter ihrer Krankheit noch unter seinem Vater. Nur selten schaffte es die Hauselfe Winky, seinen Vater dazu zu überreden, ihn mal nach draußen zu lassen. Der mittlerweile 23 jährige junge Mann war ein Gefangener seines Vaters. Erschöpft ließ er den Kopf sinken, der andauernde Imperius Fluch seines Vaters schwächte ihn. Tief atmete er aus.
„Hallo?“ fragte eine zarte Stimme.
Erschrocken sah Barty auf und blickte in zwei warme braune Augen.
„Geht es dir gut?“
„Ähm, ja.“ antwortete er etwas unsicher.
Vor ihm stand ein kleines Mädchen. Sie hatte braunes buschiges Haar, trug ein dunkel blaues Sommerkleidchen und in ihrem Arm hielt sie ein dickes Buch.
„Wie heißt du?“ fragte das Mädchen.
„Bist du immer so neugierig?“
Er verdrehte genervt die Augen. Doch das Mädchen ließ sich nicht beirren.
„Ich bin Hermine.“ sagte sie und streckte ihm ihre kleine Hand entgegen.
Seine Mundwinkel zuckten kurz nach oben als er ihre Hand nahm.
Man nennt mich Barty.“
Hermine strahlte ihn an und setzte sich neben ihn.
„Was machst du alleine hier Barty?“
„Ich mach kurz pause.“
Barty blickte zu dem Mädchen an seiner Seite.
„Was schleppst du da für ein Buch mit dir rum?“
„Shakespeare´s gesammelten Werke.“
Überrascht hob er eine Augenbraue.
„Wie alt bist du kleine?“
„Sechs!“ antwortete Hermine stolz.
„Erst sechs und du liest schon so ein Buch?“
„Ja. Das lese ich zur Abwechslung. Sonst lese ich nur Schulbücher.“
Perplex starrte er Hermine an. Bis ihm einfiel das sie ja anscheinend auch alleine war.
„Bist du alleine hier?“
Hermine nickte traurig.
„Meine Tante wohnt da unten im Tal.“
„Und warum bist du jetzt nicht dort?“
Verlegen starrte Hermine auf ihre Schuhe.
„Die haben mich geärgert!“ sagte sie leise.
„Wer?“
„Mein Onkel und mein Cousin Albert. Sie lachen mich ständig aus und nennen mich Streberin.“
Wut keimte in Barty auf als er sah wie die kleine Hermine anfing zu weinen. Beruhigend strich er ihr über den Kopf.
„Mach dir nichts draus. Mein Vater sperrt mich ein und hat sich noch nie für mich interessiert.“
Erschrocken sah Hermine auf. Neue Tränen glitzerten in ihren Augen, als sie aufstand und ihn umarmte.
„Wir können ja zusammen weglaufen und wenn ich alt genug bin heirate ich dich dann.“ sprach Hermine leise.
Barty musste unwillkürlich lächeln.
„Das ist lieb Hermine. Aber deine Familie würde dich vermissen.“
„Aber ich mag nicht das du eingesperrt wirst.“
Barty strich ihr die Tränen aus dem Gesicht.
„Komm ich bring dich heim!“
Er hob ihr Buch auf und nahm Hermine an die Hand. Im Tal angekommen brachte Barty Hermine zum Haus ihrer Tante.
„Du solltest jetzt reingehen!“
Hermine nickte, sie umarmte ihn noch kurz und ging dann rein. Wie Barty es vorhergesehen hatte wurde sie schon vermisst. Traurig ging Barty zurück, doch er wurde das Gefühl nicht los, das er sie irgendwann wiedersehen würde.