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Rating:
Archive Warning:
Category:
Fandom:
Relationship:
Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Series:
Part 3 of Behind the scenes
Stats:
Published:
2021-08-10
Words:
1,798
Chapters:
1/1
Comments:
3
Kudos:
3
Hits:
90

Temporale Chaos

Summary:

Manche sagen, Keyla is Deutsch und mit den Translators hören wir ihr nur Englisch sprechen. Aber wenn wir ihre eigene Gedanken beschreiben, warum spricht sie dann auf Englisch?* Und wie ist das alles so passiert? Wie ist sie vom Dorf zum Space gekommen? Wann hat sie Joann kennen gelernt und war es Liebe aus dem ersten Blick?

Notes:

(See the end of the work for notes.)

Work Text:

,Wie lange was sie here? Waren es six Wochen? Eight? Und wie war das mit der Sprache? Had sie it schon verlernt? ' dachte Keyla. Den ganzen Tag Englisch sprechen war gut für ihr Englisch, aber echt schlecht für ihr Deutsch. Even ihre Gedanken waren auf Englisch. Es fiel ihr schwer zurückzuwechseln. Aber jetzt vermisste sie Home . Heim. Zuhause. Scheiße.

 

Keyla saß auf dem kalten Boden neben ihr em Bett, Decke um sich geschlungen , Kopf noch vom Impact verbunden. Sie konnte es kaum glauben, dass sie in der Zukunft war und dachte an ihren Weg hierhin. Ein Kopfkino startete mit bedeutende n Fragmenten ihres Leben s .

Die ersten Wochen waren anstrengend gewesen in Amerika. Zuerst die lange Reise, vom Dorf zur Stadt, der Abschied, die Flugzeuge. Wahnsinn, dachte sie, dass die neuen Rekruten nicht mit den schnellen Spacecrafts zum Ziel fliegen durften. Oder mit dem Transporter; beam me up Baby! Zwölf Stunden hat es gedauert, inklusive Umsteigen, Verspätungen, Gatewechseln und der Busreise zum Komplex. Zehn Stunden hätte sie schlafen können, wenn die Spanier sie nicht nach zwei Stunden geweckt hätten.

Lichter an, tanzen, singen, Zähne putzen, den neuen Roommate beobachten und besprechen und wieder losgehen. Die Beleuchtung war noch an. Das zweite Mal, als sie wieder in ihre geteiltes Zimmer heim kamen , war sie erst aufgewacht als sie sie ausgemacht hatten. Sie war so erschrocken, dass sie nicht gleich schlafen konnte und war aufgestanden. Sie had einigen Stunden rumgelaufen. Zuerst drinnen, dann auch draußen. Die frische Luft hatte ihr gut getan.

Der Campus war dermaßen groß, dass sie fast ihr Zimmer nicht wiederfinden konnte. Glücklicherweise hatte sie die Zimmernummer auf ihre Hand geschrieben und hatte die im communal Badezimmer unter dem hellen Neonröre Beleuchtung wiederentdeckt. Der Campus sah folgendermaßen aus: Sechs Flügel, jeder mindestens drei Stockwerke hoch in zwei fast identischen Gebäuden. Die Mensa im Universitätsgebäude einige Straßen weiter war so groß, dass sie die letzten Stühle nicht scharf sehen konnte. Bei Tageslicht natürlich. Jetzt war sie dunkel und zu.

Um vier Uhr nachts waren nicht mehr viele wach. Manchmal sah sie einen dicken Wachmann in einem Golfcart rumfahren. Eine Gruppe Mädchen hatte sie gefragt, ob sie sie zum Zimmer begleiten sollten und gleich hatte sie sich ein bisschen unsicher gefühlt. Zusammen waren sie zu den Gebäuden gelaufen. Konnte sie als Mädchen nachts nicht alleine spazieren gehen? Sie öffnete ihr e Zimmertür.

Früher im Dorf und später auch beim 'Probestudieren' war sie oft vom Stammtisch alleine nach Hause gelaufen oder mit dem Rad gefahren. Ja, man muss nicht durch unbeleuchtete Straßen und Wälder fahren und ein bisschen auf sich aufpassen , wenn jemand dich angesprochen hat, aber es hat sich nicht dauernd gef ä hrlich angefühlt wie hier.

Ihrer Magen zog sich ein bisschen zusammen als sie an eine alte Freundin dachte. Scheißmänner. Seit de m Gesetz, den Krimi-Spührmaschinen und Verhaftungen vor 10 Jahren war die Anzahl Vergewaltiger in Deutschland drastisch gesunken, aber sie wusste nicht wie die Gesetze und Technologien hier waren. Sie seufzte und war ins Bett gegangen. Gut geschlafen hatte sie nicht, aber die Tage danach war es besser gegangen.

Die Organisation hat alle Europäer in eine n Flügel gestopft. Den nächsten Tag war sie zum Amt gegangen, um um einen Zimmerwechsel zu bitten. Zum Glück hatten sie jemanden gefunden und voll guten Mutes war sie dort hingegangen.

Das Zimmer war kleiner: statt vier gab es nur zwei Betten. Es war echt so klein wie in den Filmen. Zwei Betten, Bürotische, Stühle und Schränke. In Frankfurt hat sie sich auch ein Mini-Wohnheim geteilt, aber dort hatte sie zuletzt noch einen eigenen Raum. Es gab dort zwei Schlafzimmer mit einem geteilten Badezimmer und eine Mini-Küche ohne Geschirr. Sie war verwirrt. Sie sah ihre heutige Unterkunft nochmal an. Sie hat immer gehört, dass sie in Amerika genug Raum hätten. Waren es 30 Quadratmeter? Pfuuu. Hoffentlich war dieser Roommate nett.

Sie dachte an diese r Tage n , als sie damals noch volle Hoffnung war:

Noch zwei Tage und dann wird die Uni anfangen: introduction days. Sie wusste noch gar nicht was sie beim UFP (der Federation) machen wollte; eigentlich wollte sie Pilotin werden, aber das war vielleicht ein Traum der nicht erfüllt wird. Zuerst war da ein Jahr die theoretischen Grundlagen lernen, dann konnte sie wählen. Entweder dem physical training mit Fachspezialisierung oder einer praktischen 'Ground Staff' Ausbildung folgen.

...

Nach ihrem gescheiterten Biostudium hatte sie gar nicht gewusst, was sie beruflich machen soll te . Nachts hatte sie stundenlang dumme Videos geschaut und Webseiten besucht über die vielen unterschiedlichen ausgestorbenen Giraffen die früher in Afrika lebten. Dann hatte ihre Mutter ihre beste Freundin von früher angerufen und sie hat sie in die lokale Dorfspilunke mitgenommen. Dort gab es den Dorftrottel der ihr den besten Rat des Jahres gab: ,,Mehr Astronauten sind auf der Erde verstorben als in Space". Beim letzten Wort hatte sie gefühlt wie sein halbes Bier über sie lief, aber sie hatte nichts gesagt. Sie konnte sich einfach anmelden dort in Amerika. Der Staat würde es bezahlen, da es halb von der Bundeswehr dort finanziert wird. Also hatte sie sich in der selben Nacht noch angemeldet. Jetzt da sie angekommen war , wuchs der Zweifel.

...

Das Studium war echt super. Sie hatte vorher nicht einschätzen können, dass sie alles so interessant fand. Die Geschichte, die Schiffe, wie sie gebaut werden, wie sie fliegen, wie sie Essen produzieren, wie alles funktioniert. Alle Kenntnisse sog sie wie ein Schwamm auf. Prüfungen bestand sie erfolgreich und es gab echt nette Leute in ihrer Klasse. Es gab Ronald und Caty, Nikola and Charlie. Im zweiten Semester hat Rhys sich der Gruppe angeschlossen. Sein Vorname war für Keyla unbekannt, aber da sowohl er als auch Ronald aus Wales kamen, waren sie beste Freunde geworden.

Ihr Roommate gehörte nicht zur Gruppe. Da sie schon mal gewechselt war, durfte sie das nicht noch einmal tun und war deswegen mit ihr eingesperrt. Naja, eingesperrt war vielleicht etwas dramatisch. Sicher im Vergleich zum Spanier. Aber sie war etwas spezielles. Niederländisch, also laut. Keyla wusste alles von ihr, da sie ihr alles erzählt hatte. Wie ihre Familie aussah, alle Freunde die sie seit der Kindheit gehabt hatte. Für Keyla war es klar warum sie immer Freunde verlor, aber sie traute es ihr nicht zu sagen. Manchmal dachte sie, sie war ihr e Psychologin. All ihre Ängste hat sie erzählt und sie fühlte sich so zerbrechlich. Tja, wenigstens hat diese Manon einen guten Schlafrhythmus, war sauber und war immer noch nett. Das war eine andere Geschichte mit Catys roommate. Diese roch , weil sie ihre Zimmerseite nicht sauber machte, und nicht duschte. Keyla hatte fast gekotzt als sie die Zimmertür geöffnet hatte.

Das erste Jahr war echt schnell vorbei gegangen und zusammen mit Ronald, der jetzt bei seinem Nachnamen Bryce genannt wird, und Rhys waren sie zum Base Training gegangen. Ein halbes Jahr schweres körperliches Training, Wälder, Wüste, Wasser und Wwwww-Space. Das erste Mal als sie die G-Forces gefühlt hatte, war anstrengend gewesen, aber nach dem sechsten Tag oben, war sie daran gewöhnt.

 

Das zweite halbe Jahr hatte sie mehr eine unterstützende Rolle. Einen Monat unten Schiffe bauen und reparieren, einen Monat das Gleiche oben. Meistens gab es mindestens zwei Schiffe die im Space repariert werden müssen. Nach diesen zwei Monaten gab es Stellen die mit dem Transport zu tun hatten im Hangar, Stellen die mit dem Kraftstoffverbrauch, das Programmieren und Reparieren von Saubermach-Robotica und es gab auch noch Spezialismen mit beschränkte Praktikumsstellen wie im Bridge und Labo. Im Bridge gab es laut Bryce keine Stellen mehr im Discovery 1, der zurzeit repariert wird, also durfte Keyla im Labo Praktikantin sein. Zusammen mit einer aktiven Rothaarigen namens Tilly war sie Herrn Stamets Assistentin. Das funktionierte gar nicht; Herr Stamets und sie waren wie Wasser und Feuer, also wurde Keyla zurück zur Base gerufen.

Zuerst war sie erleichtert, dann enttäuscht. Zuerst ein gescheitertes Studium, jetzt war sie vom Praktikum entlassen worden. Das war schlecht für ihre Motivation. Was machte sie hier? War alles im Eimer? Sollte sie wieder zurück nach Deutschland gehen? Und dann? Dort wird sie auch nichts Sinnvolles machen. Und die Blicke ihrer Mutter, nein.. Vielleicht gab es hier noch etwas zu tun. Dann konnte sie wenigstens noch sagen, dass sie hier arbeitete.

Sie fand einen Job als Kurier: Güter in einem Elektrowagen von Baustelle zu Baustelle fahren. Innerhalb einer Woche hat sie alle Kollegen dort bezüglich Zeit besiegt, sie transportierte sie einfach zu schnell. Also stieg sie im Rang auf und fuhr größere Wagen, dann Kleinflugzeuge, als sie entdeckt hatte, dass sie einen Segelflugzeugschein hatte. Zwischendurch verfolgte sie mehrere (Flug) führerscheinkurse bis ihr Chef sie als Spacecraftpilotin bei seinem Chef vorstellte .

Piloten werden selten angenommen und gewöhnlich hatten sie schon tausende Flugstunden als Assistenten, dann Copilot im Spacecockpit absolviert. Aber da sie seit ihrer Kindheit schon flog und ein Krieg vor der Tür stand, war es ihr erlaubt an dem Kurs teilzunehmen.

Dort lernte sie Joann kennen und da die Trainingseinheiten mindestens zwei Stunden vom Campus weg waren, entschieden sie sich zwei kleine Zimmer bei einer alten Frau zu mieten. Sie hat Joann Owesekun schon einmal in der Klasse gesehen, aber noch niemals mit ihr gesprochen. Sie war nett und als sie sie so nah sah, war das erste was Keyla auffiel ihre Augen gewesen. Dunkelbraun mit Goldflecken. Echt Wahnsinn.

Die Gebäude waren kleiner als sie erwartet hatte. Ein unauffälliger Hangar, groß genug für sechs kleine Flugzeuge und ein zweistöckiges Nebengebäude mit Klassenzimmer standen oben auf einem kleinen Berg. Erst später, nach der ersten Woche entdeckte sie, dass die Hälfte der Gebäude in den Berg hinein gebaut worden waren. Der Komplex war viel größer als sie vorher gedacht hatte. Nach einem Monat kam noch mehr dazu. Tunnel verbunden die Westseite mit der Ostseite, die zwanzigmal so groß war.

Es gab 15 Leute in dem Training, zwei Commanding Officers, zwei First Officers, zwei Piloten, drei Operation Officers, drei Communication Officers and drei Tactical Officers. Unter der Woche machte sie nur, wofür sie trainierte n und am Samstag wird alles getauscht. Das war nicht nur praktisch, sondern weckte auch S ympathie für einander. Wenn man wusste, was wer machte und welche Schwierigkeiten es gab, konnte man sich darauf einspielen. Und natürlich wusste man, auf wen man sich verlassen konnte.

Da Joann Operations verfolgte und sie und Keyla die einzigen Frauen waren, wurden sie oft zusammen eingeteilt. Samstag wechselten sie sich gegenseitig häufig ab und so kam es, dass sie ziemlich gut miteinander eingespielt waren. Ein Blick war genug. Die beiden bestanden ihre Abschlussprüfung mit sehr guten Noten und sie wurden beide ganz schnell eingestellt.

Leider nicht im gleichen Schiff. Keyla ging zur USS Shenzhou und Joann ging zur Discovery 1. Und auf Einmal brach alles zusammen. Keyla wusste nicht was passierte. Ein Moment war alles gut und im nächsten heulte sie als ob es kein Morgen mehr gab.

 







Notes:

*Natürlich, ich weiß es, es ist ein Amerikanische Fernsehserie und manche Leute verlieren ihre eigene Sprache nach so viele Jahren im Ausland gelebt zu haben.
Aber ich weiß auch, dass meine meist emotionale Momenten während meines Auslandsstudium(s) auf Niederländisch waren, weil das meine Muttersprache ist.

Also, da ich Deutsch lerne und frustriert war, dass es keine deutschsprachige Fics über Keyla und Joann gab, hatte ich einen geschrieben.
Die Fehler tun mir Leid; ich weiß, dass ich ständig vom Präsens, Präteritum und Perfekt wechsele und dass die Fälle oft falsch sind.
Ich habe alles so gut wie möglich geschrieben, selbst korrigiert und zwei liebe Leute haben die großten Fehler rausgeholt.
Hoffentlich könnt ihr das ein bisschien lesen und gibt es ihr vielleicht noch ein bisschen Spaß.

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