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carnival

Summary:

Der Jahrmarkt hatte seine Zelte in Rocky Beach aufgeschlagen, und schon seit einer Woche lag Justus Skinny in den Ohren, ob sie da zusammen hingehen könnten.

Notes:

Okay, wie versprochen, versuche ich es diesen Monat mit der nächsten Writing Challenge - oder genau genommen mit zwei bis drei. Anstatt mich auf eine zu konzentrieren, habe ich mir quasi meine eigene Prompt List zusammen gestellt, aus Flufftober, Whumptober und dem ein oder anderen NSFWhumptober. Und weil ich dafür irgendwie mehr Platz brauchte, gibt es diesen Monat also Triple Drabbles - aber dafür vielleicht nicht jeden Tag.

Flufftober prompt #1: winning a teddy for the other
(inspiriert von dieser Antwort von crazywalls, weil die Idee zu verdammt süß war)

Work Text:

Der Jahrmarkt hatte seine Zelte in Rocky Beach aufgeschlagen, und schon seit einer Woche lag Justus Skinny in den Ohren, ob sie da zusammen hingehen könnten. Anscheinend hatten Shaw und Andrews keine Zeit, also war er auf Skinny ausgewichen.

Und auch wenn ihm Jahrmärkte und ähnlicher – hah – Zirkus meistens zu voll und zu laut waren, hatte er schließlich eingewilligt. Seit sie zusammen waren fiel es ihm beunruhigend schwer, Justus tatsächlich etwas abzuschlagen.

Ziemlich schnell musste er zugeben, dass es doch ganz lustig war. Vor allem, da Justus einige der Schausteller kannte, die sie umsonst Achterbahn fahren ließen.

Als sie an einem Schießstand vorbei kamen, hielt Skinny inne. „Wetten, ich könnte nen Hauptpreis gewinnen?“

Justus verdrehte die Augen. „Die sind manipuliert, das weißt du doch.“

„Mit zwei Sachen kenn ich mich aus“, verkündete Skinny schulterzuckend, „Schusswaffen und Betrügereien.“

Für einige Runden beobachtete er ein paar glücklose Spieler, dann griff er selbst ein Gewehr. Die erste Runde gab er sich zum Ausprobieren, achtete genau darauf, wo seine Schüsse landeten und wie sich die Waffe in seinen Händen verhielt.

Auf die Art traf er natürlich nicht besonders viel, und Justus schien ihn schon weiter ziehen zu wollen.

Dann legte Skinny richtig los. Jeder Schuss war ein Treffer, und als er aufschaute, sah ihn der Mann hinter dem Tresen aus schmalen Augen an.

Triumphierend drehte er sich zu Justus um, der zu seiner Zufriedenheit angemessen beeindruckt wirkte.

Dann wandelte sich sein Blick in etwas wie Panik, und als Skinny sich wieder umwandte, hatte der Schausteller gerade einen überdimensionalen Plüsch-Panda vom Regal genommen.

„Da, für dich.“ Skinny schob das Tier auf Justus zu.

„Skinny, der ist fast so groß wie ich!“, protestierte der.

„Und genauso süß und plüschig“, gab Skinny grinsend zurück.

Justus lief knallrot an. Aber er nahm den Bären ohne weiteren Protest entgegen.

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