Chapter Text
„Vergib mir, mein Freund, ich weiß nicht, was über mich gekommen ist“, log Charles, ließ seine Hand hastig von Eriks Schulter fallen, blickte auf seine Schuhspitzen, auf das Armaturenbrett vor ihm, den Schneesturm draußen hinter der Windschutzscheibe – überall hin, nur nicht in Eriks weit aufgerissene, schockierte Augen.
Seine Lippen prickelten immer noch von dem berauschenden Gefühl des Kusses und er war sich so, so sicher gewesen, dass es das war, was Erik wollte, aber vielleicht wollte ja er es so sehr, wollte Erik so sehr, dass er schon nicht mehr unterscheiden konnte, ob es sein Verlangen war oder Eriks.
„Ernsthaft, Charles?“, fragte Erik nach einem langen Moment der Stille und Charles spürte kalte Finger zärtlich auf seiner Wange, hörte das Lächeln in Eriks Stimme, als er fortfuhr: „Ich denke, du weisst es genau und ich vergebe dir alles, wenn du mich noch einmal küsst.“
