Work Text:
Peter war gerade vom Fahrrad gestiegen, als sein Handy vibrierte. Ein Anruf von Finnley – der seine Nummer nach der ursprünglichen Abfuhr schließlich doch noch angenommen hatte.
Ohne Zögern ging Peter ran.
Noch ehe er sich hätte melden können, verkündete Finnley: „Hast du die Wellen gesehen, Superboy? Beweg dich an den Strand!“
„Eigentlich muss ich Mathe lernen“, widersprach Peter zaghaft. Deswegen hatte er sich schließlich vorzeitig aus der Zentrale verabschiedet – Bob und Justus boten zwar immer an, ihm beim Lernen zu helfen, aber keiner von beiden schien die Aufgaben auf für ihn verständliche Weise erklären zu können.
„Komm schon“, drängte Finnley, „Dein Mathekram ist morgen auch noch da! Die Wellen nicht!“
Tatsächlich waren es nicht die Wellen, die ihn wirklich lockten, musste Peter zugeben. Die Aussicht, Zeit mit Finnley zu verbringen, gab deutlich eher den Ausschlag. Irgendwie erwischte er sich in letzter Zeit immer öfter dabei, an ihn zu denken.
„Muss ich dich erst bestechen?“, bot Finnley an, dem Peter offenbar zu lange überlegte.
„Du könntest morgen Abend mit mir ins Kino gehen“, rutschte Peter heraus, ehe er sich davon abhalten konnte.
Einen Augenblick war Stille.
Dann antwortete Finnley: „Klar. Aber nur, wenn du innerhalb der nächsten halben Stunde hier bist.“
