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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2024-06-10
Words:
2,231
Chapters:
1/1
Hits:
27

His greatest Gift

Summary:

Dohalim is acting strangely in the last times. Kisara doesn't have a clue what he's been up to.

But in the end she will be happy ever after.

It's a Sequel to "A Bridge to overcome the Distance"

 

(I'm a hopeless romantic after all ❤️🧡💛 its a little bit kitschy, but I hope you like it anyway)

Notes:

(See the end of the work for notes.)

Work Text:

Dohalim benahm sich seltsam in letzter Zeit. Er verließ morgens früh das Gasthaus und kam Abends erst spät wieder zurück. Kisara glaubte, dass ihn etwas beschäftigte, doch jedes Mal wenn sie ihn darauf ansprach, wimmelte er sie ab. Dies traf sie mit jedem Mal tiefer, denn er musste wissen, dass er mit ihr über alles reden konnte.

2 Jahre waren seit der Wiedervereinigung vergangen. Es kam ihr manchmal so war als wäre es gestern gewesen. Manchmal sehnte sie sich an den Abend während der Hochzeit von Nottio und Cagari zurück. An diesem Abend gab es nur sie beide und keine Verpflichtungen. Und von diesen hatten die beiden mehr als genug.

Dohalim und Kisara besuchten alle Reiche und übten verschiedene Tätigkeiten aus. Während sich Dohalim darauf konzentrieren, die Beziehungen zwischen beiden Völkern zu verbessern, beschäftigte sich Kisara damit, Wachen auszubilden, die bei Konflikten einschreiten konnten. Je nach Reich gab es davon mal mehr oder weniger.

In Menancia lief das Zusammenleben der Dahnäer und Renäer, wie zu erwarten war, am friedlichsten ab. Dank ihrer und Dohalims Arbeit war dies ein Utopia was sie sich für ganz Dahna wünschten. Es erfüllte Kisara mit großen Stolz, was sie und Dohalim erreicht hatten. Trotz ihrer vielen Arbeit freute sich jeder von ihnen den jeweils anderen am Abend wieder in seine oder ihre Arme schließen zu können. Sie aßen zusammen und erzählten sich von ihrem Tag. Jeder stand dem anderen mit Rat und Tat zur Seite.

Kisara konnte ihr großes Glück nicht verbergen, denn es war für jeden offensichtlich, dass sie und Dohalim ein tiefes Band geknüpft hatten. Sie liebte ihn, wie noch niemanden zuvor und sicherlich auch niemanden mehr danach.

Manchmal ertappte sie sich dabei, wie sie an ihr letztes Gespräch mit Alphen vor dem Kampf mit dem Großen Geist dachte. Irgendwann würde sie ein Haus mit Angelteich besitzen und dies würde sicherlich das Zuhause für Dohalim und sie werden, welches sie sich immer erträumt hatte. Aber dieser Tag war noch fern, denn ihre Aufgabe war noch längst nicht abgeschlossen.

Aber lange konnte sie nicht bei ihren Gedanken an die Zukunft verweilen, da auch Kisara einen vollen Terminkalender hatte und nun zügig mit ihrem Tagewerk beginnen sollte. Nach einem anstrengenden Aufenthalt in Mahag Saar würde ihr das geordnete Leben in Menancia wieder gut tun. Jedes Mal wenn sie und Dohalim in dieses Reich zurückkehrten, fühlte es sich fast wie nach Hause kommen an.

Die Wachen in Viscint waren mittlerweile hervorragend ausgebildet und Lagill, als ihre Stellvertreterin, hatte die Truppe bestens im Griff, sodass es für Kisara heute nicht viel zu tun gab. Die beschloss, nachdem sie den Papierkram erledigt hatte, auf den Markt zu gehen und Zutaten für ein Festmahl einzukaufen. Heute Abend würde ihr Dohalim nicht so leicht davonkommen.

Sie vermisste seine Anwesenheit schmerzlich, was ihr nun umso mehr bewusst wurde. Sie wollte sich nach ihrer Rückkehr ins Gasthaus gleich an die Arbeit machen, als sie in ihrem gemeinsamen Zimmer einen Zettel vorfand.

“Triff mich am Talka-Teich-Weg.”

Ein wenig verwundert, legte dich Kisara noch frische Kleider an und setzte sich in Bewegung. Dann fiel ihr auf daß sie etwas Wichtiges vergessen hatte. Schließlich konnte sie sich doch Gelegenheit nicht entgehen lassen, mal wieder einen großen Fisch an Land zu ziehen, jedoch fehlte von ihrer Angel jede Spur.

Da es mittlerweile dämmerte, ging sie ohne sie. Da es nicht weit war von Viscint zu ihrem Ziel, war sie schon nach ein paar Minuten dorthin gelangt. Seit der Wiedervereinigung der Welten, liefen keine Zeugel mehr auf diesem Weg herum, was ihn nun zum perfekten Rückzugsort für Kisara machte. Sie konnte in Ruhe angeln gehen, ohne Angst haben zu müssen angegriffen zu werden. Und ohne Rüstung fischte es sich sich wesentlich einfacher.

Manchmal begleitete Dohalim sie und die beiden genossen unbeschwerte Stunden. Jedoch war dann an Angeln nicht zu denken, aber meistens wussten die beiden ihre Zeit mit anderen Aktivitäten zu verbringen. Als Kisara dem Weg folgte, konnte sie Dohalim schon von weitem erkennen. Er wirkte heute Abend noch feierlicher als sonst. Die friedliche Abendstimmung unterstrich diesen Eindruck noch.

Er musste sie gehört haben, denn er kam schnellen Schrittes auf sie zu und presste ohne ein Wort zu sagen seine Lippen auf ihre. Dieser Kuss war so leidenschaftlich, dass Kisara komplett vergaß, sich mit ihrer verschwundenen Angel zu beschäftigen. In diesem Moment zählte nur Dohalim und nichts anderes war wichtig.

Nach ein paar Augenblicken löste er sich von ihr und schenkte ihr sein wundervollstes Lächeln.

“Wie ich sehe, hast du meine Nachricht also bekommen.”

“Diese Begrüßung kam etwas…..überraschend.” Kisara warf ihm einen verdutzten Blick zu.

“Bitte entschuldige. Du fragst dich sicher, warum ich dich her gebeten habe?” In der Tat wollte Kisara nichts sehnlicher wissen, als den Grund ihres Treffens. Sie nickte Dohalim. Daraufhin schnappte er sich ihre Hand und setzte sich in Bewegung. Kisara folgte ihm sogleich. Die abendliche Stimmung war an diesem Ort schon immer besonders gewesen. Sie und Dohalim teilten viele schöne und aufregende Erinnerungen an diesen Ort.

Kisara erinnerte sich gerne daran, wie sie sich in den Anfangstagen ihrer Beziehung fast täglich hier hinaus gestohlen hatten, um Stunden der trauten Zweisamkeit zu genießen. Später dann hatte sie geangelt und Dohalim hatte sie begleitet. Jedoch war das Feuer der ersten Zeit niemals ganz erloschen und loderte zwar seltener aber dafür umso heller.

Das brachte sie auf die Idee, was Dohalim wohl mit ihr Vorhaben könnte.

“Darf ich den Grund für unseren Ausflug erfahren?" Kisara platzte fast vor Neugier. Jedoch ließ sich Dohalim nichts anmerken.

“Nur ein wenig weiter noch, dann wirst du es sehen.” Die Vorfreude in seinem Gesicht war unübersehbar, also beschloss Kisara, sich noch ein wenig mehr zu gedulden, obwohl es ihr schwer fiel. Sie waren schon fast am Teich angelangt, als sie eine Veränderung wahrnahm.

Vom Teich führte ein fein säuberlich gelegter Pfad aus Steinen hinauf zu einem Haus, welches Sie noch nie gesehen hatte. Da Dohalim ihre Entdeckung bemerkte, blieb auch er stehen und lächelte sie voller Schabernack an.

“Was ist das für ein Ort, Do? Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Haus bei unserem letzten Besuch noch nicht hier stand.”

“Deine Beobachtungsgabe leistet dir hervorragende Dienste, denn deine Schlussfolgerung ist absolut zutreffend.” Ihr verdutzter Gesichtsausdruck musste Bände gesprochen haben, da Dohalim nun ein wenig ernster fragte:

“Möchtest du hineingehen?” Er reichte Kisara seine Hand und die beiden setzen sich in Bewegung. Je näher die beiden kamen, desto näher konnte Kisara das Haus mustern. Es schien sehr neu zu sein, doch der Architekturstil war ihr bestens vertraut. Alle Häuser in Viscint waren auf die gleiche Weise gebaut worden, jedoch verfügte dieses über eine Veranda, welche mit einer kleinen Sitzgruppe ausgestattet war, die dazu einlud sich zu setzen und den herrlichen Ausblick auf den Fischteich genießen zu können.

Die Veranda wurde dabei von einem kleinen, von steinernen Säulen getragenem Dach überschattet, womit sich auch die heißesten Tage in Menancia gut bewältigen ließen. Die typischen weißen Mosaiksteine durften als Bodenbelag natürlich auch nicht fehlen.

Dohalim war mittlerweile schnellen Schrittes vorangegangen und hielt ihr die Eingangstür auf. Da Kisara so mit der Musterung des Hauses beschäftigt war, trat sie wortlos ein. Auch der Anblick im Inneren hatte ihr die Sprache verschlagen. Linker Hand befand sich eine komplett eingerichtete, steinerne Küche. Diese war in hellen Tönen gehalten und von einem großen Fenster lichtdurchflutet, welches die Sich auf einen herrlichen Garten preisgab. Leider konnte Kisara aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nicht viel mehr erkennen.

Das übrige Haus war ebenfalls in hellen Tönen gehalten und verfügte über die typischen Mosaikbodenfließen, die in ganz Viscint zu finden waren und das Stadtbild prägten. Rechts neben dem geräumigen Eingangsbereich befand sich ein großer Tisch mit ausreichend Platz für Sechs Personen. Kisara war von dem Innenleben des Hauses überwältigt, hatte sie sich doch immer ein solches gewünscht.

Sie konnte Dohalim hinter sich langsam näher kommen hören. Er blieb hinter ihr stehen, legte seine Arme um sie und flüsterte in ihr Ohr:

“Wie gefällt dir unsere zukünftige Zuflucht?” Kisara drehte sich abrupt um und hätte ihm fast ein Veilchen verpasst, aber er konnte gerade noch ausweichen.

“Vorausgesetzt du möchtest endlich aus dem Gasthaus ausziehen?” Seine süffisante Art war ihr nicht entgangen. Kisara hatte sich nun wieder gefangen und antwortete.

“Also das hast du also den letzten Monat in aller Heimlichkeit getrieben.”

“Du verstehst sicher, warum ich es getan habe?” Ich wollte, dass die Überraschung perfekt wird.” Kisara konnte nicht anders, als sich fest an ihn zu drücken. Er hatte, das alles für sie und ihre Zukunft getan. Sie zog ihn an sich und küsste ihn. Jedoch wollte sie unbedingt wissen, was er sonst noch geplant hatte und löste sich wieder von ihm.

“Diese Unterbrechung war höchst willkommen, jedoch solltest du mich nicht noch weiter ablenken, sonst vergesse ich völlig, warum wir hier sind.” Dohalim hatte einen sehnsüchtigen Ton angeschlagen, als er diesen Satz in ihr Ohr flüsterte.

“Nun sind alle unsere Aufgaben erfüllt, oder so gut wie. Ich habe gemerkt, als wir dieses Mal nach Menancia zurückgekehrt sind, dass der Wunsch in mir immer größer wurde, endlich sesshaft zu werden.” Kisara blickte ihm wieder einmal in seine wunderschönen braunen Augen. Für einen Augenblick schien nichts anderes außer Dohalim für sie zu existieren. Da er seine Hand in ihr Gesicht legte, schien es ihm ebenso zu ergehen.

“Ich glaube, auch dir geht es ähnlich. Aus sicherer Quelle wusste ich, dass du genau von so einem Haus geträumt hast.” Jetzt wurde Kisara hellhörig.

“Also hat Alphen dir doch von unserem Gespräch erzählt. Ich hatte ihn gebeten dicht zu halten.”

“Ihn trifft keine Schuld. Ich konnte in dieser Nacht nicht schlafen und habe diesen Teil eurer Unterredung mitbekommen.” Dohalim zuckte entschuldigend mit den Schultern. Kisara konnte ihm nicht lange böse sein, denn entgegen ihrer Befürchtung war dieses Haus ihr langgehegter Traum. Und auch der Angelteich befand sich direkt vor der Tür und war von Dohalim nicht verändert worden. Eine Welle der Dankbarkeit durchströmte Kisara, da sie ihm niemals zugetraut hätte, seine überbordende Phantasie für sie im Zaum zu halten und so etwas einfaches, aber wundervolles zu erschaffen.

“Also hast du gelauscht.” Kisara wollte ihn nur aufziehen und war nicht wirklich böse auf ihn.

“Ich schätze von deiner Warte aus, könnte man es so bezeichnen.” Seine süffisante Art machte deutlich, dass man ihren Versuch ihn zu triezen durchaus erfolgreich nennen konnte. Kisara wollte aber endlich mehr wissen und platzte fast vor Neugier.

“Es muss also einen wichtigen Grund geben, weswegen du mich hergebracht hast?” Wenn sie es nicht besser wüsste, hätte Kisara meinen können, Dohalim wäre plötzlich nervös zusammengezuckt. Das sah ihm überhaupt nicht ähnlich, konnte er doch jede oder jeden mit seiner Silberzunge aus der Reserve locken.

“Nun ich schätze, dass ist eine berechtigte Frage.” Dohalims trat einen Schritt zurück und setzte seine feierlichste Miene auf.

“Kisara. Die letzten zwei Jahre waren die schönsten für mich. Seitdem du an meiner Seite bist, kann ich jede Herausforderung meistern.” Er legte beide Hände in ihr Gesicht und fuhr fort:

“Normalerweise würde ich nun ein Gedicht rezitieren, jedoch weiß ich, dass du die wichtigen Sachen lieber nicht als Gedicht hörst.”
Kisara hatte eine Vermutung, wohin die Reise gehen sollte und auf einmal fühlte sie sich seltsam. Ihr wurde heiß und kalt zugleich und sie fühlte sich unbeschwert wie schon seit langem nicht mehr.

“Ich liebe dich mehr, als ich es auszudrücken vermag und kann mir ein Leben ohne dich an meiner Seite nicht mehr vorstellen.” Dohalim machte eine kurze Pause. Jedes Wort, das er gesagt hatte, entsprach der Wahrheit.

“Du bist die außergewöhnlichste und schönste Frau, die mir jemals begegnet ist. Und nun würdest du mich zum glücklichsten Mann machen, wenn du mir die Ehre erweist, meine Frau zu werden!” Freudentränen rennen über Kisaras Wangen, da sie von ihren Emotionen völlig überwältigt war. Sie wollte Dohalim aber nicht lange auf die Folter spannen und antwortete:

“Natürlich will ich das, Do!” Dohalim zog sie überglücklich an sich und küsste sie. Ihre Lippen trafen sich und In diesem Moment konnten beide spüren, wie es ist, das größte Glück erfahren zu haben.

“In letzter Zeit habe ich mich oft mit unseren zukünftigen Leben beschäftigt, dass ich gemerkt habe, dass auch ich nun bereit bin mich niederzulassen.” Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und konnte sein Herz wie wild schlagen hören.

“Dieses Haus ist alles, was ich mir je erträumt habe! Obwohl ich schon etwas beleidigt bin, dass du mich nicht mit einbezogen hast.”

“Ich wollte dir nicht noch mehr aufhalsen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich ohne dich nichts erreichen kann. Ich kann deine Gefühle verstehen, aber dieses Mal wollte ich etwas ganz alleine schaffen. Ich hoffe, du kannst mir vergeben?” Kisara war beeindruckt, wie sehr sich Dohalim verändert hatte und wie sehr er gewachsen war. Am Anfang ihrer Reise hätte er alles bei ihr abgeladen und nun wollte er es aus eigener Kraft schaffen. Sie war stolz auf ihren zukünftigen Ehemann.

“Ich kann deine Beweggründe gut nachvollziehen. Wieder einmal hast du mich überrascht. Wie könnte ich denn deswegen auf dich böse sein.” Er nahm ihre Hand und führte sie an seine Lippen als Antwort darauf. Kisara war sich sicher, daß sie eine Tränen über sein Gesicht hatte huschen sehen. Sie wollte ihm noch eine weitere Frage stellen.

“Bleibt nur noch zu klären, wohin die beiden großen Türen vor uns führen?” Kisara konnte nicht anders, als ihm ein schelmisches Lächeln zu schenken. Genauso schelmisch gab ihr Dohalim eine Antwort.

“Nun diese geleiten uns selbstverständlich in unser zukünftiges Schlafzimmer.”

Notes:

Hi there,

I hope you liked this Story, because I had so much Fun of writing it. I would be do glad if you would share your thoughts with me.

Englisch Translation will follow tomorrow :)