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Summer Time

Summary:

"Deine Mama hatte die wunderbare Idee, bei dem schönen Wetter baden zu fahren," berichtet sie Ivy von der Idee.

Diese fängt sofort an, von einem Ohr bis zum anderen zu strahlen. "Ja!" jubelt sie und springt von ihrem Bett, um Eva zu umklammern.

"Dann lass uns schnell deine Sachen zusammensuchen."

Notes:

Hey!

Da es jetzt Sommer ist, dachte ich, wäre so ein OneShot ganz passend!

Enjoy!

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

Die Tür klingelt und Eva springt auf, um sie zu öffnen. Da ruft Uli aus dem Bad: "Ich brauche noch 2 Minuten!"

"Lass dir Zeit! Ich geh schon!" ruft Eva zurück und öffnet die Wohnungstür. Kurz darauf klammern sich zwei kleine Arme um ihre Hüfte und drücken sie fest. Ivy. Eva lächelt zu ihr runter und streicht dem kleinen Mädchen übers Haar, bevor sie ihre Aufmerksamkeit auf Jeremy richtet. "Hier sind Ivys Sachen," sagt er und reicht ihr den Rucksack. Eva nickt. "Danke," entgegnet sie ihm.

"Ist Uli nicht da?" fragt er und schaut über Evas Schulter. Diese hängt - mit Ivy noch um den Beinen - den Rucksack in die Garderobe und antwortet: "Doch, doch. Sie ist nur gerade im Bad. Willst du kurz reinkommen?" Jeremy schüttelt den Kopf und lächelt. "Nein, nein. Alles gut."

Bevor Eva ihn erneut versucht, reinzubitten, taucht Uli neben ihr auf - ihre Haare noch nass und hochgesteckt. "Na, ihr zwei!" begrüßt sie erst ihre Tochter und zieht dann auch Jeremy in eine kurze Umarmung. "War es schön bei Papa?" fragt sie Ivy und hebt sie hoch. "Ja, wir waren gestern im Kino," antwortet sie begeistert. Uli lächelt ihr Kind an und drückt sie an sich.

"Willst du nicht kurz reinkommen?" fragt auch Uli ihn nochmal, doch er lehnt dankend ab. "Vielleicht ein anderes Mal. Ich habe noch einen Termin," erklärt er und winkt Ivy vom Treppenhaus aus nochmal zu. "Bis nächste Woche!" ruft sie zurück und klettert dann von Ulis Arm herunter. Auch Eva winkt ihm zur Verabschiedung und schließt dann die Wohnungstür.

"Und wie war Schule diese Woche?" fragt Uli ihre Tochter und läuft mit ihr ins Wohnzimmer. Eva lächelt den beiden hinterher und verschwindet kurz daraufhin in der Küche, um den zweien ein Getränk zu machen. Sie trägt es rüber ins Wohnzimmer und erhält von beiden die gleiche Reaktion: "Danke, Eva!" - mit exakt derselben Kersting-Mimik.

Eva lächelt und verschwindet wieder aus dem Wohnzimmer, um den beiden ein bisschen Zeit zu zweit zu geben. Währenddessen geht sie in ihr kleines Büro - neben dem Schlafzimmer - und leert ihr Email-Postfach.

Nach ca. einer Viertelstunde hört sie Ivy und Uli immer näher kommen - Ivy, die in ihr Kinderzimmer abbiegt und Uli, die die Tür zum Arbeitszimmer langsam aufschiebt. "Was? Du arbeitest an einem Samstagmorgen?" fragt Uli, beugt sich von hinten über Eva und drückt ihr einen Kuss auf den Haaransatz.

"Nur so Kleinigkeiten. Ich wollte euch ein bisschen Zeit allein geben," entgegnet sie ihr und dreht sich auf ihrem Stuhl zu Uli. Diese legt nur den Kopf schief. "Eva," setzt sie an. "Du weißt ganz genau, dass du zu solchen Gesprächen dazugehörst." Eva lächelt und wippt zunickend auf ihrem Stuhl. Dann zieht Uli eine Augenbraue hoch. "Ich meine das ernst."

"Ich weiß doch, Uli. Doch manchmal glaub ich trotzdem, dass es besser ist, wenn ihr auch mal zu zweit reden könnt," erklärt sie ihr. "Dann sagen wir dir schon Bescheid," antwortet Uli und beugt sich nach vorne, um Eva einen Kuss auf die Wange zu geben. Diese legt ihre Hände an Ulis Wangen und zieht sie zu sich, um sie zu küssen. "Ich versuche es."

Uli lächelt und lehnt ihre Stirn gegen Evas. Dann steht Eva auf und wird von Uli in eine Umarmung gezogen. Dabei legt sie ihren Kopf in Ulis Halsbeuge und atmet ihren Duft ein. "Du riechst so gut," schwärmt sie und streicht mit ihrer Nase sanft über Ulis Hals. Diese lacht und zieht ihren Kopf zurück.

"Das kitzelt," entgegnet sie ihr und Eva grinst, bevor sie Uli loslässt und ihren Computer ausschaltet. Dabei schaut sie kurz aus dem Fenster. "Es ist eigentlich viel zu schönes Wetter, um heute drinnen zu hocken," stellt sie fest. Ulis Augen folgen Evas Blick und sie stimmt ihr zu. "Wir könnten zum Schweriner See fahren und baden gehen," schlägt Uli vor.

"Das klingt hervorragend!" antwortet Eva und schiebt ihren Schreibtischstuhl an den Tisch. "Ich hole unsere Tasche und du sagst Ivy Bescheid," fordert Uli und drückt Eva einen letzten Kuss auf die Lippen, bevor sie ins Schlafzimmer verschwindet.

Eva klopft vorsichtig an Ivys Zimmertür und wartet auf ein: "Ja? Komm rein!" Sie öffnet die Tür und stellt sich zur Hälfte in den Türspalt. "Deine Mama hatte die wunderbare Idee, bei dem schönen Wetter baden zu fahren," berichtet sie Ivy von der Idee. Diese fängt sofort an, von einem Ohr bis zum anderen zu strahlen. "Ja!" jubelt sie und springt von ihrem Bett, um Eva erneut zu umklammern.

"Dann lass uns schnell deine Sachen zusammensuchen," erwidert sie und läuft zu Ivys Kleiderschrank, um gemeinsam mit ihr Badeanzug, -mantel und ein Oberteil zum Wechseln zu suchen. "Den Rest suchen deine Mama und ich zusammen," sagt Eva schließlich und streicht Ivy über den Kopf. Diese nickt zufrieden und läuft zu ihrem Bücherregal, um sich für ein Exemplar zu entscheiden. Eva beobachtet sie lächelnd, bevor sie mit Ivys Sachen zurück zu Uli ins Schlafzimmer läuft.

Uli hat die Badetasche schon aufs Bett gestellt und versucht sich gerade selbst für einen Bikini zu entscheiden. Als Uli bemerkt, dass Eva im Türrahmen steht und ihr zuschaut, wird sie leicht rot. "Wie lange stehst du da schon?" fragt sie und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.

"Nicht lange," antwortet Eva und läuft auf Uli zu. "Hier sind Ivys Sachen," sagt sie und hält sie Uli hin. "Den Badeanzug kann sie sich schon anziehen. Und dann einfach eines ihrer lockeren Kleider drüber." Eva nickt und bringt den Badeanzug zu Ivy.

Als sie dann ins Schlafzimmer zurückkehrt, verschließt Uli gerade ihr Bikini-Oberteil. Da stockt Eva der Atem. Sie läuft zu ihrer Hälfte des Schranks und versucht, sich nichts anmerken zu lassen. "Kann ich?" fragt sie und Uli nickt. Dann schiebt Eva ihre Schranktür auf und wühlt sich durch ihre eigenen Badesachen.

Es dauert nicht lange bis sie ihren blau-weiß gestreiften Bikini findet und ihn sich anzieht. Währenddessen schmeißt sich Uli eines ihrer bunten Sommerkleider über und dreht sich im Spiegel. "Du siehst so toll aus," platzt es aus Eva heraus und sie trifft Ulis Augen im Spiegel. "Na und du erst," entgegnet sie ihr und dreht ihren Kopf zu Eva, welche nur schnauft und die Augen verdreht.

"Eva de Vries, sowas möchte ich nicht noch einmal sehen," schimpft sie und geht auf Eva zu. Sie legt ihre Hand an ihre Wange und zieht sie zu sich, um sie sanft zu küssen. Eva lehnt sich in den Kuss und atmet schwer aus. Ihre Hände finden wie gewöhnlich ihren Weg zu Ulis Nacken und drücken sie fester zu sich ran.

Im Gegenzug wandern Ulis Hände über Evas Rücken und verweilen dann auf ihrer Hüfte. "Du siehst umwerfend aus," sagt sie nun schließlich und genießt Evas Anblick voll und ganz. Dabei bleiben ihre Augen kurz an Evas Oberweite hängen - der Ausschnitt ihres Bikini-Oberteils etwas tiefer als gewöhnlich, dennoch angemessen.

Eva grinst, als sie die Veränderung in Ulis Wangenfarbe beobachtet, und streicht ihr eine dunkle Locke aus dem Gesicht. "Komm, lass uns fertig packen. Ich glaube Ivy ist schon ganz ungeduldig," lenkt Eva ab und schlüpft in einen ihrer blauen Jumpsuits. Uli macht sich auf den Weg ins Badezimmer, um drei Handtücher, Sonnencreme und die Badelatschen zu holen. Eva packt währenddessen Wechselsachen ein und ruft dann Ivy aus ihrem Zimmer.

Ivy - mit zwei Büchern unter den Arm geklemmt - öffnet ihre Tür und begleitet Eva in den Flur. Uli packt noch die restlichen Sachen in die Tasche und verschwindet daraufhin kurz in der Küche. "Zieh schonmal deine Schuhe an," sagt Eva und läuft zur Kommode, wo sie ihre Sonnenbrille aus der ersten Schublade nimmt und sich in die Haare steckt.

Ein paar Minuten später kommt Uli mit einer Kühlbox aus der Küche zurück und kassiert ein spielerisches Augenrollen von Eva. "Was denn? Hydration im Sommer ist wichtig!" erklärt Uli. "Wir hätten doch auch etwas am See kaufen können," antwortet Eva. "Aber so ist es doch viel leichter."

Eva lächelt und nimmt ihr die Kühlbox ab. Dann ziehen sich die beiden Frauen auch ihre Schuhe an und verlassen mit Ivy die Wohnung. Am Auto angekommen verstaut Eva die Tasche und Box im Kofferraum und steigt dann auf der Fahrerseite ein. Uli - nach vorne gebeugt - sucht gerade ein Lied für die Fahrt aus. "Angeschnallt?" fragt Eva und dreht sich hinter zu Ivy, welche nickt und dann wieder ihre Nase ins Buch steckt. Eva lächelt und parkt rückwärts aus.

Sie löst ihre Sonnenbrille aus dem Haar und setzt sie sich auf, bevor sie die Fahrt zum See fortsetzt. Uli summt während der kurzen Fahrt unbewusst das Lied mit und schaut verträumt aus dem Fenster. Wie gewohnt legt Eva ihre rechte Hand beim Fahren auf Ulis Oberschenkel. Diese wirft ihr ein Lächeln zu. "Können wir kurz das Dach öffnen?" fragt Uli und bekommt ein Nicken als Antwort. "Achtung, Ivy," warnt Uli, bevor sie das Panoramadach öffnet. Ein wenig später erreichen sie den Parkplatz.

Die drei steigen aus dem Auto und holen die Sachen aus dem Kofferraum - Ivy vorneweg, dann Eva mit Kühlbox und Badetasche und Uli mit Picknickdecke und Handtasche. Sie suchen sich einen halbwegs schattigen Platz unter einem Baum und breiten sich aus. "Darf ich direkt ins Wasser?" bettelt Ivy und zupft schon an ihrem Kleid. Uli schmunzelt. "Warte doch noch eine halbe Stunde. Dann ist der See auch etwas wärmer," erklärt Uli.

Ivy schnauft, aber akzeptiert Ulis Vorschlag und widmet sich wieder ihrem Buch. Eva lächelt und legt sich auf die Decke. Sie beobachtet Uli, wie sie sich stehend einmal umschaut. Dann stellt sie ihre Handtasche zu der Kühlbox in den Schatten und gesellt sich zu Eva, die ihren Arm ausstreckt, so dass Uli sich zu ihr legen kann. Beide verharren eine Weile in der Position, bis Uli sich zu Eva dreht und ihr in die Augen schauen will. "Ich kann deine schönen blauen Augen gar nicht sehen, wenn du die Sonnenbrille trägst," meckert Uli und schiebt sie Eva hoch in die Haare. "Die brauchst du doch im Schatten gar nicht."

Evas eisblauen Augen strahlen sie an und Uli merkt, wie sie ihre Knie weich werden lassen. Eva grinst und beugt sich zu Uli, um ihr einen Kuss zu geben. Diese lächelt in den Kuss hinein und streichelt Eva währenddessen über die Wange. Dann legt Uli ihren Kopf wieder in Evas Armbeuge und schaut auf den See.

Es dauert nicht lange, da fragt Ivy erneut. "OK, wir gehen ja schon," verspricht Uli und richtet sich auf. Ivy grinst und zieht sich ihr Kleid über den Kopf, Uli tut das gleiche. Dabei spürt sie Evas Blicke im Rücken und muss grinsen. Sie dreht sich um und zwinkert ihr zu, bevor sie Ivy an die Hand nimmt und mit ihr über die Wiese zum See läuft. Eva richtet sich auf und schaut den beiden glücklich hinterher. Sie beobachtet, wie beide im Wasser rumalbern, bevor sie sich dann zum Sonnen entscheidet.

Sie streift sich den Jumpsuit vom Körper, holt eines der großen Handtücher aus der Badetasche und breitet es in der Sonne - direkt neben der Picknickdecke - auf der Wiese aus. Sie cremt die Vorderseite ihres Körpers ein und legt sich dann mit dem Rücken auf das Handtuch.

Ungefähr 20 Minuten später kommen die beiden wieder aus dem Wasser. "Psst," sagt Uli zu ihrer Tochter und hält ihren Finger vor den Mund. "Was hast du vor?" flüstert Ivy und schaut ihre Mama überrascht an. Diese schleicht sich zu Eva und schüttelt ihre Haare neben ihr aus, so dass die Tropfen nur so auf Eva fallen. Sie schreckt auf und blickt in Ulis funkelnden Augen. "Mensch, Ivy. Sowas macht man aber nicht," scherzt Uli und genießt den verwunderten Blick ihrer Tochter. Dann lachen alle drei und Eva schüttelt schmunzelnd den Kopf. Diese Frau.

"Ivy," winkt Uli ihre Tochter zu sich, "wir müssen aus den nassen Badesachen raus." Ivy nickt und läuft zu ihrer Mama, welche sie in ein Handtuch wickelt und ihr anschließend beim Umziehen hilft. "Darf ich mir ein Eis holen?" fragt sie und schaut Uli bettelnd an. "Vor dem Mittagessen?" fragt diese.

"Bitte, bitte," bettelt sie weiter. Uli gibt dann schließlich nach und sucht in ihrer Handtasche nach dem Portemonnaie. "Soll ich mitkommen?" fragt sie und legt Ivy die Münzen in die Hand. "Ach, ich kann das schon alleine," protestiert sie und watschelt mit ihren Badelatschen zum Kiosk.

Uli schaut ihr fassungslos hinterher. Dieses Kind ist ihr einfach viel zu ähnlich. "Sie kommt ganz nach dir," sagt nun auch Eva, als könnte sie Ulis Gedanken lesen. Uli schaut die blonde Frau lächelnd an und setzt sich neben sie auf das Handtuch. "Und wer hilft dir aus deinem nassen Bikini?" fragt Eva grinsend und hakt ihren Finger schon unter Ulis Bikini-Träger.

"Was glaubst du, warum ich hier sitze?" antwortet sie frech zurück und grinst. Eva zuckt mit ihren Augenbrauen, bevor sie sich zu Uli lehnt und sie küsst. "Dann hol dein Handtuch und dein Kleid," befiehlt sie, doch Uli zieht sie in einen weiteren Kuss - inniger und intensiver als vorher. Eva atmet schwer aus und drückt sie dann vorsichtig zurück. "Dein Kleid," wiederholt sie und Uli steht auf, um es zu holen.

Eva rückt mit ihren Beinen etwas auseinander, so dass sich Uli rückwärts dazwischen setzen und sich anlehnen kann. "Uli! Du bist doch ganz nass!" schimpft Eva und bemerkt, wie es Uli amüsiert. Dann trocknet sie Ulis Oberkörper ab und öffnet den Verschluss an ihrem Bikini, so dass Uli aus dem Top schlüpfen kann. Währenddessen hält Eva das Handtuch vor Ulis Brust. "Eva, es wird schon niemand gucken," erklärt sie und dreht ihr Kleid richtig herum.

"Das weißt du doch nicht," entgegnet sie ihr. Uli wirft ihr einen Blick über die Schulter zu. "Was meins ist, ist meins," fügt Eva hinzu. Uli dreht sich um und schaut sie verliebt an, dann küsst sie ihre Wange, bevor sie sich das Kleid über den Kopf zieht. Eva lässt das Handtuch fallen und legt ihr Kinn von hinten auf Ulis Schulter. Ihre Arme umklammern Ulis Taille und sie schauen beide auf
den See. Dann reibt Eva ihre Nase an Ulis Hals und verteilt sanfte Küsse darauf. Uli merkt, wie sich eine Gänsehaut auf ihrem ganzen Körper ausbreitet.

Sie genießt Evas Nähe und Zärtlichkeit, bevor sie aufsteht, das Kleid zu ihren Knien fallen lässt und dann ihren Bikini-Slip darunter hervorzieht. Evas Augen weiten sich und sie muss schlucken. "Was? Der ist auch nass," verteidigt sich Uli und muss bei Evas Gesichtsausdruck lachen. Sie breitet ihr Handtuch auf der Wiese aus und legt ihren nassen Bikini darauf, um ihn trocknen zu lassen. Wenige Minuten später kehrt Ivy mit zwei Kugeln Eis zurück und gibt Uli das Wechselgeld.

"Tut mir leid, aber da war so eine lange Schlange," erklärt Ivy und setzt sich auf die Decke, um ihr Eis im Schatten zu essen. "Da brauchst du dich doch nicht entschuldigen, mein Schatz," antwortet Uli und drückt ihr einen Kuss auf die Wange. Ivy verzieht ihr Gesicht leicht. "Mama," erwidert sie etwas genervt. Uli verdreht ihre Augen und lacht. Dann greift sie nach ihrer Handtasche und holt ihr Handy raus. Eva legt sich wieder auf ihr Handtuch, um sich weiter zu sonnen und dreht sich nach einer Weile auf den Bauch.

"Meinst du, du kannst mir meinen Rücken eincremen?" fragt sie Uli und hält sich die Hand vor die Augen, um Uli zu erkennen. Diese nickt und greift nach der Sonnencreme. Sie klettert auf Eva und öffnet ihr Bikini-Oberteil. Eva atmet scharf ein, dann fängt sie sich wieder. Uli entgeht diese Reaktion natürlich nicht, doch sie beeilt sich mit dem Eincremen, um sie beide nicht länger zu quälen. "Danke," erwidert Eva und schließt ihre Augen.

Nach einer halben Stunde beginnt Ulis Magen an zu knurren und sie erkundigt sich nach den anderen beiden. "Was möchtest du denn?" fragt sie Ivy. "Pommes," antwortet sie. "Und du?" wendet sie sich an Eva. Diese richtet sich auf. "Hol einfach dreimal Pommes. Ich glaube, das ist am einfachsten."

"In Ordnung," erwidert sie und verschwindet für ein paar Minuten, dann kommt sie mit den Bestellungen zurück. Sie stellt die Pommes auf die Decke und alle drei platzieren sich drumherum. Dann beginnt jeder, seine Pommes zu essen. "Ich habe Durst," sagt Ivy und schaufelt die nächsten Pommes in ihren Mund. Eva dreht sich um und greift nach der Kühlbox. Sie stellt sie zwischen Uli und Ivy, welche die Box öffnet. Sie holt sich einen Eistee heraus und schraubt die Flasche auf, bevor sie mehrere große Schlucke nimmt. "Nicht so schnell, Ivy," ermahnt Uli sie.

"Ah, Hirnfrost," platzt es aus ihr heraus. Uli schüttelt nur den Kopf und nimmt auch einen Schluck, dann greift sie nach der Obstbox und stellt sie in die Mitte. "Wann hast du das denn noch vorbereitet?" staunt Eva.

"Ich bin Foodchefin. Es ist meine Spezialität, leckere Sachen in kürzester Zeit vorzubereiten," entgegnet sie der Hotelmanagerin, welche immer noch verblüfft schaut. "Respekt," antwortet sie und pikst - mit den dafür vorgesehenen Gabeln - ein Stück Melone an. Uli lacht und hält Ivy eine Gabel hin. "Hier. Du brauchst auch ein paar Vitamine," erklärt sie.

Dann essen die drei alles auf und Uli verstaut die leere Box und Flasche wieder in der Kühlbox, bevor sie eine weitere Flasche herauszieht. Evas Augen weiten sich und sie nimmt die alkoholfreie Bierflasche entgegen. "An was hast du bitte nicht gedacht?" fragt sie. Uli zuckt stolz mit ihren Schultern und bringt die leeren Pappschalen zum nächsten Mülleimer. Eva öffnet in der Zeit ihre Flasche mit dem Autoschlüssel und nimmt einen eiskalten Schluck. "Du bist einfach die Beste," lobt Eva sie und drückt ihr einen liebevollen Kuss auf die Lippen. "Ich weiß," erwidert Uli grinsend.

"Wann können wir wieder ins Wasser?" fragt Ivy ungeduldig, als Uli sich gerade wieder auf die Decke legt. "Wir haben doch gerade erst gegessen, Ivy. Lass uns noch ein bisschen warten." Ihre Tochter nickt widerwillig und greift wieder nach ihrem Buch. Einen Moment später kommt ein gleichaltriges Mädchen auf sie zu gerannt. "Ivy!"

Ivy dreht sich blitzartig um und erkennt ihre Klassenkameradin. "Finja!" ruft sie zurück und fällt ihr in die Arme. Uli und Eva richten sich beide auf und beobachten die Mädels. Ein wenig später steht Finjas Mutter neben ihrer Tochter. "Hallo, ihr drei!" grüßt sie freundlich und streckt den beiden Frauen die Hand aus.

"Was ein Zufall," antwortet Uli und wechselt ein paar Worte mit der Mutter. "Darf ich mit Finja ins Wasser?" bettelt Ivy. Uli schaut zu Finjas Mutter und erklärt ihr, dass sie eben erst gegessen haben. Diese nickt nur verständnisvoll und macht den Vorschlag, Ivy mit zu sich zu nehmen, bis etwas Zeit vergangen ist und die beiden wieder ins Wasser können. "Nur wenn es dir nichts ausmacht," betont Uli.

"Ach quatsch, sonst hätte ich es doch nicht vorgeschlagen." Uli nickt und wendet sich zu Ivy. "Keinen Blödsinn, OK?" stellt sie klar und holt Ivys Bademantel und bereits getrockneten Badeanzug. "1-2 Stunden. Dann machen wir uns wieder los," fügt Uli noch hinzu. Finjas Mutter nickt und läuft mit den Mädels zu ihrem Mann, der mit einem Baby auf dem Arm schon auf sie wartet.

Uli und Eva schauen wie die beiden Mädels kichernd hinter Finjas Mutter herlaufen, bis Eva dann ihre volle Aufmerksamkeit wieder auf Uli richtet. "Jetzt hab ich dich ganz für mich allein," spricht sie mit leicht gesenkter Stimme, was Ulis Nackenhaare aufstellen lässt. Sie beobachtet, wie Eva sich zu ihr beugt, und lehnt sich ihr entgegen, um sie zärtlich zu küssen. Sie legt ihre Hand auf Evas Wange und hält sie dort, während sie sie intensiv weiter küsst. Eva atmet schwer aus und muss sich bemühen, nicht laut aufzustöhnen.

"Uli," haucht sie, "wir sind hier nicht alleine." Doch Uli ignoriert sie und zieht sie im Gegenzug noch fester zu sich. Daraufhin wandert Evas Hand zu Ulis Nacken und massiert ihn, ihre Zunge streicht dabei vorsichtig über Ulis Unterlippe. Das verleitet Uli dazu, ihren Mund zu öffnen. Als sie Evas warme Zunge spürt, kann sie nicht anders, als leise zu stöhnen.

"Uli," beginnt Eva erneut. "Ich glaube, ich kann mich nicht mehr lange beherrschen," will sie ihr klar machen und löst sich von Ulis Lippen. "Dann lass los," antwortet Uli. Eva zieht nur eine Augenbraue hoch und schaut sie ernst an. "Wie witzig," erwidert sie.

Uli grinst nur schief zurück und haucht ihr ins Ohr: "Ist doch ganz aufregend, so ganz in der Öffentlichkeit." Eva merkt, wie ihr die Wärme in die Wangen schießt. "Außerdem," fügt Uli hinzu, "so viele Menschen sind hier nun auch wieder nicht."

Eva schüttelt fassungslos den Kopf und schaut sich um. Die anwesenden Pärchen scheinen sich wirklich nicht für die beiden zu interessieren. Uli lehnt sich langsam zurück auf die Decke und wartet darauf, dass Eva sich über sie beugt. Diese zögert noch einen Augenblick, versichert sich nochmal, dass auch wirklich niemand zu ihnen schaut, und legt sich dann halb neben Uli, halb auf sie. "Entspann dich," flüstert Uli ihr ins Ohr und küsst ihren Hals.

Eva atmet scharf ein und beginnt dann langsam Ulis Küsse zu genießen. Dann erinnert sich Eva daran, dass Uli ihren Slip vorhin ausgezogen hatte. Langsam tastet sie sich an Ulis Innenschenkeln hoch und merkt, wie Ulis Becken unkontrolliert zuckt. Sie schaut Eva mit großen Augen an. "Entspann dich doch," wiederholt Eva ihre Worte und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ulis Augen werden schmal, doch sie kann nicht anders, als Evas Grinsen zu erwidern.

"Na, warte," sagt sie schließlich und dreht den Spieß um.

Notes:

Feedback ist immer erwünscht! :)