Work Text:
“Ugh.”
Adam streckt seine Arme noch weiter von sich und bereut es fast sofort, als ein neuer Schub Hitze durch ihn hindurch jagt.
Seit Tagen ist es unerträglich heiß, unerträglich stickig, die von der Wettervorhersage versprochenen Gewitter lassen immer noch auf sich warten.
Adam schnauft frustriert, während sich ein weiterer Schweißtropfen aus seinem Haaransatz löst, langsam seinen Hals hinab zur Brust fließt.
Adam streckt die Beine aus und hofft auf einen Windhauch, auf einen plötzlichen Kälteeinbruch, auf irgendwas, das ihn von dieser Hitze erlöst.
Stattdessen hört er Schritte, spürt die Matratze nachgeben, vernimmt ein leises Kichern.
Er weigert sich, die Augen zu öffnen, will einfach nur hier liegen und weiter langsam vor sich dahinsiechen.
“Naaa,” macht Vincent langgezogen, und plötzlich ist da die Wärme eines anderen Körpers neben Adam, schlingen sich Vincents Arme langsam um seine Taille.
“Bah, igitt. Geh weg.” Adam schlägt kraftlos nach Vincent, versucht, von ihm wegzurutschen, ohne sich zu hektisch zu bewegen.
“Unverschämt,” lacht Vincent.
“Nee. Nur warm.”
“Mhm. Etwa zu warm zum Kuscheln?”
Adam schnauft laut auf. “Absolut.”
Vincent kichert wieder, lehnt sich noch näher, flüstert in Adams Ohr. “Und auch zu warm zum Küssen?”
Adam spürt nur warmen Atem an seiner Wange und verzieht das Gesicht. “Definitv.”
Vincent kichert wieder, fährt mit seiner Hand sanft über Adams Brust. “Armer Adam.”
Adam schnauft nur wieder auf, rutscht noch ein Stück von Vincent weg.
Die Matratze schaukelt leicht, und ein Blick durch halb geöffnete Augen verrät Adam, dass Vincent wieder aufgestanden ist, ihn mit belustigt funkelnden Augen betrachtet.
“Bin gleich wieder da. Nicht bewegen.”
Adam denkt im Traum nicht daran, pustet sich nur wirkungslos Luft ins Gesicht und schwitzt weiter vor sich hin.
Etwas Kaltes berührt seine Lippen, zieht sich sanft von der Mitte zu einem Mundwinkel, zurück und nach links zum anderen.
Überrascht schlägt Adam die Augen auf.
Vincent sieht grinsend zu ihm hinunter, als er die Hand mit dem Eiswürfel hebt, das Eis auch über seine Lippen zieht.
Dann beugt er sich vor, legt seine Lippen sanft auf die von Adam.
Adam seufzt leise auf, lehnt sich in den Kuss.
“Kalt genug,” grinst Vincent gegen Adams Mund.
Adam nickt nur, fängt Vincents Lippen wieder ein.
Kälte trifft auf Adams Hals, zieht sich hinab zu seinem Schlüsselbein.
Adam stöhnt leise auf, reckt sich Vincent entgegen.
Er fühlt Vincents Grinsen an seinem Kinn, als Vincent der Spur aus kaltem Wasser folgt, stöhnt wieder auf, als Zähne sanft in die Haut an seinem Hals sinken.
“Fuck!”
Vincent lacht leise gegen seine Brust, küsst das Muttermal unter der Kuhle an seinem Hals.
Dann löst er sich völlig von Adam, setzt sich wieder auf.
Adam brummt unzufrieden.
“Pscht, einen Moment,” flüstert Vincent.
Adam hört ein Klirren, und öffnet die Augen, findet das Glas voller Eiswürfel auf den Nachttisch.
Er atmet tief ein, da trifft der nächste Würfel kalt auf seinen Bauch.
“Oh, verdammt,” stöhnt er, und lässt sich wieder ins Kissen sinken.
Vincent lässt seine Hand weiter wandern, findet Adams empfindlichste Stellen.
Adam stöhnt und windet sich, die Hitze komplett vergessen, will nur noch mehr, will Vincent, will ihn jetzt.
“Wincek, proszę,” murmelt Adam, reckt ihm seine Hüfte entgegen.
Vincent kichert leise. “Ich dachte, dir wäre zu warm.”
Adam umfasst Vincents Handgelenk, zieht ihn zu sich hinunter.
“Jetzt komm schon her.”
Vincent kichert wieder, dann beugt er sich zu Adam und küsst ihn sanft auf den Mund.
