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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2024-11-01
Updated:
2024-11-01
Words:
4,366
Chapters:
6/10
Comments:
1
Kudos:
3
Hits:
196

What is going on

Notes:

In dieser Fanfiction beginnt Buck nach der Trennung von Tommy, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren, während Eddie sich unvermittelt tiefer zu ihm hingezogen fühlt. Über Monate hinweg entwickelt Eddie für Buck Gefühle, die über Freundschaft hinausgehen, und kämpft mit der Angst, diese zu gestehen und dadurch alles zu riskieren. Während Buck seine eigene Unsicherheit verarbeitet und zu sich selbst findet, steht Eddie treu an seiner Seite und erlebt die schmerzhaften Grenzen seiner unausgesprochenen Liebe. Im Laufe der Zeit entsteht eine tiefe Spannung zwischen ihnen, die für beide unausweichlich wird. Schließlich müssen sie entscheiden, ob sie den Mut haben, ihre Freundschaft in eine Liebe zu verwandeln, die sie beide schon lange gesucht haben

Chapter 1: Break up

Chapter Text

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Es war kurz nach Mitternacht. Das gedämpfte Licht in der Küche der Feuerwache schuf eine fast unwirkliche Atmosphäre, in der Buck sich verloren fühlte. Die Schicht war ruhig, ungewöhnlich ruhig, und doch war sein Geist laut. Seine Gedanken kreisten um dieselben Fragen, dieselben Zweifel. Er rührte langsam in seinem Kaffee, starrte in die schwarze Flüssigkeit und fragte sich, wie er an diesen Punkt gekommen war. Tommy war großartig. Er war witzig, loyal, er liebte es, sich um andere zu kümmern – alles Eigenschaften, die Buck bewunderte und brauchte. Doch irgendwie reichte das nicht.

„Noch wach?“ Die vertraute Stimme von Eddie riss ihn aus seinen Gedanken. Eddie trat leise an den Tisch heran und setzte sich mit seiner Tasse gegenüber. Der Raum war still, und doch spürte Buck, wie seine Anwesenheit alles veränderte.

„Ja… irgendwie konnte ich nicht schlafen.“ Buck versuchte zu lächeln, doch das Gefühl der Leere überlagerte den Versuch. Eddie musterte ihn, die Stirn leicht gerunzelt, wie er es oft tat, wenn er wusste, dass Buck etwas auf dem Herzen hatte.

„Harte Nacht?“ fragte Eddie leise und ließ die Worte fast in den Dampf seines Kaffees verschwinden. Es war nicht die Frage eines neugierigen Freundes, sondern die einer Person, die wirklich wissen wollte, wie es ihm ging. Eddies Blick war durchdringend und ruhig, als würde er jede Regung in Bucks Gesicht wahrnehmen.

Buck seufzte und legte die Hände um die Tasse, als könnte sie ihm Halt geben. „Es ist… na ja, Tommy und ich… Es ist schwer, es in Worte zu fassen. Ich habe das Gefühl, als wären wir auf unterschiedlichen Wegen unterwegs, und ich weiß nicht, wie ich das ändern kann. Alles fühlt sich… distanziert an.“

Eddie sagte nichts, sondern ließ ihm Raum, zu sprechen. Es war diese Geduld, die Buck an Eddie bewunderte, die Art, wie er ihm nie das Gefühl gab, etwas zurückhalten zu müssen. „Ich will Tommy nicht verletzen. Aber… ich weiß nicht, ob wir das sind, was ich wirklich brauche,“ fuhr Buck fort, und seine Stimme brach fast am Ende.

„Vielleicht spürst du einfach, dass da etwas fehlt,“ sagte Eddie nachdenklich. Seine Hand wanderte fast unbewusst auf den Tisch und legte sich vorsichtig auf Bucks Hand. Die Geste war vertraut und tröstlich, doch für Buck schien in diesem Moment eine Art elektrische Spannung durch ihn hindurchzugehen. „Manchmal realisiert man erst später, was man wirklich braucht. Vielleicht führt dich dieser Zweifel genau dorthin, wo du sein solltest.“

Bucks Herz schlug schneller, und für einen Moment fiel es ihm schwer, Eddies Blick standzuhalten. Es war, als ob Eddies Worte tiefer gingen, als er selbst begreifen konnte. Sein Blick wanderte zu Eddies Hand, die noch immer auf seiner lag, und es fühlte sich an, als wäre das alles, was ihn in diesem Moment festhielt. Die Berührung war einfach und vertraut, und doch schien sie plötzlich mehr Bedeutung zu tragen, als er erwartet hatte.

Nach einem langen Moment zog Eddie seine Hand zurück und räusperte sich leise. Er schien genauso verwirrt wie Buck, als würde er ebenfalls eine Grenze überschreiten, die sie beide nie ausgesprochen hatten.

„Ich… äh, ich sollte schlafen gehen,“ sagte Eddie, und in seiner Stimme lag ein Hauch von Unruhe, die Buck nur selten bei ihm bemerkte.

„Ja, gute Nacht,“ flüsterte Buck, seine Gedanken wie ein Wirbelsturm aus Gefühlen und Gedanken. Als Eddie den Raum verließ, blieb er allein zurück, seine Handfläche warm von der Berührung, die er kaum loslassen wollte.

 

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Am nächsten Tag war Buck bei Tommy, und das Gespräch zwischen ihnen war angespannt. Sie saßen in Tommys Wohnzimmer, umgeben von einer Stille, die alles andere als beruhigend war. Tommy war in sich gekehrt, sein Gesicht ernst. Buck wusste, dass etwas in der Luft lag, doch er hatte den Mut gefasst, darüber zu sprechen.

„Tommy… ich glaube, wir müssen ehrlich zueinander sein.“ Bucks Stimme war zögerlich, aber fest. Er wollte nicht länger in einer Beziehung bleiben, die sich so leer anfühlte, so… falsch.

Tommy seufzte und schaute ihm direkt in die Augen. „Weißt du, Buck… ich habe das Gefühl, dass etwas in dir ruht, das du noch nicht akzeptiert hast. Vielleicht ist es mehr als nur Unsicherheit. Vielleicht ist es die Tatsache, dass du etwas suchst, was ich dir nicht geben kann.“

Bucks Herz schien für einen Moment stillzustehen. Tommy sprach es direkt aus, das Gefühl, das in ihm brodelte, aber noch keinen Namen hatte. Die Ahnung, dass er in seinem Leben etwas Tieferes, Bedeutenderes suchte, etwas, das über das hinausging, was sie beide teilen konnten.

„Ich weiß es nicht,“ flüsterte Buck, seine Stimme brüchig. „Ich wollte, dass das funktioniert. Ich wollte es wirklich. Aber…“ Seine Stimme versagte, und er wandte den Blick ab, um die Tränen zu verbergen, die ihm plötzlich in die Augen stiegen.

Tommy legte eine Hand auf Bucks Schulter und schenkte ihm ein sanftes, verständnisvolles Lächeln. „Manchmal ist der Weg, den wir gehen, nicht der richtige. Und das ist in Ordnung, Buck. Es gibt jemanden da draußen, der dich wirklich versteht, und du wirst ihn finden.“

In diesem Moment wusste Buck, dass Tommy ihn gehen ließ – nicht aus Groll, sondern aus Liebe und einem Verständnis, das tiefer ging, als er erwartet hatte. Die Trennung war ein stilles, wehmütiges Einvernehmen, das keine Worte mehr brauchte. Es war ein Abschied, den sie beide akzeptierten, weil sie verstanden hatten, dass sie sich auf eine Weise loslassen mussten, die Raum für etwas Neues schuf.

Als Buck später zur Feuerwache zurückkehrte, fand er Trost in der vertrauten Routine und in den stillen Momenten, die er mit Eddie teilte. Eddie, der ihm mehr Halt gab, als ihm bewusst war. Eddie, der für ihn da war, ohne zu fragen, ohne zu verurteilen.

 

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