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Im here and im never going to leave

Summary:

Jerky hat einen Alptraum und Rose tröstet ihn

Notes:

Inspo: seroothinks_05

Ich wollte schon so lange einen Oneshots über die beiden schreiben und here it is.
Lasst gerne einen Kommentar da c: Ich habe dies (wie immer) in der Nacht geschrieben also entschuldigt falls sich Sachen doppeln oder Sätze keinen Sinn machen <3

Work Text:

Irgendwo inmitten der weiten Galaxie saß Rose still schweigend auf ihrem Bett. Der Schlaf wollte einfach nicht kommen, also hatte sie sich einfach aufgesetzt und starrte aus dem Fenster. Sie begutachtete die Sterne an denen das Raumschiff vorbei flog. Zum Glück hatte sie ein Einzelzimmer als Lieutenant, ansonsten würde sie wahrscheinlich aufgrund der vielen Schnacherei der anderen verrückt werden. Nach einiger Zeit setzte sie sich auf, verließ ihren Schlafraum und lief den Gang des Schiffes entlang. Keine Seele befand sich zu dieser Zeit außerhalb der Schlafbereiche.

Sie atmete tief durch und genoss die Ruhe und die Zeit alleine. Den ganzen Tag war sie damit beschäftigt gewesen die gesamte Crew davon abzuhalten etwas dummes zu tun. Sie war froh endlich eine Pause zu haben. Rose wollte gerade zum Cockpit, als sie an der Kabine des Captains vorbei kam aus der komische Geräusche kamen. Eigentlich hatte es Rose nichts anzugehen, was dort drinn los war schließlich musste sie die Privatsphäre des Captains akzeptieren, aber als das Geräusch erneut ertönte konnte sie sich nicht mehr davon abhalten, nahe zur Tür zu gehen und zu lauschen.

Ein merkwürdiges Geräusch.. was war es bloß? Ein Stöhnen? Nein. Eher ein Schrei.. und Schluchzer. Was war dort los? Sie war kurz davor die Tür zu öffnen und ihrem Captain zu helfen, aber würde er das überhaupt wollen? Sie würde es wahrscheinlich auch nicht mögen, wenn der Jüngere einfach so in ihr Zimmer kommt. Jedoch waren ihre Beschützerinstinkte zu groß und so öffnete sie doch die Tür. Sie blickte einmal durch den ganzen Raum um ihn auf Gefahren abzuscannen, bis ihr Blick auf dem Bett des Captains hängen blieb.

Er bewegte sich unruhig im Schlaf und ließ hin und wieder ein paar zwar nicht laute, aber deutlich zu hörene Schreie raus. Im dumpfen Licht konnte sie sein Gesicht kaum sehen, doch als sie näher kam sah sie wie Tränen das Gesicht von Jerky runterliefen. "Captain!" versuchte Rose ihn aufzuwecken. Nichts passierte. Sie rüttelte leicht an seiner Schulter. Immernoch nichts.

"Captain hey!" versuchte sie es weiter und rieb ihm beruhigend über den Arm. Plötzlich schreckte er auf. "Was? Wie? Wo?" sagte er schnell und Rose bekam Angst er würde gleich eine Panikattake bekommen. "Captain! Hey, hey. Atmen sie tief durch, okay? Ungefähr so" sagte Rose und demonstrierte eine ruhige Atmung, die Jerky nach einiger Zeit kopierte. "Was.. was machen sie hier?" fragte Jerky Rose nach kurzer Zeit. "Ich hab Geräusche aus ihrem Zimmer gehört und mir Sorgen gemacht" erzählte die Gefragte wahrheitsgemäß. "Sie kennen den Code zu meinem Zimmer?" fragte Jerky verwundert.

"Ehm.. reine Sicherheitsgründe. Falls sie ihn mal vergessen" log Rose. Das sie extreme Beschützerinstinkte gegen über den Jüngeren hatte würde bloß komisch klingen, denn schließlich war er der Captain und sie bloß ein Lieutenant. Jerky blickte sie misstrauisch an sagte aber nichts. "Was war los? Wovon haben sie geträumt?" kam Miami nach einiger Zeit zurück zum Thema. Jerky blickte beschämt weg. "Nichts wichtiges. Es war bloß ein kleiner Alptraum" meinte er leise. "Das sah aber nicht nach etwas kleinem aus. Sie haben förmlich geschrien" hackte der Lieutenant nach.

"Es ist lachhaft" meinte Jerky bloß. "Nichts was einen so zum schreien und weinen bringt ist lachhaft, Captain" erwiderte Rose ein wenig harsch. "Es war bloß.." fing Jerky an und musste die Tränen zurück drängen. "Bloß was?" hackte Rose erneut nach nun sichtbar besorgt angesichts der Tränen die drohten zu fließen.

"Sie und der Rest der Crew. Sie verließen mich. Sie nannten mich nutzlos und sagten ich hätte es nicht verdient zu leben oder ihr Captain zu sein. Sie gingen einfach. Und ich konnte nichts tun.. " flüsterte der Captain und seine Stimme brach am Ende des Satzes und damit auch Rose's Herz, die alle Ränge vergaß und den Jüngeren in ihre Arme zog, der augenblicklich anfing zu schluchzen. Er krallte sich an Miami's Hemd und vergrub seinen Kopf in ihrer Schulter, als die Ältere ihm Versprechen zuflüsterte, das sie ihn niemals verlassen würde und ihm zusicherte das es jetzt vorbei war und sie hier war. Sie fing nach einiger Zeit sogar an zu summen, während sie beruhigende Kreise über seinen Rücken zeichnete.

Jerky beruhigte sich nach ein paar Minuten und blieb vor Erschöpfung einfach in ihren Armen liegen. Rose fing während sie weiter irgendwelche Schlaflieder summte, die sie von früher kannte durch seine Haare zu streichen und zu kratzen wie man es bei einer Katze tuen würde und sie war sich sicher, dass wenn Jerky eine wäre würde er schnurren. Dieser seuftzte nur zufrieden und Rose merkte wie sein Mund sich zu einem Lächeln formte, was wiederum auch sie zum lächeln brachte. Am liebsten würde sie den Jüngeren nie mehr loslassen.

Nach fast einer Stunde in der Rose im Schneidersitz auf dem Bett saß und ihren Captain im Arm hatte merkte sie wie Jerky langsam einschlief. Das Summen und das Streichen über Rücken und Haar hatte nun doch eine Wirkung gezeigt und Rose lächelte erneut zufrieden. Sie wollte gerade aufstehen, als der Griff um sie fester wurde und Jerky ein leicht nörgelndes Geräusch von sich ließ. Rose verkneifte sich ein Lachen und legte sich im Bett zurück, während der Jüngere es sich auf ihr bequem machte.

Miami zog die Decke über ihre Körper und gab Jerky einen Kuss auf den Kopf, was ihm einen erneut zufriedenen Seufzer entweichen ließ.

Als sie ein paar Stunden später aufwachten murmelte Jerky ein kurzes "Danke" und verließ den Raum um sich in Ruhe im Bad umzuziehen. Rose verließ vorsichtig die Schlafkabine, so dass sie bloß keiner sah und kehrte in ihre Kabine zurück, um sich auch umziehen. Hin und wieder warfen sich der Lieutenant und der Captain ein paar Blicke der Zuneigung zu und als es mal wieder stressig wurde ließ Jerky sogar zu das Rose tröstend eine Hand auf seine Schulter legte, was ihnen einige merkwürdige Blicke einbrachte.

Aber das interessierte weder Rose noch Jerky. Rose war einfach froh endlich mal für ihren Captain dagewesen zu sein und war jederzeit bereit es wieder zu sein. Jerky hatte es genossen endlich mal ein wenig Emotionen zuzulassen und vielleicht (aber auch nur vielleicht) hatte er es genossen. Aber niemals würde er nach so etwas erneut fragen. Er war schließlich der Captain. Aber vielleicht müsste er einfach nicht danach fragen.. vielleicht würde Rose es merken, wenn etwas nicht stimmte. Und verdammt. Das tat sie. Zu 100%.

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