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„Entschuldigung, sind Sie nicht Harry Potter?“
Draco stöhnte. Es war deutlich auf seinem Gesicht zu lesen, dass er genervt war. „Sehen Sie nicht? Wir sind zusammen hier! Und wir haben ein Date, ein romantisches dazu. Verschwinden Sie mit Ihrem Autogramm.“ Draco funkelte die Frau böse an. Sie wurde rot und verschwand daraufhin mit einem genuschelten: »Es tut mir Leid.«
Draco Blick traf Harrys. „Jetzt sind wir schon so weit weg und es findet dich immer noch irgendwer. Nicht zu fassen. – Ich bin kurz im Bad“, sagte er, schob seinen Stuhl quietschend zurück und ging mit energischen Schritten davon. Mit seiner rechten Hand strich er sich genervt durch seine blonden Haare, als er sich vom Tisch entfernte und ins Restaurant eintrat.
Harry liebte diese Geste von Draco. Doch er verstand dessen Ungehaltenheit. Nie hatten sie in der Öffentlichkeit ihre Privatsphäre. Überall erkannten ihn die Leute und es war schwierig, etwas Normales zu unternehmen, ohne unterbrochen zu werden. Ihn selbst störte es natürlich genauso, sowie er es schon damals nicht ausstehen konnte, dass ihn alle anstarrten. Doch mit der Zeit hatte er sich halbwegs dran gewöhnt. Für Draco war es neu und er war schon immer ungeduldig gewesen. Harry hatte ihm vorgeschlagen, sein Gesicht zu verändern. Doch das wollte der Blonde nicht. „Ich will mit dir Dinge unternehmen und nicht mit jemand Fremden“, hatte er auf den Vorschlag geantwortet.
„Draco, alles okay?“, fragte Harry, der ihm nach kurzer Zeit ins Bad gefolgt war.
„Sicher“, kam es von dem Blonden zurück, der sich gerade kaltes Wasser ins Gesicht spritzte.
„Es tut mir leid“, sagte der Schwarzhaarige.
„Du kannst nichts dafür, Harry. Es ist mein Problem, dass ich davon so genervt bin.“
„Draco“, er umarmte ihn von hinten.
Harry löste die Umarmung, drehte Draco zu sich und schaute ihn in seine grauen Augen. Er strich mit einem Finger über dessen Wange. „Alles gut?“ Draco nickte. Harry küsste ihn. Draco spürte, dass es kein normaler Kuss war, denn sie wurden in einen Strudel gezogen, bis alles aufhörte sich zu drehen. Der Blonde landete rücklings auf etwas Weichem. Vermutlich auf ihrem Hotelbett.
Harry flüsterte Draco ins Ohr: „Jetzt sind es nur noch du und ich. Allein.“ Draco bekam eine Gänsehaut, die sich von seinem Nacken über seinen ganzen Körper ausbreitete.
„Du verführerischer Mistkerl. Womit habe ich dich verdient?“, lachte er und ließ sich in einen innigen Kuss mit Harry fallen. Sein Kopf schwirrte und es fühlte sich an, als würden sie erneut apparieren.
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