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Explosionen und Herzschläge

Summary:

Izuku Midoriya und Katsuki Bakugou – zwei Jungen, die seit frühester Kindheit durch ein unsichtbares Band verbunden sind. Was einst als zerbrechliche Kindheitsfreundschaft begann, wurde mit der Zeit durch Rivalität, Schmerz und unausgesprochene Gefühle auf eine harte Probe gestellt. Doch ein schicksalhafter Unfall verändert alles: Katsuki verliert fast sein Leben, sein Quirk gerät außer Kontrolle, und er muss mühsam lernen, wieder zu sich selbst zu finden.

Für Leser, die ans Herz gehen wollen. Für jene, die Schmerz, Heilung, Hoffnung und Liebe in einer Geschichte suchen – und für alle, die wissen: Manchmal beginnt der größte Kampf in einem selbst.

Notes:

Diese Geschichte erzählt nicht nur von Heldentum, sondern auch von Schmerz, Heilung, Familie und Liebe. Sie folgt Izuku und Katsuki, die seit ihrer Kindheit eine enge Verbindung teilen – eine Verbindung, die über Freundschaft hinauswächst und auf die härteste Probe gestellt wird.

Ich wollte in dieser Geschichte tiefer eintauchen: In Katsukis psychische und physische Genesung, seine Beziehung zu seinen Eltern, besonders zu Masaru, und die langsame, aber intensive Entwicklung seiner Gefühle zu Izuku.

Diese Geschichte enthält emotionale und auch düstere Themen (z. B. Entführung, Experimente, Trauma), aber sie zeigt auch, wie Liebe, Vertrauen und Familie selbst im tiefsten Dunkel Hoffnung spenden können.

Triggerwarnungen: Trauma, Gewalt, medizinische Experimente, psychische Belastung.

Ich danke jedem, der sich auf diese Reise einlässt. Lasst euch Zeit beim Lesen – diese Geschichte ist intensiv, aber ich verspreche euch: Es lohnt sich.

Chapter 1: Die Geburt eines Helden

Summary:

In einer warmen Sommernacht bringt Mitsuki Bakugo ihren Sohn Katsuki zur Welt – ein Moment voller Schmerz, Stärke und Hoffnung. An ihrer Seite ist ihre beste Freundin Inko Midoriya, die gerade erst selbst Mutter geworden ist. Gemeinsam träumen sie davon, wie ihre Söhne eines Tages gemeinsam die Welt als Helden erobern werden.

Am nächsten Tag besucht Inko Mitsuki mit dem kleinen Izuku im Schlepptau. In der stillen Wohnung der Bakugos begegnen sich die beiden Babys zum ersten Mal – winzig, unschuldig, aber mit einer Zukunft voller Herausforderungen und Möglichkeiten vor sich. Zwei Mütter, zwei Söhne – und ein Schicksal, das sie für immer verbinden wird.

Notes:

(See the end of the chapter for notes.)

Chapter Text

Der Tag, an dem Katsuki Bakugo das Licht der Welt erblickte, war heiß und voller Leben. Es war ein Tag, an dem der Sommer in voller Blüte stand, die Luft warm und schwer, doch der Raum im Krankenhaus war kühl und voller aufgeregter Energie. Mitsuki Bakugo, eine Frau, die ihre Stärke und Entschlossenheit ausstrahlte, saß auf dem Krankenhausbett. Ihr Gesicht war von Schweiß bedeckt, ihre Haare waren durcheinander, doch in ihren Augen war ein unerschütterlicher Funken zu sehen. Heute war der Tag, an dem sie ihren Sohn zur Welt brachte – und sie wusste, dass er etwas ganz Besonderes werden würde.

 

„Komm schon, Kleiner! Zeig uns, wie stark du bist“, murmelte Mitsuki, als sie die Wehen ertrug. Ihre Hand krallte sich in das Kissen, während sie sich an den Schmerz klammerte. Sie hatte sich auf diesen Moment vorbereitet, aber nichts konnte sie auf die wahre Erfahrung der Geburt vorbereiten. Die Türen öffneten sich und ein vertrautes Gesicht trat ein. Inko Midoriya, Izukus Mutter, stand im Türrahmen. Sie war eine ruhige und freundliche Frau, mit einer Aura der Wärme und Fürsorge, die Mitsuki immer so sehr zu schätzen wusste. Inko hatte den ganzen Tag bei ihr gewartet, ihre beste Freundin, bereit, sie zu unterstützen, wie sie es immer tat. In dieser stillen, doch aufregenden Zeit war Inko der Fels in der Brandung, der Mitsuki half, ihre Gedanken zu sammeln.

 

„Mitsuki, du machst das großartig“, sagte Inko und setzte sich sanft auf den Stuhl neben das Bett. Sie hatte selbst zwei Wochen zuvor ihren eigenen Sohn, Izuku, zur Welt gebracht und war inzwischen eine erfahrene Mutter. Ihre Augen funkelten vor Freude, als sie Mitsuki ansah. „Bald wirst du dein Baby in den Armen halten.“ „Ich hoffe, er kommt bald, Inko“, erwiderte Mitsuki keuchend. „Ich bin so fertig, aber ich weiß, er wird mein kleiner Held sein.“ Inko lächelte warm und nahm Mitsukis Hand in ihre. „Das wirst du, ich bin sicher. Und er wird ein wunderbarer Held werden. So wie dein Masaru. Ich freue mich schon, ihn zu treffen.“ Mitsuki lachte schwach. „Er wird der größte Held werden, das weiß ich. Niemand wird ihm etwas vormachen können. Er hat es in sich.“ „Das kann ich mir gut vorstellen“, sagte Inko, ihre Stimme voller Zuneigung. „Du bist eine starke Frau, und ich weiß, dass der kleine eine starke Persönlichkeit haben wird, genau wie du.“

 

Die Stunden vergingen, und die Anspannung in der Luft wurde dichter, als Mitsuki immer weiter mit den Wehen kämpfte. Schließlich hörte man einen ersten, schrillen Schrei – und der Raum füllte sich mit der Wärme und dem Leben, das nur ein Neugeborenes mit sich bringen konnte.

 

„Es ist ein Junge!“ rief die Krankenschwester, und Mitsuki atmete erleichtert auf, als sie die Nachricht hörte. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, während sie auf ihren Sohn blickte, der in den Händen der Krankenschwester lag. Inko stand auf, ihre Augen leuchteten.

 

„Er ist wunderschön, Mitsuki“, sagte Inko sanft. „Ich wusste, dass du einen wunderbaren Sohn haben würdest.“ Mitsuki konnte nur noch nickend zustimmen, während sie ihren neuen Sohn in ihren Armen hielt. „Katsuki“, flüsterte sie zärtlich und streichelte über das kleine, noch zerknitterte Gesicht ihres Kindes. „Du wirst der stärkste Held der Welt. Inko trat näher und sah mit sanften Augen auf den kleinen Katsuki. „Er wird große Dinge erreichen“, sagte sie mit voller Überzeugung. „Und Izuku wird ihm helfen, seinen Weg zu finden.“ Mitsuki nickte, als sie ihrem Sohn einen sanften Kuss auf die Stirn drückte. „Ich kann es kaum erwarten, dass die beiden aufwachsen und sich gegenseitig herausfordern. Sie werden ein großartiges Team sein.“ „Oh, ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie sie miteinander spielen, wie wir damals“, sagte Inko lachend. „Ich bin sicher, sie werden wie Brüder sein.“ Die Stunden vergingen, und das Zimmer war jetzt erfüllt von der Wärme und Freude, die nur die Ankunft eines Babys bringen konnte. Die Mütter, die sich immer unterstützt hatten, waren sich sicher: Ihre Söhne würden ein unschlagbares Team bilden, auch wenn sie noch viel zu klein waren, um es zu wissen. In der Zwischenzeit war Izuku zu Hause – zwei Wochen alt, aber in der Gegenwart seiner Mutter bereits ein kleiner Sonnenschein. Inko dachte daran, wie sie sich auch auf die erste Begegnung zwischen ihren beiden Söhnen freute. Sie konnte es kaum erwarten, dass Izuku und Katsuki zusammen aufwuchsen, sich die Welt eroberten und schließlich ihre gemeinsamen Träume von Helden verwirklichten.

 


Es war der erste Tag nach Katsukis Geburt, als Inko beschlossen hatte, ihren Sohn Izuku in den Kinderwagen zu setzen und einen Besuch bei Mitsuki und ihrem neugeborenen Sohn zu machen. Izuku war noch winzig, doch Inko wollte ihn schon jetzt der neuen Welt um ihn herum vorstellen – besonders seinem zukünftigen besten Freund. Als sie die Bakugos’ Wohnung erreichte, konnte Inko nicht umhin, sich vorzustellen, wie der kleine Izuku und der energiegeladene Katsuki eines Tages miteinander spielen würden. Es war fast schon ein Schicksal, dass ihre Söhne die besten Freunde werden würden, selbst wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Mitsuki öffnete die Tür, als sie klingelte, und ein breites Lächeln erhellte ihr Gesicht, als sie Inko und ihren kleinen Sohn sah. „Ah, ihr seid hier! Kommt rein, kommt rein! Katsuki schläft gerade, aber du musst ihn unbedingt sehen. Er ist einfach perfekt.“ Inko trat ein und setzte Izuku vorsichtig auf das Sofa. Sie nahm sich einen Moment, um sich den Raum anzusehen – und dann fiel ihr Blick auf Katsuki, der in einem kleinen Stubenwagen lag und friedlich schlief. Mitsuki saß an seinem Bett und betrachtete ihn mit einer Mischung aus Stolz und Erschöpfung. „Er schläft gerade, aber er ist so laut, wenn er wach ist“, sagte Mitsuki mit einem Grinsen. „Ich glaube, er wird ein echtes Kraftpaket, wie ich.“

 

Inko lächelte. „Er sieht wirklich nach einem kleinen Kämpfer aus.“ Sie setzte sich neben Mitsuki und legte eine Hand auf deren Arm. „Ich bin so glücklich für dich, Mitsuki. Und für uns alle. Unsere Kinder werden eine unglaubliche Zukunft vor sich haben.“ „Das hoffe ich“, sagte Mitsuki, ihre Stimme mit einem Hauch von Stolz und Liebe erfüllt. „Ich freue mich schon darauf, Izuku und Katsuki zusammen aufwachsen zu sehen. Sie werden sich gegenseitig herausfordern – ich kann es jetzt schon spüren.“

Notes:

Das erste Kapitel setzt den Anfang der Freundschaft und die enge Bindung zwischen den Müttern und ihren Söhnen, Katsuki und Izuku, die sich bereits in ihren ersten Tagen und Wochen aneinander annähern, ohne es zu wissen.