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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2025-05-09
Words:
576
Chapters:
1/1
Comments:
1
Kudos:
13
Bookmarks:
1
Hits:
88

Die Verteidigung

Summary:

Liv und Linda geraten beim Kämpfen aneinander und lösen dadurch ihre Konflikte.

Notes:

Es orientiert sich stark an den Presse Bildern für den neuen Bremer „solange du atmest“, also hier eine Spoiler Warnung für die, die die Bilder nicht kennen wollen!!

 

So stelle ich mir die Kampfszene im neuen Bremer vor, wobei der fluff am Ende eher unwahrscheinlich ist. Noch 3 Tage bis zum neuen Bremer!
Viel Spaß beim lesen!

Work Text:

Liv und Linda stehen sich mit angewinkelten Fäusten gegenüber. „Wo warst du?“ sagt Liv angespannt und starrt Linda mitten in die Augen. „Ich hätte dich gebrauchen können.“

„Ich war im Dark. Mich umsehen.“ erwidert Linda.
Liv rollt die Augen. „Umsehen. Aha. So wie damals in der Seemanns Bar?“ Liv macht den ersten Angriff und packt Lindas Nacken. Linda aber kann Livs Arm erfolgreich wegschlagen.
„Man Liv was ist los mit dir? Seit deine Schwester im Gefängnis ist bist du so schroff!“ sie packt Livs Arm und versucht ihn zu verschränken. „Schroff?“ Liv lacht auf. „Ja Linda, wenn du mal n bisschen mehr Empathie hättest wärst du auch so drauf. Nicht jeder hasst seine Familie so wie du.“ kontert Liv und zieht ihren Arm ruckartig weg. Sie ist nun bereit, sieht Linda wütend in die Augen.
„Liv, deine Schwester hat einen Menschen überfahren, sie hat ein Leben auf dem Gewissen??? Wie kannst du sie so verteidigen?“
Linda verstand echt gar nichts. Verteidigen? „Man!“ schreit Liv plötzlich. Ihre Wut sprudelt eine solche Kraft in ihren Körper, dass sie Linda in den Nacken packt und sie mit einem Armgriff runterzieht. „Du weißt echt nicht wie es ist, wenn sich alle von einem abwenden oder? Keiner an dich glaubt, sich keiner um dich kümmert?“ Sie hatte Linda nun nicht nur körperlich sondern auch emotional voll im Griff.
Linda fing an zu straucheln. „Doch“ röchelt sie und versucht Livs Arm von ihrem Nacken zu ziehen. Endlich lässt Liv locker, Linda fällt zu Boden und Liv geht erschrocken ein paar Schritte zurück. Fuck. Was tat sie hier? Sie hatte gerade dem einzigen Menschen, der ihr aktuell nahe stand wehgetan. Scheinbar nicht nur körperlich, denn noch nie hatte Linda sie so ernst, so wütend, so verletzt angeschaut wie jetzt. „Fuck!“ schreit Liv und versucht Linda versöhnungsvoll die Hand zu reichen. Doch Linda ignoriert sie, steht auf und fängt an ihre Sachen zu packen.

„Nur weil ich in Schwachhausen groß geworden bin heißt das noch lange nicht, dass es mir an nichts gefehlt hat.“ unterbrach Linda endlich die Stille.
„Mein Vater war ständig unterwegs, meine Cousine wurde für alles was sie tat angehimmelt und in der Schule wollte mit mir auch keiner zu tun haben.“

„Tut mir leid.“ Liv stellt sich vor Linda und blickt zu ihr hoch.
Linda lächelt versöhnlich und setzt sich im Schneidersitz auf die Sportmatte. Sanft tappt sie die Matte um Liv neben sich zu bestellen.

„Liv, was ist los?“ Linda spricht auf einmal so sanft. Liv ließ sich neben ihr nieder. „Du lässt mich ständig allein und begnügst dich stattdessen auf irgendwelchen Parties. Man ich brauch dich hier.“ Jetzt liefen ihr die Tränen in die Augen.
Linda verschränkt ihre Arme um ihre Knie. „Du bist eifersüchtig?“
„Ja, ja vielleicht. Und ich fühle mich allein, ohne dich. Man, wir sind so ein gutes Team.“

Ja das stimmt, denkt Linda. Liv fehlt ihr auch. Sie war die einzige, die sie hier verstand.
Ohne weiter darauf einzugehen stellt Linda fest:„Und deine Schwester. Du vermisst sie sehr, oder?“ Eigentlich kannte Linda die Antwort und bekam sie auch gleich bestätigt.
Plötzlich bricht Liv zusammen. Sie legt ihren Kopf auf Lindas Schulter nieder und fängt an zu schluchzen. Linda löst ihre Hand von den Knien und legt sie vorsichtig um Livs Schultern. „Wenn das hier vorbei ist, fahren wir mal vorbei.“ Nun lehnte sich auch Linda mit ihrem Kopf auf Livs. Hier waren Berührungen sicher, zumindest für diesen kurzen Augenblick. „Tut mir auch leid.“