Chapter Text
Ich erinnere mich nicht daran wie ich getsorben bin, auch nicht wann ich gestorben bin. Ich erinnere mich daran was ich als letztes getan habe, bevor ich meine Erinnerung verloren habe, ich rannte zu meiner Klasse für einen wichtigen Test, aber danach... gar nichts.
Alles danach ist leer.
In einem Moment war ich ein amerikanischer College-Student Mitte Zwanzig, als nächstes befinde ich mich in einem Babybettchen mit zwei farbigen Klecksen über mir, die Geräusche von sich geben. Ich konnte nicht erkennen wer das war, ich konnte mich gerade so bewegen, geschweige denn etwas hören. Alles was meinen Mund verließ hörte sich eher so an als ob jemand mit einer Tafel auf Styropor schlagen würde. Egal wann dieses höllische Geräusch erklang, wurde ich hochgehoben und der Herzschlag von dem roten Klecks beruhigte mich.
Ich war ein Baby... Ich hatte meine Erinnerungen noch... basierend auf meinem Namen...
"Shhh... alles ist gut Harry, bist du hungrig?"
Ich bin ein Junge! Und meine Familie klingt mega Englisch!
Das wird eine interessante Reise werden.
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Die ersten vier Monate in meinem Leben waren ereignislos, hauptsächlich da ich nicht genug sah um mich dafür zu interessieren. Sobald ich weinte, würde mich jemand hochheben. Ich wurde ganz gut darin abzuschweifen während ich gefüttert wurde, den Fakt das meine Mama - entschuldige Mama, eine traditionelle Fütterin ist ignorierend. Ich bin jetzt ein Baby, warum sollte es mich interessieren, ob die Milch aus einer Flasche oder einer Brust kommt? Meine Mama hat auch wunderschöne Augen.
Nachdem ich mich besser bewegen konnte, habe ich meinen Eltern auch die Zeichen beigebracht, was genau ich wollte wenn ich weinte. Hungrig? Geschlossene Fäuste rausstrecken. Kleidung wechseln? Ein Fuß wird hochgestreckt. Geknuddelt werden? Offene Hände zeigen.
Es dauerte eine Woche bis sie es verstanden. Meine arme Mutter, sie dachte immer ich wäre hungrig.
Ich denke mein Vater hat einen Beruf, der uns dazubringt viel umzuziehen, wobei sie ihr Zuhause trotzdem nur selten verließen. Drei andere Leute besuchen uns oft und ich unterhalte sie indem ich mich leicht bewege oder lache, wenn sie zu mir reden, auch wenn ich die Hälfte der Zeit nicht weiß, was sie sagen. Der kleinste von den drei ist immer nervös, da ich in die ganze Zeit anstarre.
Ich mag die kleinere Person aus irgendeinem Grund nicht. Der dunkelste von ihnen war der Beste, sehr kratziges trotzdem weiches Gesicht. Der große war ruhiger, mochte es nicht mich zu halten, aber er roch gut.
Wir haben eine Katze, ich liebe meine Eltern dafür. Sie war orange... glaube ich, und wenn es Zeit wurde für ein Nickerchen, kuschelte die Katze sich immer zu mir, mit einer Pfote leicht auf meinem Bein liegend.
Ich vermisse es ganze Gedanken denken zu können.
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Mit sechs Monanten konnte ich mich an die Namen meiner Eltern erinnern. Ich kann die Hälfte der Zeit wie ein Erwachsener und basierend auf meinen vergangenen Erinnerungen denken. Traurigerweise konnte ich neue Informationen nicht sonderlich gut verstehen. Ich hörte auf zu weinen jedesmal wenn ich etwas wollte, mit dem Ziel meinen Eltern die Aufgabe zu erleichtern indem ich ein glückliches Baby bin und ich machte auch nur noch selten laute Geräusche. Ich lernte auch, dass ich stehen konnte, wenn ich das Sofa benutze.
"James, schau dir Harry an! Er steht!"
"Wirklich? Oh, Lily, er ist so viel gewachsen. Ich hol die anderen!"
Meine Mutter und mein Vater hießen also Lily und James... traditionell und doch so gewohnt... ist das die Harry Potter Generation? Sind sie alle erwachsen jetzt? Welches Jahr haben wir?
Mir ist die ganze Aufregung relativ egal. Ich kann jetzt stehen, whoopdeedoo. Der Baby-Teil von meinem Gehirn brachte mich dazu auf der Stelle, an der ich stand, zu hopsen, eigentlich einfach nur meinen mit Windeln bedeckten Po schüttlen, mit dem einzigen Grund, dass es... lustig ist? Meine Mama klang als ob sie das süßeste überhaupt beobachten würde und beschwerte sich, dass sie keine Kamera dabei hat... warum benutzt sie dann nicht ihr Handy?
Mein Zuhause war komisch. Wir waren überhaupt nicht arm, trotzdem waren da kein Fernsehr, die Küche sah auch altmodisch aus. Dinge waren auch manchmal komisch, Sachen würden auftauchen während ich blinzelte und meine Eltern redeten über komische Sachen. Ich schwöre, die Bilder bewegen sich und verändern ihre Haltung. Papa liebte es mit einem Stock rum zu spielen und erlaubte mir nicht ihn zu berühren.
"Jungs, schaut euch Harry an, er steht!"
"Langsam Krone, wenn du jetzt schon begeistert bist werde ich noch vor lachen sterben, sobald er das erste Mal spricht."
"Ich hab gesehen wie deine Augen aufgeluchtet haben, Tatze. Sag mir nicht, dass sein getanze nicht süß ist. Moony! Wurmschwanz! Beeilt euch!"
Ich hörte auf zu hopsen. Hat er gerade...?
Ich schaute ganz normal zu den Erwachsenen, in meinem Kopf wiederholend was mein Papa gerade gesagt hat. Tatze... Moony... Wurmschwanz... Krone... mein Vater wurde Krone genannt...
Die Rumtreiber.
Auf einmal machte alles Sinn.
Das sind Lily und James Potter! Neben ihnen sind Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew! Wir zogen nicht um, wir versteckten uns und all die Dinge, von denen ich dachte ich würe sie mir einbilden, waren eigentlich Magie! Meine Eltern sind Lily und James Potter! Ich bin in der Harry Potter Welt! Moment...
Ich bin Harry Potter...
Nein.... nein nein nein! Das kann nicht passieren! Universum, warum?! Von all den Personen als die ich wiedergeboren hätte können, warum Harry verfluchter Potter?! Niemand will Harry Potter sein... niemals! Er ist die wirklich die schlimmste Person um wiedergeboren zu werden, abgesehen von Umbridge und den Dursleys! Die ersten elf Jahre sind die pure Hölle und die sieben Jahre danach sind nur ein Versuch zu überleben, während ein mehr als sechzig Jahre alter Mann verucht einen umzubringen.
Ich will nicht weinen, aber der Druck hinter meinen Augen lässt nicht nach. Ich will nicht Harry Potter sein, ich will nicht, dass meine Eltern wegen irgendeinem nasenlosen Freak sterben. Ich will nicht von Dumbledore manipuliert und benutzt werden!
Ich will nicht mit Umbridge umgehen müssen!
"Harry, Liebling, warum weinst du?" Lily- Mama, gurrte in mein Ohr. ich war mit dieser Information so überwältigt, dass ich nicht einmal mitbekommen habe, dass sie mich hochgehoben hat und begonnen hat mich zu schaukeln und meinen Rücken in beruhigenden Kreisen zu streicheln. Ich hab noch nicht mal bemerkt, dass ich angefangen habe zu weinen, bis ich aufhörte. Die Jungs wechselten Blicke, nicht sicher was meine Trauer auslöste, aber alle blieben einen Sicherheitsabstand entfernt um sicher zu sein, falls es einer von ihnen war.
Ich weinte in die Umarmung der Frau, mein Kopf kämpfte zwischen zwei Meinungen. Die eine sagte mir, dass das mein neues Leben ist, und die andere sagte, dass ich es gestohlen habe, dass ich nun diese schmerzerfüllte Existenz erneut leben muss. Keine von beiden ist nachgiebig, dafür sind beide anstrengend.
Mama wartete bis ich aufhörte zu weinen und legte mich dann in mein Bettchen zurück, die Katze beeilte sich zu mir zu kommen und mit mir zu kuscheln und mich beruhigend an zu schnurren. Die Lichter wurden gedämmt, Anzeichen für die Nickerchen-Zeit, aber alles was ich machen konnte, war an die Decke zu schauen, den Fakt anerkennend, dass sie so verzaubert war auszusehen wie die Galaxie. Dieser kleine Körper konnte nicht so lange wache bleiben, und ich fand mich selbst mit einem einzigen Gedanken, als ich einschlief.
"Scheiß auf das alles, ich geh nach Slytherin."
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Sirius schaffte es, dass ich mein erstes Wort sagte.
Ich war sieben Monate alt und meine Eltern waren gerade damit beschäftigt Sachen zu packen. Sie waren gestresst und Remus war nicht in der Nähe, genauso wenig wie Peter. Aber Sirius war da. Ich glaube, das war die endgültige Entscheidung, wer Geheimniswahrer wird. Papa und Sirius stritten sich darüber, ob er Geheimniswahrer wird oder nicht, während Mama meine Kleidung zusammenfaltete. Ich blieb im Wohnzimmer und starrte in ein Tierbuch mit sich bewegenden Tieren, verzaubert vom Tiger, der schon immer mein Lieblingstier war.
Sirius kam in das Wohnzimmer, nachdem Papa zu Mama ging um mit ihr zu reden, und setzte sich mit einem Seufzen in den Sessel. "Hey Bambi," Ich hatte eine Vorliebe für ein Disney-Buch, das mir meine Mutter vor ein paar Wochen gekauft hat. "Was liest du denn?"
Ich mache keinerlei Bewegungen um zu antworten, sondern beobachtete lieber den Tiger. Nach einer Minute streckt sich Sirius zu mir um auf die nächste Seite zu blättern, welche ein in Wasser schwimmendes Krokodil zeigte. Ich stieß ein Jammern aus und blätterte zu dem Tiger zurück.
"Komm schon Kleiner, du hast das Kätzen lange genug angestarrt." Sirius kicherte liebevoll und blätterte wieder um.
Ich blättere zurück.
Sirius lachte auf und nahm das Buch von mir. "Komm schon, du willst doch nicht den ganzen Tag den Tiger anstarren, lass uns dir eine Seite mit einem Hund oder einem Hirsch finden. Würde dir das gefallen, Harry? Willst du ein Bambi sehen?"
Mein Gesicht musste tausende Verrate wiederspiegeln inzwischen. Die erwachsene Seite von mir wollte zustimmen, ich sollte andere Tiere anschauen und ich würde es lieben Wölfe zu sehen. Ich liebe Tiere und Sirius war einfach nur ein guter Patenonkel und unterstüzte mich dabei meinen Horizont zu erweitern.
Aber ich betrachtete einen Tiger! Die sind so toll mit ihren Streifen und schönen Augen und der Tatsache, dass sie schwer sind! Ich wollte sie weiter betrachten, aber Sirius nahm mir mein Buch weg! Ich will... Ich sollte andere Sachen betrachten, aber.... aber.... aber...
"Tiger!"
Die Zeit stand still.
Mama und Papa haben den Raum betreten als ich geschrien habe. Das Buch fiel aus Sirius Hand und ihm klappte der Kiefer auf, mir dadurch die Möglichkeit gebend das Buch zurück zu holen und es wieder auf die Seite mit dem Tiger zu blättern. Ich gab ein Geräusch von Zufriedenheit von mir und beobachtete weiterhin die große Katze beim schwimmen.
"Harry," sagte meine Mama. "Was hast du gerade gesagt?"
"... Tiger?" Es klang mehr wie "digah" wegen dem Baby-lispeln, deswegen zeigte ich auf das Bild und wiederholte mich selbst "Tiger."
Mama musste sich hinsetzen und Papa starrte Sirius an und wunderte sich wahrscheinlich, was dieser Typ getan hat, damit mein erstes Wort nicht "Mama" oder "Papa" ist sondern verdammter "Tiger".
SIrius zuckte mit den Schultern und tippte mich auf den Kopf bis ich zu ihm aufsah. "Kannst du Bambi sagen?" Oh, war das eine Herausforderung?
"Bambi!" Auch wenn es mehr wie "Bahbi" klang, sah Papa so aus als ob er Sirius jeden Moment umbringen würde. SIrius verwandelte sich in einen rießigen Hund und machte weiter damit mich abzulenken und versuchte mich dazu zu bringen andere Wörter zu sagen, nur um meinen Papa zu ärgern.
Keine Sorge, ich werde Mama und Papa sagen.... nächste Woche.
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Mein Geburtstag ist gekommen und gegangen. Ich konnte selbständig laufen, ein paar zufällige Worte sprechen, und ich weigerte mich auf den Besen zu steigen, den Sirius mir gab, nachdem ich ihn das erste Mal benutzt habe. Neeeeein Danke, ich bleib lieber mit meinen Füßen auf dem sicheren Boden. Niemand besuchte unser Haus mehr, niemand wusste mehr wo wir lebten. Als die Monate verflogen wurde ich dauerhaft immer anhänglicher zu meinen Eltern, und versuchte das beste so viele Informationen wie möglich aufzunehmen. Zauberstab Bewegungen, Zaubersprüche, Neuigkeiten von der magischen Welt.... ihre Gesichter.
Aber Halloween kam und es wurde das reinste Pandämonium.
Papa schrie: "Lily, nimm Harry! Ich lenke ihn ab!" Du hast keinen Zauberstab!
Das letzte, dass ich von meinem Vater sah, war die Hinterseite seines Kopfes als er in Richtung der Haustür blickte.
Mama eilte zu meinem Kinderzimmer, legte mich in mein Bettchen und kniete sich vor mich. Ich hörte wie sich die Haustür öffnete, während meine Mutter zu mir flüsterte.
"Harry.... Harry, wir lieben dich so arg. Mama liebt dich. Papa liebt dich. Harry, bleib sicher, bleib stark."
Nein, warum rennst du nicht weg? Wo ist dein Zauberstab? Warum erzählst du mir das? Ich bin nicht dein Sohn, ich sollte nicht dein Sohn sein!
Außer.... die beiden kennen nur mich.... Ich bin ihr Sohn...
Die Türe zum Kinderzimmer öffnete sich und ich bekam einen ungewollten Platz in der ersten Reihe als meine Mutter um mein Leben bettelte, Voldemort befahl ihr sich zu bewegen. Sie weigerte sich... denn keine Mutter würde freiwillig zuschauen wie ihr Kind stirbt.
"Avada Kedavra!"
Der Schrei meiner Mutter hallte durch meinen Kopf.
Voldemort lief zu meinem Bettchen, in dem ich saß, und ich schaute ihm in die Augen. Kalte Rote trafen tränengefüllte Grüne. Ich schaute auf den Körper meiner Mutter und dann auf ihn. Mein Mund öffnete sich und sprachen ein letztes Wort.
"Tom."
Ein Fluch. Ein grünes Licht. Schmerzen in meiner Stirn. Und Voldemort verschwand.
Eine Stunde nach dem Schock erklangen Fußschritte im Haus. Ich erwachte aus der Benommenheit, mein Kopf tat weh, und betrachtete Snape wie er das Kinderzimmer betrat. Er ignorierte mich und hob meine Mutter in seine Arme, weinend. Mein Körper wurde taub, während ich das beobachtete. Seine Aufmerksamkeit bekommen wollend, wollte ich meine Arme ausstrecken, doch tat es doch nicht. Ich ließ den Mann trauern .... selbst wenn dies seine und Pettigrews Schuld war.
Er apparierte weg, als schwerere Fußschritte im Haus erklangen, doch nicht bevor er mir noch einen letzten Blick zu warf. Hagrid betrat das Haus und er blickte düster, hob mich aber freundlich hoch und wickelte mich in ein Deckchen. Ich weigerte mich nicht, sondern kuschelte mich ihn die Umarmung und ich wurde aus dem Haus getragen. Eine Maschine erklang in der Nähe und Sirius rannte zu uns rüber.
"Hagrid? Was ist passiert?"
"Sie sind tot... beide sind.... der kleine Harry ist der einzige, der übrig ist," antwortete Hagrid grimmig, seine Umarmung so ändernd, dass ich meinen Patenonkel sehen konnte.
"Tot...nein....nein" Sirius schüttelte seinen Kopf und versuchte seine Haltung wieder zu bekommen. "Gib mir Harry, ich bin sein Patenonkel. Ich kümmere mich um ihn." Bitte, bitte gib mich zu ihm. Gebt mich nicht zu den Dursleys.
Ich streckte eine fleischige Hand in Sirius' Richtung, wild vor ihm schwenkend. Bitte, lass mich die Geschichte in diesem Moment ändern, gib mir diese Fähigkeit, wenn ich schon gezwungen bin Harry zu sein. "Pawpaw!" Bitte...
Hagrid schüttelte seinen Kopf, und steckte meinen Arm sanft wieder in die Decke. "Kann ich leider nicht machen, Befehl von Dumbledore."
Sirius gebrochener Gesichtsausdruck stach mir in mein Herz. Ich hatte endlich die Möglichkeit ihm einen Namen zu geben und selbst dann bekam Dumbledore was er wollte... Ich kenne den Mann noch nicht einmal, aber ich hasse ihn in diesem Moment.
"Dann benutze zumindest mein Motorrad um schneller zu reisen. Bitte passe auf ihn auf..." Sirius lief rüber und küsste mich auf die Stirn. "Ich komme um dich zu besuchen, wenn ich kann."
Nein...nein, das wirst du nicht, du wirst in Azkaban sein....
Hagrid stieg auf das Motorrad und flog weg, während Sirius in der Dunkelheit verschwand. Ein Teil von mir wollte schreien, weinen, irgendetwas tun um Hagrid zum umdrehen zu bringen. Aber ich kann das so einem Schatz nicht antuen, Ich musste ein gutes Baby sein. Stattdessen beschäfftigte ich mich damit, mit seinem Bart zu spielen bis ich schließlich irgendwo auf der Reise einschlief. Meine Träume enthielten nichts außer grünes Licht und Schlaflieder von meiner Mutter.
Ich erinnerte mich wage daran, an einem Punkt herumgereicht zu werden, und wie eine alte, freundliche Stimme mir viel Glück wünschte. Es war eine nette Stimme ... sanft und erschöpft... aber ich war zu müde um zu erkennen wer es war. Ich wachte erst auf als ein schriller Schrei mich aus meinen Träumen aufschreckte und erkannte das wütende Gesicht von... ich vermutete das war Tante Petunie.
Petunia hob den Brief hoch, der an meiner Decke befestigt war, und laß ihn, für eine Minute hätte ich schwören können, dass sich das weiß in ihren Augen rosa färbte. Sie schaute zu mir hinunter, ich glaube sie war verwirrt, warum ich so ruhig blieb, aber kurz darauf war ich in den Armen von der Frau. Petunia, für alles das sie wert ist, ist freundlich in ihrem Griff um mich. Ich stellte sicher, dass ich das Paradebeispiel eines guten Babys war, indem ich mich in ihre Schulter kuschelte und gurrte.
Kurz darauf befand ich mich in einem Spielbereich in dem sich dieser Haufen von Speck befand- oh warte, das ist nur Dudley, der nach Frühstück schreit, während ich mich selber damit beschäftigte den Erwachsenen zu zu hören. Vernonen und Petunia, die in hektischen Stimmen sprachen, aber sie kamen zu der Entscheidung, dass ich bleiben sollte. Um Dudley würde sich gekümmert und ich bekam auch ein bischen Babyessen- ich glaube Karotten, die Dudley nicht essen wollte- und erneut versuche ich alles um wie ein normales, glückliches Baby auszusehen.
Vielleicht werden die Sachen nicht so schlimm... wenn ich mich normal benehme, keine Zeichen von Magie zeigte und beweiste, dass ich ein gutes Kind bin, vielleicht wird mein Leben dann gut. Ich muss es nur bis zum Alter von elf Jahren schaffen und nach Hogwarts kommen.
Vielleicht, nur vielleicht, schaffe ich es sogar die Dursleys zu mögen.
