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Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2025-09-15
Words:
400
Chapters:
1/1
Comments:
6
Kudos:
10
Hits:
78

In meinen Armen

Summary:

Colin spricht ein bestimmtes Thema an.

Notes:

Für Samu, einfach mal so. ❤️

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

Colin zögert noch ein bisschen und denkt, dass es vielleicht unfair wäre, das jetzt anzusprechen. Jetzt, wo es gerade so gemütlich und schön ist.
Noah liegt in seinen Armen und spielt seit Minuten liebevoll mit seiner Hand.
Trotz der leichten Anspannung durchzucken ihn warme Gedanken. Er liebt's, wie Noah und er gemeinsam und ohne Eile herausfinden, was der andere jeweils mag, was den anderen jeweils auf die Palme bringt, er liebt's, wie sie sich immer mehr und besser kennenlernen, auch wenn sie sich ja schon länger kennen.
Noah mag seine Hände. Sehr. Das weiß er schon lange.

„Noah?“

„Ja?“

„Guckst du mich mal bitte an?“ Die kleine bunte Lampe haben sie noch nicht ausgeschaltet.

Noah bewegt den Kopf und guckt fragend.

„Als ich damals das Einstein verlassen habe -“ Er stoppt kurz und schluckt.

Noah schluckt auch. Der ahnt mit Sicherheit, dass jetzt nichts Positives kommt. „Was war da?“

„Ich hab im Zug geheult. Nicht die ganze Zeit, aber ... na ja, lange. Jemand hat mir wortlos ein Taschentuch gegeben. Als Julia mich abgeholt hat, hab ich nochmal ne Runde geweint, sie hat mich gehalten.“

„Fuck“, sagt Noah und presst das Gesicht in seine Brust, seine Hand hat er losgelassen. „Es tut mir leid.“

„Hey, du kannst mich ruhig wieder angucken.“ Sein Freund ist süß. Er streichelt schmunzelnd durch Noahs offenes Haar. „Ich wollte einfach nur, dass du das weißt. Wir haben nie darüber geredet. Über die Zugfahrt und alles, mein ich.“

Noah nickt schwach und rührt sich ansonsten nicht. „Es tut mir leid, Colin.“

„Ich weiß“, haucht er und spürt dieses Gefühl, das nur Noah bei ihm auslöst. „Willst du mich nicht wieder angucken?“ Er gräbt seine Finger tiefer in Noahs Haar. „Komm, trau dich.“

„Ich trau mich ja, aber -“ Noah hebt den Kopf. Noch ein sichtbares Schlucken. „Ich hab auch geweint, als du weg warst.“

„Hast du?“

„Ja. In deinem Bett.“

„Noah -“ Seine Hand gleitet in Noahs Nacken und übt sanften Druck aus.

Noah hat verstanden und streckt sich langsam zu ihm hoch.

„Ich war nicht sicher, ob ich das Thema absprechen soll. Aber ich bin froh, dass ich's gemacht habt.“

Noah nickt ein weiteres Mal und greift wieder nach seiner freien Hand. „Ich find's auch gut.“

Er glaubt zu sehen, dass Noah über eine nächste Entschuldigung nachdenkt. Und über was anderes. „Komm her.“

Noah küsst ihn unglaublich zart. „Colin?“

„Hm?“

„Bleib bei mir. Also ... Bitte geht nicht nochmal.“

„Versprochen.“

Notes:

Danke fürs Lesen. ❤️ Ein nächster kleiner Schreibversuch. Oh, und ich seh gerade, dass es genau 400 Wörter geworden sind, aber ohne Absicht. Cool.