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Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2026-02-10
Words:
1,023
Chapters:
1/1
Comments:
2
Kudos:
15
Hits:
156

Alles nicht so schlimm

Summary:

Leo ist so auf seine arbeit fokussiert, dass er gar nicht merkt, wie sehr er eigentlich pissen muss.

Notes:

hey :3
das ist meine erste hörk fic (und auch meine erst fanfic seit 3 jahren, so pls bare with me)
falls das nicht euer thema ist, wisst ihr ja wo der “zurück” button ist :p

Work Text:

Adam beobachtet Leo nun schon seit einer Weile. Beobachtet, wie Leo’s Bein nervös auf und ab hüpft, bevor er zum anderen wechselt und dann mit beiden Beinen gleichzeitig wackelt. Seine Schuhe quietschen leise auf dem Linoleumboden.

Die Sonne geht langsam unter, taucht das Büro in ein warmes, oranges Licht. Pia und Esther haben sich vor einer Stunde in den Feierabend verabschiedet, aber Leo wollte unbedingt noch den Bericht fertig schreiben. Und Adam wollte Leo nicht alleine lassen, er genießt jeden Moment den er alleine mit ihm verbringen kann.

Doch jetzt bereut er es fast ein wenig, dass er hier geblieben ist. Leo’s Nervosität färbt sich langsam auch auf ihn ab.

“Was bist’n so nervös?” Adam lehnt sich in seinem Stuhl zurück, streckt seine Arme lässig über den Kopf und blickt zu dem Kleineren herüber.

“Bin nicht nervös.” Leo versteckt seinen Kopf hinter seinem Laptopbildschirm. Er hofft, dass Adam seine geröteten Wangen nicht bemerkt.

Leo muss pissen. Und zwar dringend. Er könnte es sich einfach machen, und schnell auf die Toilette huschen. Aber Leo sitzt wie gefesselt auf seinem Stuhl, seine gesamte Aufmerksamkeit gilt dem unfertigen Dokument vor ihm. Nur noch ein paar Sätze, dann ist der Bericht fertig. Dann darf er auf die Toilette gehen.

Leo hatte schon immer Schwierigkeiten damit, auf seinen Körper zu hören. Es wäre nicht das erste Mal, dass er sich fast in die Hose gemacht hat, weil er so in eine Aufgabe vertieft ist und zu spät gemerkt hat, dass er pinkeln muss.

“Lass gut sein für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.” Adam kommt mit langsamen Schritten auf ihn zu, klappt im vorbeigehen den Laptop zu.

“Hey!” Leo möchte aufspringen und protestieren, doch mitten in der Bewegung spürt er wie seine Blase unangenehm gegen seinen Hosenbund drückt. Er kneift panisch die Beine zusammen.

Nein, nicht hier. Nicht jetzt. Nicht vor Adam.

Er lässt sich langsam wieder in den Stuhl fallen und greift sich mit einer Hand zwischen die Beine. Seine Unterhose fühlt sich warm und feucht an, sie klebt
unangenehm an seinem Schritt.

Er muss sich auf die Zunge beißen, um seine Blase davon abzuhalten, komplett nachzugeben.

Adam steht immer noch neben ihm, sein Blick auf die Hand zwischen Leo’s Beinen gerichtet. “Sag mal, musst du pissen?” Er sagt es fast schon belustigt.

Leo beißt sich nun auf die Lippe, versucht die aufkommenden Tränen herunterzuschlucken. Dann springt er auf, schubst Adam zur Seite und schaffte es gerade mal ein paar Meter bevor er entgültig die Kontrolle über seine Blase verliert.

Warme Pisse läuft an seinen Beinen herunter, sammelt sich auf dem Boden zu einer kleinen Pfütze zusammen.

Und Leo steht da, den Kopf gesenkt. Er schluchzt leise auf, schlägt sich erschrocken eine Hand vor den Mund. Wie festgefroren starrt er auf den nassen Boden um seine Füße herum.

Noch nie hat sich Leo so sehr geschämt wie jetzt. Er kann Adam’s Blick in seinem Nacken spüren, hört wie dieser auf ihn zu kommt und spürt wie zwei starke Arme ihn in eine Umarmung ziehen.

Leo’s Beine zittern und er presst sein Gesicht an Adam’s Brust, versucht seinem Blick so gut es geht auszuweichen.

“Es tut mir leid…ich-“, Leo wird von seinem eigenen Schluchzen unterbrochen.

“Ist doch nicht schlimm. Hey, schau mich mal an Leo?” Adam’s Stimme ist ganz sanft. Er schiebt Leo ein wenig von sich, beugt sich zu ihm runter und zwingt ihn so mit, ihm in die Augen zu schauen.

“Es ist alles gut. Wir machen dich jetzt sauber und ziehen dir was frisches an, ja?”

Leo nickt langsam und wischt sich mit dem Handrücken über die nassen Wangen. Er versucht in Adam’s Gesicht irgendwelche Anzeichen von Ekel oder Ablehnung zu finden. Doch der Größere blickt mit so viel Fürsorge auf ihn herab, dass Leo erneut weinen muss.

Er lässt sich von Adam zu den Dusch- und Umkleideräumen führen. Beide schweigen, während Adam ihm sanft die nasse Hose über die Beine streift. “Einmal dein Bein hoch heben bitte”. Leo hält sich an Adam’s Schultern fest, spürt wie Adam kurz stoppt bevor er ihm die Unterhose auszieht.

“Ist das okay für dich?”, fragt er zögernt. Leo nickt bloß, den Blick auf die Fliesenwand gerichtet. Er hört wie seine nassen Hosen mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden landen und spürt wie Adam ihm nun auch die Socken auszieht. Brav hebt er erst das eine Bein und dann das andere.

Sein Shirt zieht Leo sich selbst über den Kopf. Und so steht er nun komplett nackt vor Adam. Er fühlt sich entblößt und kalt.

Adam hatte ihn schon mal nackt gesehen. Und trotzdem schämt sich Leo. Er hat sich wie ein kleines Kind in die Hose gemacht und jetzt muss Adam ihm auch noch beim sauber machen helfen.

“Geh dich eben duschen, ja? Ich mache oben nur schnell sauber und bringe dir Wechselklamotten von mir mit”. Wie selbstverständlich gibt Adam ihm einen sanften Kuss auf die Stirn und läuft dann an ihm vorbei aus dem Duschraum, lässt Leo alleine zurück.

Leo blickt ihm nach, bevor er sich ganz langsam unter eine der Duschen stellt. Das heiße Wasser prasselt auf seinen zitternden Körper, während er nach dem pinken Duschgel auf der Ablage greift. Er zögert kurz, ist bestimmt von Pia, lässt dann aber etwas Gel in seine offene Hand laufen.

Adam hat sich währenddessen einen Eimer und Lappen geschnappt und wischt die verbleibenden Spuren von Leo’s kleinen Unfall weg.

Bepackt mit frischen Klamotten betritt Adam die Duschräume, grinst zufrieden, als er Leo eingewickelt in einem großen Handtuch sieht.

“Du riechst so fruchtig”.
Leo zuckt bloß mit den Achseln. “Pia’s Duschgel”, ist alles was er sagt und nimmt dann dankend die frischen Klamotten entgegen.

“Ist dir wahrscheinlich alles ein bisschen zu groß”. Adam lächelt sanft, als sich seine Vermutung bestätigt. Nicht nur die Socken muss sich Leo umkrempeln, damit sie nicht wieder runterrutschen, auch die Jeans hängt wie ein Sack an ihm runter.

“Passt schon”, nuschelt der Kleinere. “Danke…, also auch für-“.

Adam stoppt ihn mitten im Satz. “Nicht dafür. Kann doch mal passieren.” Er zieht Leo am Arm zu sich und drückt ihn fest an sich. “Nächstes Mal gehst du einfach etwas früher aufs Klo, ja?”