Chapter Text

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„Weißt du noch, als du mich gejagt hast, aber dann am Zaun stehen geblieben bist?“
Connor blieb mitten in der Bewegung stehen. „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
„Ich musste nur an unser erstes – nennen wir es Kennenlernen denken… und daran, wie alles verlaufen ist. Sag mir, warum hast du uns – mich – damals nicht aufgehalten?“
Connor senkte kurz den Blick. „Ich… konnte nicht.“
Kara trat einen Schritt auf ihn zu, überrascht. „Wieso nicht?“
„Da war… etwas in deinen Augen. Ein Funken. Ich kann es nicht erklären.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Datenflüstern.
Ein leises Lächeln huschte über Karas Gesicht. „Das reicht mir schon als Antwort.“
Sie legte behutsam ihre Hand in seine. „Du erschreckst dich ja immer noch, wenn wir uns verbinden.“
Connor lächelte unsicher, umschloss aber ihre Hand.
Das elektrisierende Knistern traf beide wie ein Schlag.
Kara ließ es atemlos werden. Das ist also Freiheit.
Connor schnappte nach Luft. Das ist also Freiheit?
Neu aber keinesfalls negativ. Im Gegenteil, es ließ ihn schweben, träumen, leben.
Auch Kara schien den Moment intensiv zu (er)leben. Ihre Augen geschlossen, strich sie mit ihren Fingern sanft über die von Connor, welcher erleichtert ausatmete und sie mit dem freien Arm näher heranzog.
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Double-Drabble - Wortanzahl: 200
