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Fandoms:
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Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Stats:
Published:
2026-03-09
Completed:
2026-04-10
Words:
2,723
Chapters:
6/6
Comments:
12
Kudos:
27
Bookmarks:
2
Hits:
387

I love you

Summary:

Fünf Mal sagen Boerne und Thiel einander, dass sie sich lieben und einmal sagen sie "Ich liebe dich"

Notes:

Die Idee kam von diesem Post und dem darin verlinkten 2. Teil.
Evtl kann man es auch als 10+1 sehen, weil wir 5 Mal Thiels POV und 5 Mal Boernes POV haben.
Die Kapitel sind eher kurz, aber ich wollte es irgendwie aufteilen, ich fand, dass das besser passt. Und ich poste aktuell ja eh sehr viel.

Chapter Text

1.1 “Just- uh . . . try not to die. I’m really not bothered to replace you”

Thiel hasste es. Er hasste es, dass Boerne immer irgendwie dabei war. Er war immer so angespannt, wenn Boerne bei irgendwelchen Einsätzen an ihm hing, weil er immer mit einem Auge auf Boerne achten musste, damit der sich nicht in noch mehr Gefahr brachte als sowieso schon, indem er einfach dabei war. Und jetzt kletterten sie hier auf einem schmalen Vorsprung an dem Haus des Verdächtigen entlang, hoch genug, dass ein Sturz tödlich sein konnte, nicht musste, aber konnte. Und er hatte Boerne gesagt, dass er gefälligst unten bleiben sollte, aber wie immer, war Boerne ihm hinterher gelaufen. Und jetzt hatte Thiel nicht nur Angst um sein eigenes Leben sondern noch viel größere Angst um Boernes Leben.

Und dann rutschte Boerne ab und Thiels Herz blieb beinahe stehen. Er griff sofort zu, hielt Boerne am Kragen fest, zog ihn zu sich, er spürte wie Boerne zittere, er selbst zitterte fast genau so stark. Ein paar Sekunden standen sie etwas unsicher, dann hatten sie ihren Halt wieder gefunden.

"Versuchen Sie doch bitte, nicht zu sterben, ich hab keine Lust mir einen neuen Rechtsmediziner zu suchen oder der Staatsanwaltschaft erklären zu müssen, warum Sie überhaupt dabei waren." Thiel schaffte es sogar ein bisschen genervt zu klingen. Dabei wollte er Boerne nur an sich ziehen, festhalten und nie wieder loslassen.

 

1.2 “I won’t admit that I missed you”

Thiel war endlich aus dem Urlaub zurück. Zwei Wochen in denen Thiel nicht in der Rechtsmedizin aufgetaucht war, zwei Wochen in denen er Thiel nicht getroffen hatte, wenn er ins Präsidium gegangen war. Zwei Wochen, in denen ihm niemand Informationen über den Ermittlungsstand gab. Und zwei Wochen, in denen er nicht einfach mal eben zu Thiel gehen konnte, ihn auf einen Wein oder zum Abendessen einladen oder sich einfach in Thiels Wohnung drängen und sich neben ihn aufs Sofa setzen konnte.

Und heute kam er in die Rechtsmedizin, als wäre nichts passiert, als hätte Boerne nicht jedes Mal Schmerzen gehabt, als Thiels Vertretung anstatt Thiel in die Rechtsmedizin gekommen war, um einen Bericht abzuholen oder ähnliches.

"Thiel, gut dass sie da sind, Sie glauben gar nicht, mit was für Dilettanten ich in den letzten zwei Wochen zusammen arbeiten musste!" rief er aus und er sah, wie Thiels Mundwinkel nach oben zuckten. "Stellen Sie sich vor, dann hat er gesagt, er darf mich nicht mitnehmen, weil das gegen die Vorschriften ist. Und zugehört hat er mir auch nicht, sonst hätte er den Fall schon viel früher gelöst."

"Haben Sie mich etwa vermisst, Boerne?" fragte Thiel, jetzt tatsächlich grinsend.

"Bilden Sie sich mal nichts ein", gab Boerne zurück.

Und wie er ihn vermisst hatte, so sehr dass es weh tat. Und als Thiel wieder gehen wollte fing ihn Alberich ab und Boerne konnte hören was sie ihm zuflüsterte.

"Und wie er Sie vermisst hat."

Verräterin.

Trotzdem musste er grinsen, er drehte sich weg, damit Alberich es nicht sah.