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VOR TONDA'S TOT (Kap. 12)
Es war still in der Mühle, zu still. Die Mühlknappen hatten alle schon begonnen, sich fertig für das Bett zu machen, aber Krabat, tat es nicht.
Er sah nur betroppelt aus dem Fenster, ohne etwas zu sagen. Irgendwas stimmte mit dem Knappen nicht.
Er war die erste person, die nach dem Säcke schleppen, froh war, wenn es aufhörte. Aber nun? Tut er nichts. Er saß dort nur.
Draußen brach schon langsam Nacht ein, auch wenn sich der Mond hinter der Sonne versteckte.
Zu wissen das Tonda ihn nie wegen deren Altersunterschied ( und weil es verboten war ) daten durfte, war ihm Grund genug keine 8 Stunden schlaf zu kriegen.
Er schrieb trostlos Tonda manchmal Briefe, bekam aber nie eine Antwort, weil Tonda warscheinlich dachte, das es eine Pflicht oder Scherz war.
In einem seiner Briefe schrieb er :
" Lieber Tonda,
Ich muss dir unbedingt etwas sagen.
Ich mag dich sehr, aber ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll.Wir müssen nach der Arbeit über den Tod deiner Freundin reden, du hast mir nie richtig erzählt,
warum sie starb.Warum sie nachdem du ihren namen erwähnten, starb.
Liebe Grüße, dein Krabat. "
Krabat saß dort, Brief in der Hand, und guckte wieder hoch zum Fenster. Warum machte er sich die mühe?
Sein Gedankenprozess wurde plötzlich unterbrochen, als Tonda hinein lief. " Tonda ! " sagte Krabat "Hey, kleiner" Tonda wuschelte seine Haare
Er wusste nicht, warum Krabat ihm um alle Kosten versucht, zu ignorieren, es wäre doch schlimm, wenn sie zusammen wären . . . Oder ?
