Actions

Work Header

Rating:
Archive Warning:
Category:
Fandom:
Relationship:
Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Series:
Part 1 of German Fluxarata fanfictions for my friend :D
Stats:
Published:
2026-06-29
Completed:
2026-06-30
Words:
2,733
Chapters:
2/2
Comments:
6
Kudos:
19
Hits:
379

Bessere Zeiten

Summary:

While working on designing Saparata’s house, Fluixon is interrupted.
They spend a lovely afternoon together.

 

Or: Extreme Fluixon und Saparata Fluff for my friend because she’s in love with fluff but there is barely any of it when it comes to this pairing.

...

For anyone who didn't check the language: This fanfic is written in German.
The English translation is in the second chapter.

Notes:

Es ist mir eine Ehre, den ersten deutschen Fanfic für diesen Fandom zu schreiben.
Oder besser gesagt, diese Ehre meiner Freundin zu stehlen. Sie war diejenige, welche mich auf die Idee des deutschen Statesmp fanfiction-Schreibens gebracht hatte.

Kein Beta-read. Es ist bald Mitternacht. Keine Lust auf sowas.

Chapter Text

Die Wellen strichen sanft gegen das Gestein der Küste.

Grün war das Gras, auf welchem Fluixon sich so oft hinzusetzen pflegte. Obwohl es sich nicht gut als Zeichenunterlage machte. Abgesehen von der Briese, deren leichte Kraft es trotzdem immer schaffte die Kanten des Papieres aufzuwehen.

Seine Haare wehten auch auf. Er stach aus der Landschaft heraus, von den dunklen Haaren bis zur Kleidung. Weswegen ihn auch die Tiere mieden. Was aber nichts ausmachte; Ruhe zum Zeichnen war ja genau das, wofür er hier saß.

Die Sonne stand hoch und ließ unter ihr die Welt mit Farben erblühen. Wolken schwebten wie Pinselstriche über das himmlische Meer und der Horizont schien, einer weitentfernte Barriere von Erde und dem, was danach kam, gleich. Eine perfekte Muse. Wo sonst wären solch prägnanten Landschaftseindrücke aufzufinden, wenn nicht hier an der Küste Luminaras?

 

Erneut setzt er den Bleistift auf dem Papier an. Das Lineal hatte er vergessen, aber es ging sowieso ausschließlich um die Ideenfindung. Umsetzung würde später folgen. Doch inmitten seines Granit-Striches veranlasste ihn eine Stimme ihn zum Halten an:

„Wieder hier? Ish, man trifft dich kaum mehr woanders an.“

 

Von Gewohnheit geschult legte Fluixon seinen Stift auf die Seite seines Klemmbretts und ließ seine Finger über das raue Papier gleiten. Er drehte seinen Oberkörper und begegnete Saps‘ Blick, welcher ihn mit wohlwollender Miene betrachtete. Eine gehässige Antwort strich ihn durch den Kopf, und da es Saps war, der vor ihm stand, machte Flux keinen Aufwand diese nicht auszusprechen:

„Große Töne von jemanden, der sein Haus gebaut kriegen will. Ein bisschen Respekt gegenüber dem Architekten wäre doch von Statten, nicht wahr? Und zweitens genießt du es doch viel mehr als ich, mich jederzeit erreichen zu können,“ entgegnete Flux, ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen.

 

„Jaja. Sprich so viel du willst, du hast mich doch trotzdem gerne hier,“ erwiderte Saps und plumpste neben Flux aufs Gras. Dieser nahm den Stift wieder in die Hand, um fortzufahren. Kam aber nicht weit:

„Darf ich mal sehen, wie weit du bist? Wenn ich eh schon hier bin.“

„Du bist doch jeden Tag hier? (EGAL!)“

 

Fluixon gluckste und seufze gleichzeitig, rückte ein bisschen näher an Saps heran und legte das Brett in die Mitte der beiden auf die Oberschenkel. Das Grundgeschoß war schon fertig designet und der erste Stock nahm schon langsam Form an. Fluixon redete so vor sich hin, sprach von Details und Begriffen die Saparata nicht verstand, erzählte von vagen und soliden Ideen, die er ausprobieren wolle.

So oft Flux es zu verstecken versuchen mag, in solchen ruhigen Momenten, allein und abgeschottet von Menschen dessen vollstes Vertrauen er nicht geben mochte, kam ein Seite aus ihm heraus die einem eifrigen, naiven Kind ähnelte.

Trotz seiner tiefen, ja fast monotonen Stimme konnte man den Stolz und die Freude, die er ausstrahlte, spüren.

 

„Puh ja, da weiß jemand, was er macht,“ seufzte Saparata und riss seine Augen weit auf und blies alle Luft auf seinem Mund hinaus.

„Ja fick dich auch Saps,“ entgegnete Fluixon und schupste Saps ein bisschen an der Schulter, der daraufhin in Gelächter ausbrach. Natürlich hielt das Flux nicht lange aus und im selbst schlich ein Grinsen aufs Gesicht.

 

„Wie lang bleibst du noch hier?“ fragte Saps nach einer stillen Weile, in der die beiden auf das Meer gestarrt hatten.

„So lang wie ich brauchen werde.“

„Ahhhhh checkeee. Nein aber wirklich, willst du nicht mal eine Pause machen?“ Saparata drehte sich dramatisch um und starte ihn mit aufgerissenem, ja geschockten Blick an. „Vielleicht sogar… Mit mir… Mit–Mit–Mittagessen?!“

„Und du sagst immer ich sei der Hartnäckigere von uns beiden,“ tadelte Fluixon, während er langsam aufstand. Saparata fragte ihn jeden Tag nach einem gemeinsamen Mittagessen, da der andere oft fehlte, zu vertieft in seine Arbeit.

Der Stift war Fluixon auf dem Boden gefallen als er aufgestanden war, und Saparata hob ihn direkt auf. Beide machten sie sich auf dem Weg zu deren jetziges Haus, durchquerten dabei ein kleines Wäldchen in dem helle Flecken an Sonnenlicht durch das Blätterdach der Bäume durchstießen. Ein kleiner Bach plätscherte quer durch die dichten Wurzeln.

 

Fluixon drehte sich um und drückte Saps das Klemmbrett in die Hand und kniete zum Bach hin. Geduldig wartete Saparata, bis der andere endlich mit dem Trinken und Händewaschen fertig war. Schnell klemmte er sich das Brett unter den linken Arm.

„Bist du’s bald?“ fragte er dann schließlich nach, nicht wissend was der andere so lang trieb. Saps ging näher heran und streckte Fluixon seine rechte Hand entgegen. Dieser bedankte sich und nahm sie.

Die Hand war komplett nass.

„Du Arschloch!“ schrie Saparata auf und entriss Fluixon reflexartig die Hand. Fluixon’s Gelächter schreckte die Vögel in den Baumkronen auf. Um noch einen draufzusetzen, fing er an Wassertropfen von den Händen zu schütteln, ob den Saps noch mehr zu entnerven. Auf den verbalen Widerstand hin antwortete Flux nur mit einem fast melodischen „Karmaaaaa.“

 

Irgendwann ließ er es aber. „Bist du’s endlich?“

„Jup! Hände sind trocken,“ lachte Fluixon gehässig auf. („Fick dich.“)

 

Saps bot ihm wieder die Hand an, und diesmal nahm sie Flux mit trockenen Händen. Okay, ein bisschen feucht vielleicht noch. Aber Saps würde es aushalten.

Und so spazierten sie weiter; Längst wären sie schon aus dem Wald raus gewesen, aber sie hatten einen Weg eingeschlagen, welcher weiter durch den Forst gehen würde.

 

Unter dem Gehen unterhielten sie sich über Ish und die Welt, ließen kein Thema aus, von mundan bis Verschwörung. Zwischendurch stellte Saps Flux eine Frage: „Hast du eigentlich einen anderen Lieblingsplatz hier? Oder nur der bei der Küste?“

„Hmmm… Weiß nicht. Vielleicht die Lichtung weiter Osten von hier aus. Da müssten wir aber vom Weg ab.“

„Wir werden doch wohl nicht aufgefressen, wenn wir den Pfad verlassen,“ erwiderte Saps, der schon Fluixon hinter sich herzog, ab ins Dickicht. Ohne wirklich die Richtung zu kennen.

 

Nach zehn Minuten fanden sie sich auf einer kleinen Lichtung auf, in der ein alte, wunderschöne Trauerweide emporwuchs. Sanft wehten die endlosen Lianen an Blättern im Wind und das Grün funkelte einen praktisch an mit der Liebe der Erde. Der Baum spendete Schatten.

Sie saßen sich darunter und legte die Sachen ab, die sie mit sich trugen. Fluixon’s Blick fiel auf die Designpläne. Es waren getrocknete Wasserflecken darauf. Saps bemerkte den Blick und konnte sich nicht ein wenig Spott verhalten: „Selber schuld.“

Fluixon musste leicht lächeln. „Ich werde damit leben können. Es ist ein Preis, den ich gewillt war zu zahlen.“

„Muss wohl sein.“ Dafür bekam Saparata einen Hieb in die Seite.

Sie verharrten eine Weile unter dem Baum. Fluixon lehnte sich auf die Schulter Saparata’s. Sie war warm, weich, doch gleichzeitig stabil. Ihm fielen die Augenlider zu. Er schlief ein.

Vage träumte er von endlosen Sonnenblumenfeldern und wie der Wind die Blumenblätter vortragen würde. In dem ganzen Gewirr war Saparata verschwommen zu erkennen. Doch zu weit weg für Fluixon zu erreichen. Also blieb er stehen und beobachtete.

 

Schon war er wieder erwacht. Angeblich habe er nur eine viertel Stunde geschlafen. Saps sei wachgeblieben. „War dir nicht langweilig?“ fragte Fluixon fast schon rhetorisch.

Der andere zuckte nur mit den Schultern: „Ich habe mir eine andere Beschäftigung gesucht.“ Er deutete mit seiner Hand auf den Stamm hin. Darin war eine neue Einkerbung zu lesen: F x S

„Du Charmeur,“ seufzte Fluixon ungläubig, schüttelte den Kopf ein wenig und lächelte. „Das ist kitschig. Selbst für dich.“

„Tja, was kann ich sagen? Ich tendiere halt eben zur Romantik,“ entgegnete Saparata und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen.