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Die Unglaublichen Abenteuer der Deutschen Nationalmannschaft

Summary:

Die deutsche Nationalmannschaft hat das ganze Land enttäuscht.
Um sie dazu zu bringen, wieder wie ein richtiges Team zu spielen, schickt der deutsche Fußballgott Franz Beckenbauer sie auf eine einsame Insel, wo sie für ihn drei Herausforderungen bewältigen müssen.

Chapter Text

Wie war das denn passiert?

Alle hatten über das kommende Achtelfinale gegen Frankreich geredet und am Ende waren sie nicht einmal so weit gekommen.

Im Elfmeterschießen rausgeflogen gegen Paraguay!

Paraguay verdammt nochmal!

Sie hatten wirklich die gesamte Nation enttäuscht.

Nun saßen sie alle um ihren Kapitän Joshua herum im Kreis.

Ihr Trainer Julian Nagelsmann war gar nicht erst aufgetaucht, hatte nach der Niederlage kein Wort mehr mit seinen Spielern gewechselt.

 

"Wir haben versagt," begann Joshua.

"Oh großer Franz Beckenbauer, deutscher Fußballgott, es tut uns leid, was wir deiner geliebten Mannschaft angetan haben. Ich flehe dich an, bitte vergib uns!"

Plötzlich ertönte ein lauter Knall und einer großer Mann mit Heiligenschein und einem silbrigen Schimmer um ihn herum erschien neben Joshua.

Sofort sanken alle Spieler auf ihre Knie.

"Oh großer Franz Beckenbauer, deutscher Fußballgott, es tut uns leid, was wir deiner geliebten Mannschaft angetan haben. Ich flehe dich an, bitte vergib uns!," wiederholten sie.

Beckenbauer rollte mit den Augen.

"Was macht ihr denn da? Hoch mit euch!"

Joshua erhob sich wieder.

"Es tut uns so leid, oh großer deutscher Fußballgott. Wir haben Deutschland zur Lachnummer gemacht. Ich weiß nicht, wie wir das je wieder gutmachen können."

"Naja, deshalb bin ich auch hier," meinte Beckenbauer.

"Du hast recht. Ihr seid eine wahre Schande für das Land. Was ist aus der deutschen Mentalität, dem deutschen Zusammenhalt geworden?"

Die Spieler ließen ihre Köpfe hängen.

"Ihr spielt wie ein zusammengewürfelter Haufen, als hättet ihr noch nie miteinander gespielt. Das muss sich ändern. Deshalb habe ich eine Aufgabe für euch."

Joshua schluckte.

"Was ist die Aufgabe, oh großer deutscher Fußballgott?"

"Ich werde euch auf einer einsamen Insel aussetzen. Ihr werdet lernen, zusammen zu arbeiten, indem ihr drei Herausforderungen bewältigt. Wenn ihr sie alle besteht, werde ich euch wieder nach Hause gehen lassen. Wenn nicht dann..."

"Dann?," fragte Leon mit großen Augen.

"Dann werdet ihr für immer dort bleiben müssen."

"Für immer?," echoten sie.

"Ja."

"Oh."

 

"Gibt es dort wenigstens heiße Frauen?," fragte Aleks.

Nene warf ihm einen Blick zu.

"Das ist aber jetzt ziemlich stereotyp von dir."

Er zuckte mit den Schultern.

"Das ist der Sinn dieser Geschichte."

Jamal meldete sich.

"Ja, Jamal?," fragte Beckenbauer.

"Müssen wir alle dahin? Ich meine, ich habe jetzt nicht so schlecht gespielt-"

"Ja," sagte Beckenbauer streng.

"Ihr alle. Naja, außer du."

Er schnipste mit den Fingern und Felix Nmecha verschwand.

"Juhu!," rief Nick Woltemade.

 

Er schnipste noch einmal mit den Fingern und Tom Bischof erschien an seiner Stelle.

Der junge Mittelfeldspieler schaute sich verwirrt um.

"Warum denn ich? Ich habe nicht einmal gespielt!"

"Für den Plot Tom, für den Plot!"

"Was ist eigentlich mit unserem Trainer?," fragte Deniz.

"Der ist eigentlich noch mehr an dem Aus Schuld, als wir."

"Gut, dass du fragst," meinte Beckenbauer und zog mit einem Grinsen eine Glaskugel aus seiner Jackentasche hervor.

Eine winzige Figur befand sich in ihr und klopfte kreischend gegen das Glas.

Er warf Deniz die Kugel zu und dieser verstaute sie mit einem zufriedenen Grinsen in seiner eigenen Tasche.

"Pass gut auf ihn auf und sag mir Bescheid, wenn er sich daneben benimmt."

 

"Naja, seid ihr bereit?," fragte er schließlich.

"Nicht wirklich," hauchte Leon, der am ganzen Leib zitterte wie Espenlaub.

Beckenbauer rollte mit den Augen.

"Das ist nicht mein Problem."

 

Er schnipste erneut mit den Fingern und sie landeten auf der Insel.

Nick landete mit dem Gesicht im Sand.

"Soll das hier eine tropische Insel sein?," fragte Joshua, der sich die Arme rieb.

"Es gibt hier Palmen, aber es ist viel zu kalt dafür."

"Diese Insel ist auf keiner Landkarte eingezeichnet," meinte Beckenbauer nur mysteriös.

"Warum?," fragte Flo.

"Weil sie nicht echt ist," sagte Beckenbauer kühl.

"Oh."

"Deshalb werdet ihr sie auch ohne meine Hilfe nicht verlassen können."

"Wo bekommen wir denn was zu essen her?," fragte Nadiem.

"Ich werde euch ein Haus schenken mit allem, was ihr zum Überleben benötigt."

"Hurraaaa."

"Aber erst morgen."

"Oh."

"Bis dahin...Wünsche ich euch viel Glück."

Er schnipste wieder einmal mit den Fingern und verschwand.

 

Die Spieler schauten sich an.

"Was machen wir jetzt?," fragte David.

Wie in Zeitlupe drehten sich alle um und blickten Joshua an.