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Erster Detektiv: Justus Jonas, diabolisches Genie

Chapter 7: Epilog

Notes:

So, das war's. Ich hoffe es hat euch auch gefallen :)

(See the end of the chapter for more notes.)

Chapter Text

Justus stand auf und holte nervös Luft, bevor er zu sprechen begann:

 

„Kollegen, liebe Gäste,

ihr habt bestimmt schon alle vermutet, dass ich heute über einen Fall reden werde. Und Recht habt ihr. Aber für eure Hochzeitsrede, Peter und Bob, konnte ich mir natürlich nicht irgendeinen Fall raussuchen, es musste schon ein ganz besonderer sein. Und besonders ist dieser Fall tatsächlich, denn er bleibt bis heute von euch ungelöst. Gut, fairerweise konntet ihr ihn auch nicht lösen, weil ihr nicht wusstet, dass es ihn gibt. Aber jetzt, bei eurer Hochzeit, ist der perfekte Zeitpunkt, um von ihm zu erzählen. Ich nenne ihn: Der diabolische Masterplan.

 

Bevor ich aber von dem Fall erzähle, möchte ich euch beide, Peter und Bob, daran erinnern, dass ihr jetzt schon gestandene erwachsene Männer seid, Ende Zwanzig. Wir sind hier unter vielen Menschen, unter anderem euren Eltern, die euch eine gute Erziehung haben angedeihen lassen und es euch der soziale Anstand daher absolut“, das Wort betonte Justus sehr stark, „verbietet, mich gleich zu hauen.“

 

Peter und Bob zogen wie ein Mann die Augenbrauen hoch und von den Gästen kam ein einstimmiges und gespanntes „Uh“.

 

„Wie ihr wisst, liegt mir nichts ferner, als mich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen“, die Anwesenden, die Justus kannten, lachten laut auf, Justus grinste wissend in die Menge, „aber bei einer Sachen konnte ich mich dann doch nicht zusammen nehmen… Und das wart ihr. Eigentlich hatte ich mir nach unserem Zusammenzug fest vorgenommen, mich nicht in euer beider Liebesleben einzumischen…“, Justus legte eine weitere kleine Pause ein und holte theatralisch Luft: „…Aber!“

 

Und so erzählte der erste Detektiv von dem „pausenlosen Hinterhergeschmachte“ der beiden, ihrer „Unfähigkeit die Liebe zu sehen, wenn sie sie mit einem ganzen Zaun erschlägt“ und seiner, Justus‘, „gefühlvollen Großherzigkeit“, die ihm quasi nichts anderes übrig ließ, als seinen diabolischen Masterplan zu schmieden und mit der Hilfe „seiner Jelena“ in die Tat umzusetzen.

 

Schließlich kam Justus zu seinem krönenden Abschluss, auf den er sich schon freute, seit er die Idee gehabt hatte: „Und da ich euch ja jetzt von einem Fall erzählt habe, darf ich euch beiden“, Justus machte eine kleine Kunstpause und holte einen kleinen, rechteckigen Zettel dickes Papier aus seiner Brusttasche, die Gäste johlten und Peter und Bob lachten laut auf, „unsere Karte überreichen“, vollendete Justus stolz den Satz und überreichte Bob geübt das Stück Papier.

 

Bob lachte glücklich und flüsterte kurz: „Sehr schöne Idee, Just.“ Angesprochener schaute vielsagend zurück: „Also eigentlich gehört es jetzt dazu, dass du sie kritisch vorließt. Na los“, wandte sich Justus an die Gäste, „ein bisschen Applaus bitte.“ Der Applaus brandete auf. Peter und Bob strahlten sich an und schauten sich die Karte das erste Mal richtig an. Sofort traten den beiden Tränen in die Augen. Justus grinste mit der ihm eigenen Bescheidenheit.

 

Schließlich holte Peter tief Luft und blinzelte die Tränen weg: „Die Drei Detektive. Drei Fragezeichen“, laß er, „Wir übernehmen jeden Fall. Erst…“ ein kurzes Schniefen, „Erster Detektiv: Justus Jonas. Zweiter Detektiv:“, jetzt flossen bei Peter die Tränen und er überließ Bob das weitere Vorlesen: „Pet-, Peter Shaw-Andrews“, lachend und weinend gleichzeitig fuhr er fort: „Recherchen und Archiv: Bob Shaw-Andrews.“ Jetzt weinte auch Justus.

 

Peter und Bob sprangen auf und schlossen Justus in eine feste und feuchte Umarmung. Das Bild, wie sich die Drei in einem schön geschmückten Raum mit lauter Leuten in den Armen lagen, würde später einen besonderen Ehrenplatz in Peters und Bobs Wohnzimmer und in Justus und Jelenas Küche bekommen.

 

Als sich die Drei aus ihrer Umarmung lösten knufften erst Peter, dann Bob Justus in den Arm. „Au!“, rief dieser theatralisch aus.

 

„Das war für die vielen schlaflosen Nächte!“

 

Justus schaute unschuldig und wollte sich schon wieder hinsetzen als Jelena sich dezent räusperte und vielsagend auf sein volles Sektglas schaute. Sofort richtete er sich wieder auf. Verlegen lächelnd räusperte er sich: „Da habe ich vor lauter Schmerzen durch die absolut sozial unangemessenen Schläge“, ein kurzer, aber vorwurfsvoller Blick in Richtung des Brautpaares, der ihm einige Lacher einbrachte, „glatt das wichtigste vergessen. Lasst uns anstoßen auf die tollsten Kollegen, die man nur haben kann, die herausragendsten Detektive, die es gibt und die besten Freunde, die man sich nur wünschen kann. Kollegen, damals in unserer Küche habe ich euch gesagt, dass ich euch mehr liebe als mein Leben und das stimmt noch bis zum heutigen Tag. Auf Peter und Bob und ihr künftiges gemeinsames Leben.“

Notes:

Wie immer freue ich mich über Kudos, liebe Kommentare, konstruktive Kritik und Idee, was für Happy Tropes es noch gibt.

Notes:

Ich bin auch auf Tumblr @peterundbob5eva

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