Actions

Work Header

Vergiss Nie, Dass Wir Kinder Des Augenblicks Sind

Chapter 6

Summary:

Tuchel guckte sowieso schon die ganze Zeit zu ihnen rüber, als würden sie irgendwas aushecken – schon wieder einen neuen Scherz für das nächste Training oder so. Als ob sie so etwas tun würden. Niemals.
„Dafür verwöhnen wir dich heute Abend“, zwinkerte Auba, was Marco mit einem liebevollen Lächeln quittierte.

 

oder: Zeit zu zweit, eine geschenkte Boxershorts, ein verschlafenes Essen und ein fake-schmollender Marco, der am Ende der Nacht doch glücklich wird.

Also: well, that escalated quickly.

Notes:

Ich kann das nicht erklären :'D wirklich nicht. Aber ich hoffe, dass es euch gefällt

Chapter Text

Eine Runde weiter in der Europa League. Zwar durch ein Eigentor von Casillas, aber weiter war halt weiter. Mo konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, als er seine Beine vor sich ausstreckte. Sie waren im Flugzeug nach Dortmund, nach Hause. Auch wenn sie erst noch nach Brackel mussten, Moritz freute sich endlich wieder daheim zu sein. Auba saß neben ihm und wühlte noch immer in seinem Rucksack. Vermutlich suchte er mal wieder seine Kopfhörer. Marco, der auf Aubas anderer Seite saß, ließ sich dadurch nicht beirren, hatte den Kopf zurück gelehnt und die Augen geschlossen. Sie hatten sich ein wenig relaxen verdient.
Mo spielte mit seinen eigenen Kopfhörern in der Hand herum, wartete, dass Auba sich wieder ordentlich hinsetzte. Er wollte den Gabuner noch etwas fragen, bevor jeder wieder in seiner eigenen kleinen Welt versank.
Auba tauchte schließlich mit einem triumphierenden HA! und seinen Kopfhörern in der Hand wieder auf und grinste Mo an, der bei dem Anblick einfach lachen musste.
„Glückwunsch“, feixte der Jüngere und bekam sofort einen leichten Schlag auf den Arm.
„Hey!“, machte Auba gespielt mürrisch und Moritz streckte ihm einfach die Zunge aus, was den Gabuner regelrecht strahlen ließ. Er liebte es einfach, den Jüngeren so locker zu sehen, besonders, da er sich offensichtlich auch anstrengte bei Auba er selbst zu sein.
„Eigentlich wollte ich dir ja einen schönen Vorschlag machen…“, sagte Mo und machte ein gespielt nachdenkliches Gesicht.
„Ich höre!“, sagte Auba sogleich und drehte sich ihm komplett zu, damit er ihm in die Augen schauen konnte. Mo wurde ein wenig rot und lächelte leicht.
„Wie wäre es, wenn du nach dem Auslaufen mit zu mir kommst? Wir könnten uns einen schönen Nachmittag machen“, erzählte er Auba von seiner Idee und hoffte, dass der Gabuner verstand, dass er mit ihm allein sein wollte. Ohne ihren Freund.
„Ey! Und mich lasst ihr einfach Zuhause versauern oder was?“, muckte Marco sich sofort und beugte sich vor, um die beiden ansehen zu können. Mo grinste ihn an und zwinkerte.
„Sorry, Babe. Aber wie wäre es denn, wenn du zum Abendessen dazu kommst?“, fragte der Jüngere und wuschelte durch Marcos Haare, der direkt versuchte dessen Hände wegzufuchteln.
„Na gut. Dann macht euch halt einfach so einen schönen Nachmittag, ihr…. Ihr Turteltäubchen!“, pratzte Marco in bester, gefaketer Eifersuchtsmanier. Mo und Auba lachten, würden ihm gern jeder einen Kuss aufdrücken, aber sie waren ja leider nicht alleine im Flieger. Tuchel guckte sowieso schon die ganze Zeit zu ihnen rüber, als würden sie irgendwas aushecken – schon wieder einen neuen Scherz für das nächste Training oder so. Als ob sie so etwas tun würden. Niemals.
"Dafür verwöhnen wir dich heute Abend“, zwinkerte Auba, was Marco mit einem liebevollen Lächeln quittierte.

Nach dem Auslaufen in Brackel war Auba noch einmal kurz nach Hause gefahren, um seinen Koffer wegzubringen und ein paar frische Klamotten zu holen. Moritz nutzte die Zeit, um seine eigene Wäsche in die Waschmaschine zu schmeißen und um noch schnell in den nächsten Supermarkt zu flitzen, um ein wenig einzukaufen. Er hoffte, dass seine Freunde nichts gegen Lasagne einzuwenden hatten.
Als er wieder Zuhause war, war Auba bereits da und hatte sich daran gemacht, Moritz Wäsche im Wohnzimmer auf den Wäscheständer zu hängen. Der Jüngere blieb einen Moment fassungslos im Flur stehen, ehe er in die Küche ging, um die Lebensmittel weg zu räumen. Als alles verstaut war, gesellte er sich zu Auba, stellte sich hinter den Gabuner und schlang seine Arme um ihn.
„Was machst du denn da?“, lachte er, während er sein Gesicht an Aubas Rücken schmiegte.
„Wonach sieht es denn aus? Ich hänge deine Wäsche auf“, kam prompt die ernste Antwort des Älteren und Moritz kicherte ein wenig.
„Das sehe ich. Aber warum?“
„Na, du warst noch nicht wieder da und dann war gerade die Waschmaschine fertig, da dachte ich, ich tue dir einen Gefallen“, erklärte Auba, als wäre es das allernatürlichste der Welt, dass er Moritz Boxershorts auf eine Wäscheleine hing. Der Jüngere fasste dem Gabuner an die Hüften und drehte ihn sanft zu sich um. Der Ältere hielt passenderweise gerade die Batman-Boxershorts in der Hand, die er und Marco dem Jüngeren mal geschenkt hatten.
Mo schüttelte grinsend den Kopf, dann stellte er sich ein wenig auf die Zehenspitzen und presste seine Lippen gegen Aubas.
„Danke“, hauchte er und umarmte den Älteren, vergrub seinen Kopf in dessen Halsbeuge und seufzte wohlig, als auch der andere seine Arme um ihn legte. Er fühlte sich so wohl in dessen Umarmungen, sie waren immer so herzlich und voller Liebe, dass Moritz gar nicht mehr weg wollte. Auba drückte ihm einen Kuss auf den Kopf und hielt ihn eine Weile einfach nur fest.
„Für dich doch gerne. Es ist übrigens gut zu wissen, dass du die hier“, Auba löste sich von ihm und hielt ihm die Shorts vor sein Gesicht „auch anziehst!“
Die beiden fingen gleichzeitig an zu lachen und Mo spürte wieder dieses Kribbeln, dass sich in seinem Körper ausbreitete.
„Ja, was soll ich auch sonst damit tun“, grinste er. Auba zuckte mit den Schultern, dann machte er sich daran die restliche Wäsche aufzuhängen, wobei Mo ihm bereitwillig half.

Als die beiden schließlich fertig waren und auch viel gelacht hatten, machten sie es sich auf dem Sofa gemütlich. Moritz legte einen der Mission: Impossible Filme in den DVD-Player und kuschelte sich an Auba. So wie er sich selbst kannte, würde er sowieso innerhalb der nächsten paar Minuten einschlafen, denn obwohl er nicht gespielt hatte, war er einfach total müde.
Auba legte einen Arm um ihn und zog Mo in seine Seite.
„Mach es dir ruhig richtig gemütlich, Bébé“, murmelte er und drückte einen Kuss auf Mos Haare. Der Jüngere musste unwillkürlich lächeln und das Bedürfnis von Auba geküsst zu werden, war plötzlich viel zu groß um ignoriert zu werden. So hob Mo den Kopf und schaute den Älteren erwartungsvoll an, hoffte, dass er ihn verstand.
Da hätte er sich natürlich keine Sorgen machen müssen, denn ein Blick in Mos Augen verriet Auba scheinbar alles was er wissen musste. Der Gabuner lehnte sich Mo entgegen und legte erst nur leicht seine Lippen auf die des Jüngeren, wartete ab, wie er reagieren würde.
In Mo schienen Funken zu sprühen. Das mittlerweile wohlbekannte Kribbeln breitete sich aus, durchzog seinen ganzen Körper, er fühlte sich schwerelos, seine ganze Konzentration lag auf Aubas Lippen. Begierig presste er sich dem Älteren entgegen, forderte mehr von ihm und legte seine Hand in Aubas Nacken. Der Gabuner kam Mos stiller Bitte nur zu gerne nach, vertiefte den Kuss und begann damit, ausgiebig Mos Mund zu erkunden, bis er jeden kleinen Zentimeter kannte. Ihre Zungen bewegten sich eher miteinander als gegeneinander und Auba seufzte schon fast, so gut fühlte sich das alles an. Er war so froh, dass er Mo endlich im Arm halten konnte, scheinbar ohne dass der Jüngere sich zu viele Gedanken machte. Er genoss den Moment, versuchte Mo sogar noch ein wenig näher an sich zu ziehen, was eher unmöglich war, so nah wie sie schon bei einander saßen.
Moritz fasste sich schließlich ein Herz, kletterte auf Aubas Schoß, denn auch er wollte den anderen so nah wie möglich spüren. Er umfasste dessen Gesicht, als er sich an ihn presste und fühlte, wie Aubas Hände auf seinen Hintern glitten. Keuchend unterbrach der Jüngere den Kuss, lehnte seine Stirn gegen Aubas und lächelte glücklich.
„Danke“, flüsterte er und schaute in Aubas dunkel Augen. Der Gabuner schüttelte leicht den Kopf und küsste Mos Nasenspitze.
„Nein. Danke dir. Dafür, dass du heute einfach du bist. Es ist mir sehr wichtig, dass du weißt, dass du bei mir und auch bei Marco immer du selbst sein kannst und dich nicht verstellen brauchst“, erwiderte Auba und küsste ganz zärtlich Mos Lippen.
Der Jüngere lächelte, ehe er gähnen musste und leise kicherte.
„Sorry“, murmelte er und erntete ein leises Lachen von Auba, der ihn direkt noch einmal küsste.
„Alles gut. Mach es dir ruhig bequem“, antwortete er und grinste Mo an.
„Hinlegen?“, fragte der Jüngere noch, was Auba mit einem Nicken quittierte, ehe er zur flauschigen Decke griff, sich auf dem Sofa ausbreitete und Mo mit sich runter zog, bis er auf ihm lag. Als der eine gemütliche Position gefunden hatte, breitete Auba die Decke über ihnen aus und schlang seine Arme um seinen Freund. Beide dachten noch daran, wie schön es war, dass sie so zusammen auf dem Sofa lagen, ehe sie wegdösten.

Das war dann schließlich auch die Position, in der Marco sie fand. Er wunderte sich schon, warum die Menümusik von Mission: Impossible lief und es sonst so verdächtig ruhig war in der Wohnung. Als er allerdings ins Wohnzimmer kam, musste er schon schmunzeln, denn da lagen seine beiden Freunde, Mo auf Auba, auf dem Sofa und waren am Schlafen.
Marco grinste, ehe er zu ihnen ging und jedem sanft über die Wange streichelte, sie dann jeweils sanft auf den Mund küsste. Auba ließ nur ein leises mmmh hören, schlief aber weiter. Moritz hingegen öffnete verschlafen seine Augen und lächelte Marco an.
„Hey“, nuschelte er.
„Hey Schlafmütze. Wie war das mit wir haben das Essen fertig, wenn du kommst?“, grinste der Blonde, doch als Mo direkt ein shit murmelte und hastig versuchte von Auba aufzustehen, um in die Küche zu gehen, legte er ihm eine beruhigende Hand auf den Arm.
„Sh. War nur ein Spaß, Mo. Bleib noch ein wenig liegen, ich bestell Thai für uns. Ich habe heute keine Lust mehr auf Kochen, können wir gerne morgen nachholen“, beschwichtige er den Jüngeren, ehe er aufstand und sein Handy zückte.

Als schließlich alle drei Fußballer gesättigt waren, räumten sie noch zusammen auf, ehe sie in Mos Schlafzimmer verschwanden. Bei der Prügelei darum, wer als erstes ins Bad konnte, gewann Auba, da half auch Marcos Das ist so unfair! nicht. Und weil der Blonde, als Auba im Bad fertig war, noch immer mit seinem Handy beschäftigt war, drängelte Moritz sich einfach schon mal vor – was natürlich noch mehr Gemecker von Marco zur Folge hatte. Mo kicherte leise, als er die Tür hinter sich schloss und in Richtung Waschbecken ging. Aus dem Schlafzimmer hört er nur noch ein Das habe ich gehört, Moritz! von Marco und Aubas lautes Lachen. Wenn er nicht vorher schon wusste, dass er mit den beiden unwahrscheinlich großes Glück hatte, dann wusste er es allerspätestens jetzt.

Wenig später ging er bettfertig und nur in Boxershorts zurück in sein Schlafzimmer, wo ein immer noch kichernder Auba und ein beleidigter Marco auf ihn warteten. Der Blonde warf ihm im Vorbeigehen einen vernichtenden Blick zu, ehe er ins Bad stakste und irgendwas von erst kein Essen und dann auch noch als letzter ins Bad murrte.
Mo und Auba grinsten sich an, dann klopfte der Gabuner auf die Matratze. Der Jüngere lächelte und kletterte schließlich auf das Bett, ließ sich neben Auba wieder, der ihn direkt in den Arm nahm und küsste. Moritz liebte es, dass der Gabuner immer seine Nähe und den Körperkontakt suchte. Eine Weile lagen sie einfach nur da und küssten sich, streichelten über die weiche Haut des anderen, ganz ruhig, ließen sich Zeit dabei. Moritz seufzte leise und drängte sich noch ein wenig näher an Auba, konnte einfach nicht genug von dem Gabuner bekommen.
„Na toll“, kam es plötzlich von Türrahmen und ließ die beiden auseinander fahren. „Jetzt fangt ihr damit auch schon ohne mich an!“
Moritz und Pierre tauschten einen kurzen Blick, dann rückte Mo auf die andere Bettseite, sodass die Mitte frei war.
„Marco, mon chouchou“, schnurrte Auba und Moritz lief es heiß und kalt den Rücken runter.
„Ne, nichts chouchou“, sagte Marco, während er seine Klamotten faltete und in sein Fach in Mos Kleiderschrank legte.
„Doch, du darfst heute in die Mitte“, sagte Mo mit einem Grinsen im Gesicht. Der Blonde drehte sich zu ihnen um und zog eine Augenbraue hoch.
„Aha? Aber da schläfst du doch immer“, antwortete er und wartete gespannt auf eine Antwort.
„Aber wir haben doch versprochen, dass wir dich verwöhnen werden“, erinnerte ihn Auba mit tiefer Stimme, während er ihn aus dunklen Augen anschaute. Moritz nickte zustimmend, sein Blick auf Marcos durchtrainierten Oberkörper fixiert. Als er von Auba geküsst und gestreichelt wurde, ist er schon hart geworden, doch die Aussicht Marco anzufassen, den Älteren in den Wahnsinn zu treiben… ihm entwich ein leises Stöhnen bei dem Gedanken und das reichte dem Blonden wohl auch schon, denn auch seine Augen verdunkelten sich, huschten zwischen Auba und Mo hin und her, die ihn mit lusterfüllten Blicken musterten.
„Tja… dann würde ich mal behaupten, die hier brauche ich nicht“, sagte Marco und griff nach dem Bund seiner Boxershorts, um sich des Kleidungsstücks zu entledigen.
„Warte!“, keuchte Mo, sein Blick auf Marcos Finger geheftet. „I-ich will…“ Mo kletterte vom Bett herunter ohne den Blick vom Blonden zu lassen. Langsam ging er auf ihn zu, streichelte mit seiner Hand ganz leicht über Marcos Brustkorb, seine Brustwarzen, seine Rippen, Bauchmuskeln… der Blonde erzitterte unter seiner Berührung, sog scharf die Luft ein, als er mit einem Finger am Hosenbund entlang strich, die weiche Haut dort liebkoste. Moritz hörte Aubas unregelmäßigen Atem vom Bett her, stellte sich vor, wie der Gabuner seine eigene Hand über seine Boxershorts fahren ließ. Der Jüngere biss sich auf die Unterlippe, dann kniete er sich vor Marco und leckte sich über die Lippen. Der Blonde keuchte, wusste nicht so recht, was gerade geschah. Sein Blick suchte Pierre, doch der war auf Moritz konzentriert und so blieb ihm nichts übrig, als seine Aufmerksamkeit wieder dem jungen Mann zu widmen, der vor ihm kniete und sich beim Anblick seiner Beule über die Lippen geleckt hatte.

Moritz liebte Marco und seinen durchtrainierten Körper, seine helle Haut, seine Muskeln, die Geräusche, die er machte, wenn Mo eine ganz besonders sensible Stelle liebkoste. So wie jetzt, als er mit der Zunge ganz langsam am Bund von Marcos Boxershorts entlang glitt, denselben Weg, den zuvor noch seine Finger nahmen. Der Blonde ließ über ihm ein leises Keuchen hören, versuchte ein Stöhnen zu unterdrücken, das Moritz trotzdem wahrnahm und ihn unheimlich stolz machte. Er spürte, wie sich Marcos Muskeln anspannten, wie ihm der Atem stockte. Moritz liebte es, dass Marco so auf ihn und seine Berührungen reagierte.
„Moritz“, keuchte der Blonde und vergrub eine Hand in dessen dunklen Haaren. Der Jüngere schloss kurz die Augen, genoss es, wie sein Name aus Marcos Mund klang, wie seine Stimme die beiden Silben auf eine Weise betonte, wie nur Marco es konnte. Er spürte, wie Marcos Begierde, seine Lust in Moritz Namen mitschwangen.
„Marco“, murmelte er, sodass seine Lippen so gerade über die nackte Haut des Blonden strichen. Er fuhr mit dem Mund über Marcos Boxershorts, über die sehr offensichtliche Beule, hauchte einen Kuss darauf. Dann fuhr er die Kontur vorsichtig mit seinem Zeigefinger nach, ganz sanft, als könnte er etwas kaputt machen. Er spürte, wie Marcos Beherrschung bröckelte, wie er zittrig einatmete und sich der Griff in Mos Haaren festigte. Das Gefühl, als Marco leicht an seinen Haaren zog, ließ ihn leise stöhnen, den Mund noch immer nah an Marcos Unterwäsche. Der Blonde keuchte, rollte die Vibration doch förmlich über sein Glied, nur geschützt von dem dünnen Stoff, der noch darauf lag und viel zu viel war.
„Bébé“, keuchte Auba, holte Moritz wieder zurück ins Hier und Jetzt. Mit großen Augen blickte er schließlich zu Marco hoch, ehe er langsam – zu langsam – die Boxershorts herunterzog, darauf achtete, dass er dabei mit den Händen sanft über Marcos Oberschenkel streichelte, über seine Knie, die Waden herunter. Überall, wo er Marco berührte, hinterließ er eine Spur Gänsehaut, für den Blonden fühlte es sich an, als würde er in Flammen stehen. Es war so gut, aber bei weitem nicht genug.
Moritz Blick war den Stück Stoff gefolgt, doch nun, da es nicht mehr im Weg war, hob er den Blick, schnurrte fast, als er Marcos Erektion direkt vor Augen hatte, ohne die nervigen Boxershorts, nur der harte Schaft, die weiche Haut… Er leckte sich noch einmal über die Lippen, am liebsten würde er…
„Moritz!“, knurrte Auba mit seinem französischen Akzent, der tiefen Stimmen, die so viel Lust in ihm freisetzte und ihn gleichzeitig gefangen nahmen. Er hörte förmlich, dass Aubas Augen fast schwarz waren und der Gedanke daran ließ ihn keuchen. Er drehte den Kopf, stöhnte, als Marco noch einmal – wenn auch ungewollte – dadurch an seinen Haaren zog. Als er die Szene auf dem Bett sah, war das allerdings bereits wieder vergessen. Er biss sich auf die Lippen, als er seinen Blick über den Körper des Gabuners wandern ließ, über seine dunkle Haut, die so weich aussah… wie auf einem Präsentierteller lag Auba da, auf der Seite, sodass sie beide seinen ganzen Körper sehen konnten. Er hatte seine Boxershorts ausgezogen, die eine Hand stützte seinen Kopf, während die andere immer wieder ganz langsam sein Glied massierte. Seine Augen waren auf Marco und Mo fixiert, wie sie mitten im Schlafzimmer standen – oder in Mos Fall: knieten. Sein Atem ging unregelmäßig und er musste nichts weiter sagen, damit Mo aufstand und nach Marcos Hand griff, um den Blonden zum Bett zu ziehen.
„Enfin“, murmelte Auba, der sofort anfing Marco zu küssen, während der Jüngste über dessen Brustwarzen leckte. Der Blonde stöhnte in Aubas Mund, reckte sich Moritz entgegen, der eine Hand ausstreckte, um Marcos Sixpack nachzuzeichnen. Er liebte den Blonden und das wollte er ihm auch zeigen.
Marco keuchte und wandte sich, als auch Auba anfing jedes Stückchen seiner nackten, weichen Haut zu küssen, dass er irgendwie erreichen konnte. Mo ließ vom Blonden ab, damit er sich auf Auba konzentrieren konnte. Der Jüngste lehnte sich derweil zurück und beobachtete, wie Aubas dunkle Lippen immer wieder auf Marcos helle Haut trafen, wie sie ihn liebkosten. Mos Blick glitt über den Körper des Blonden, verharrte, als er Aubas Hand auf Marcos Bauch sah. Der Kontrast faszinierte ihn, er liebte sowohl Marcos helle Haut, die selbst im Sommer nicht braun wurde, weil der Blonde sich so dick eincremen musste, um nicht rot zu werden, als auch den dunklen Ton von Aubas gesamten Körper, besonders, wenn er einen von ihnen berührte und der Kontrast so klar zur Geltung kam, wie in diesem Moment.

„Bitte“, murmelte Marco schließlich, die Augen geschlossen, eine Hand in Aubas Haaren, eine auf Mos Oberschenkel. Der Jüngste hatte sich in der Zwischenzeit auch wieder daran gemacht, Marco zu küssen, seine Lippen über diesen wunderschönen Körper wandern zu lassen. Auba warf Moritz einen Blick zu, den dieser mit einem Nicken beantwortete. Dann machte es sich der Jüngste neben Marco gemütlich, ließ seine Finger immer wieder gemütlich über Marcos Brust streicheln, während er zärtlich Worte in das Ohr des Blonden flüsterte.
„Du bist so wunderschön“, murmelte er, während Auba seine Lippen um Marcos Erektion schloss. Der Blonde keuchte, leicht überfordert, von der nassen Wärme, die sein Glied umgab und den sanften Lippen, die über sein Ohr strichen.
„Wenn du dich nur sehen könntest, wie du hier liegst… Ich liebe es, wenn du diese wundervollen Geräusche machst, während Pierre seine vollen Lippen um dich schließt… wie du dich ihm entgegen drückst… so ungeduldig, so voller Leidenschaft“, flüsterte Mo weiter. Seine Finger hielten nicht inne in ihren Berührungen, streiften immer wieder unregelmäßig über Marcos Brustwarzen, während seine Stimme direkt in dessen Ohr flüsterte, er jeden Atemzug spürte, jede kleine Bewegung von Moritz Lippen.
„Ich liebe dich“, hauchte Mo. Der Blonde drehte den Kopf, sah ihn aus glasigen Augen an. Er war ganz in seiner Lust gefangen, konzentriert auf Aubas Lippen, die unablässig an ihm saugten, ihn liebkosten, doch Mos Liebeserklärung hatte er gehört, so klar, klarer noch als sonst, wenn sie nicht noch Sex hatten. Der Jüngste sparte oft an diesen drei kleinen Worten und umso schöner war es, sie dann von ihm zu hören.
„Ich sollte einen Spiegel anbauen… damit du dich sehen kannst…“, murmelte Mo und richtete seinen Blick auf Auba. Ein liebevolles Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, das Auba mit seinen Augen erwiderte.
„Sag mir, Marco… macht Auba das gut? Gefällt es dir?“, fragte Mo und schaute wieder den Blonden an, sah in sein Gesicht, dass verzerrt war vor Lust.
„J-ja… bitte… so gut“, keuchte Marco und schloss die Augen. „F-fast…“
„Sieh Pierre an, Marco“, flüsterte der Jüngste und wartete bis Marco wieder die Augen öffnete. Mit schweren Lidern schaute er Auba an, der seinen Kopf auf und ab bewegte, schaute zu, wie sein Glied immer wieder in Pierres Mund verschwand, spürte, wie der Gabuner mit der Zunge seine Eichel massierte, über seine weiche Haut leckte…
„Ich finde, er hat verdient, dass du kommst, Marco. Er gibt sich solche Mühe… Fühlt es sich nicht gut an, wie er an dir saugt, dich massiert? Wie seine vollen Lippen dich umschließen...  mmmmmh“, machte Mo und noch bevor Marco wusste, wie ihm geschah, kam er ihn Aubas Mund, mit einem lauten Stöhnen fiel der Name des Gabuners von seinen Lippen.

Der Blonde lag zwischen seinen Freunden und konnte die Augen kaum offen halten. Auba leckte sich noch immer über die Lippen, während Moritz die Decke über sie zog und dann seine Arme um Marco schlang. Er hauchte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen und schloss die Augen. Auba machte es sich auf Marcos andere Seite gemütlich, legte ebenfalls die Arme um den Blonden, sodass er auch Moritz Arme berührte. Der Jüngste lächelte zufrieden und nachdem er noch ein leises Ich liebe euch geflüstert hatte, schlief er glücklich, mit Marco in seinen Armen, ein.

Notes:

Story Title: "Vom Zauber des Wildfräuleins" von Versengold