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"Leo, warte". Schweißgebatet wachte Leo auf. Sein Herz klopfte wie verrückt, er hatte in dem Moment echt Angst einen Infarkt zu bekommen. Er raffte sich aus dem Bett und ging ins Bad, nahm ein Handtuch und trocknete seinen schweißnassen Körper.
Dann ging er zurück ins Bett , schließlich war es erst 03:45 Uhr und der Wecker klingelt in drei Stunden. Aber er fand keinen Schlaf mehr.
Scheiße, was war das vor zwei Wochen im Wald.
Adam, der ihn fast dazu gebracht hätte dem Serienkiller dabei zu zusehen wie er den alten Schürk, Adams Erzeuger, Vater wäre gegenüber diesem Menschen der reinste Hohn, umgebracht hätte.
Er war stinksauer auf der einen Seite, aber auf der anderen konnte er Adam auch verstehen. Sein Erzeuger hatte aus ihm ein seelisches Wrack gemacht. Seine Seele so sehr verletzt.
Und dann im Wald, nach dem finalen Rettungsschuss von Leo:
Trotz durchgeschnittener Achillessehne war der alte Schürk der selbe Arsch wie eh und je und sagte grinsend zu Pia und Esther "Ich muss noch was sagen".
Ihm und Adam ist fast das Herz in die Hose gerutscht. Beide sahen sich in dem Moment schon in einer Zelle in der JVA Saarbrücken sitzen. Und dann erst die Schlagzeilen der Boulevard-Medien:
"Hauptkommissare der Saarbrücker Kripo wegen versuchten Totschlags am Vater von einem der Hauptkommissare verurteilt". "Wie kann es sein das solche Leute zur Polizei kommen?"
Doch dann hörten sie wie Adams Erzeuger voller Hohn sagte:
"Mein Sohn und sein sauberer Kollege sind keine echten Männer. Sie sind zwei Schwuchteln."
Und beide sahen wie angewidert Pia und Esther den Arsch von Adams Erzeuger darauf anblickten.
Pia sagte "Herr Schürk. Ich hoffe dies ist das letzte mal das ich sie sehen muss. Sie widern mich an." Und Esther sagte: "Ich glaube ich weiß jetzt warum Adam manchmal so miesepetrig ist. Ich glaube nicht das er bei ihnen als Kind was zu lachen hatte. Und jetzt ergibt auch alles einen Sinn: Ich bin jetzt lange genug bei der Kripo. Ich glaube das sie ihren Sohn nicht nur mit Worten verletzt haben, sie Schwein".
Dann transportierte der RTW den alten Schürk ab und Pia und Esther kamen zu den beiden Jungs die immer noch wie angewurzelt da standen.
Und alle vier umarmten sich. Und dann brachen sowohl Leo als auch Adam mit einem Weinkrampf zusammen.
Pia und Esther trösteten so gut sie konnten und dann sagten Esther:
"Jungs, denkt ihr Pia und ich sind merkbefreit? Da ist doch mehr zwischen euch als nur Freundschaft"
Doch trotzdem, nach dem Pia Leo nach Hause und Esther Adam in eine Pension gefahren hatte, redeten Leo und Adam zwei Wochen nicht mehr zusammen.
Beide wurden vom Polizeipsychologen für zwei Wochen krankgeschrieben.
Heute war Leos ersten Arbeitstag danach. Seine Eltern und seine Schwester Caro hatten sich rührend um ihn gekümmert in den letzten zwei Wochen.
Nachdem er geduscht hatte und sich zurecht gemacht hatte, fühlte er sich trotz kurzer Nacht einigermaßen fit für den Dienst. Nur wie er mit Adam umgehen sollte, dass wusste noch nicht. Doch Adam war gar nicht da, wie er nach seiner Ankuft auf dem Revier feststellte. Pia und Esther kamen zu ihm und sagten:
"Adam ist noch mal für eine Woche krankgeschrieben worden. Er ist in einer Psychiatrischen Klinik. Er hat sich freiwillig einweisen lassen. Einen Tag nach der Ereignissen im Wald."
Leo wusste im ersten Moment nicht was er sagen sollte. Dann aber sagte er "Ich hoffe dort kann man ihm über sein Kindheitstrauma hinweghelfen".
"Du darfst ihn dort auch besuchen, wenn du magst" sagte Pia.
Und tatsächlich begab sich Leo direkt nach Feierabend zur Klinik.
Adam freute sich als er Leo sah. Und verdammt, er sah schon viel besser aus. Die Klinik scheint geholfen zu haben. "Wollen wir eine Runde im Park spazieren gehen?" fragte Adam.
Leo nickte. "Komm, wir setzten uns auf die Bank dort. Wir sollten reden" sagte Leo nach eine paar Schritten. "Ja, sagte Adam"
"Es tut mir so leid, ich hätte ich beinahe zum Mörder gemacht" sagte Adam mit tränenfeuchten Augen. Leo legte seine Hand an Adams Wange und sagte "Psst. Ich kann doch verstehen, dass du reagiert hast wie du reagiert hast" "Auch wenn ich stinksauer war. Aber das ist jetzt verflogen."
"Wirklich?" fragte Adam. "Ganz wirklich" sagte Leo und lächelte.
"Mir ist den letzten zwei Wochen ohne dich was klar geworden, Adam" Weißt du noch was Pia und Esther im Wald zu uns sagten, als sie uns getröstet haben?
"Ja" sagte Adam und lächelte. Und dann, wie magisch, fanden ihre Lippen zueinander.
"Ich liebe dich schon seit unserer ersten Begegnung auf dem Schulhof" sagte Adam in den Kuss hinein.
"Geht mir genauso" erwiderte Leo.
"Ich bin alleine auf dem Zimmer" sagte Adam schließlich, nachdem sie sich aus einem weitern Kuss gelöst hatten.
Und so schnell sie schauen konnten, waren sie im Zimmer (Adam durfte abschließen) und zogen sich gegenseitig aus. Sie liebkosten sich an jeder Stelle ihrer Körper und befriedigten ihre Lust mit je einem Blowjob.
Nach vier Stunden, in den sie sich weiter liebkost hatten, bat die Schwester Leo zu gehen.
Adam schlief so glücklich wie noch nie ein.
Nachdem er aus der Klinik entlassen wurde, kam er natürlich bei Leo unter.
Leo holte ihn aus der Klinik ab und wartete mit einer Überraschung auf:
Er hatte Pia und Esther, seine Eltern und natürlich Caro und ihren Freund eingeladen um Adam willkommen zu heißen.
Adam war zu Tränen gerührt. Endlich fühlte er sich im Leben angekommen.
Und dann nahmen er und Leo sich an die Hand und sagten ihren Gästen:
"Ja, wir sind ein Paar. Wir lieben uns schon seit der Schulzeit"
Und alle umarmten und beglückwünschten sie.
Caro sagte zu Leo "Mann, großer Bruder. Ich habe doch schon immer gewusst das du Gay bist. Und das du auf Adam stehst, dass war doch schon in euren Teenagerjahren nicht zu übersehen."
Und auch seine und Caros Eltern sagten, dass sie es immer gewusst haben und sich freuen so einen tollen Schwiegersohn zu bekommen.
Pia und Esther meinten das sie gleich am ersten Tag als Adam zu ihnen ins Team kam, gemerkt haben das zwischen Leo und Adam so ein Knistern ist.
Als sie nach der Party und nach zärtlichem und leidenschaftlichem Sex engumschlungen im Bett lagen, sagten sie beide mit Tränen in den Augen zueinander: "Du und ich für immer. Wir beide gegen den Rest der Welt".
Zwei Monate später gaben sie sich das Jawort.
