Work Text:
Hand in Hand spazierten Peter und Kelly am Wasser entlang. Die Wolken über ihnen waren hellgrau, der Ozean lag neben ihnen wie ein riesiger Spiegel.
Solche ruhigen Momente waren selten, selbst wenn Peter nicht gerade mit Justus und Bob in irgendeinem spektakulären Fall ermittelte oder mit Jeffrey surfte oder Training hatte, Zeit für Kelly fand, unternahmen sie meistens Aufregenderes als einen Spaziergang.
Auch jetzt konnte sie spüren, wie schwer es ihm fiel, das entspannte Tempo beizubehalten; er glich es dadurch aus, ihr in halsbrecherischer Geschwindigkeit von dem Film zu erzählen, an dem sein Vater im Moment arbeitete. Mittlerweile verstand Kelly sogar die meisten Fachbegriffe, mit denen er dabei um sich warf.
Plötzlich ließ er ihre Hand los, lief ein paar Schritte den Strand hinauf, beugte sich nach etwas im Sand.
Neugierig sah Kelly ihm zu, schon in der nächsten Sekunde kam Peter zurück, streckte ihr eine Austernschale entgegen.
„Für dich“, verkündete er.
Kelly musste lachen. „Peter, ich habe mehr als genug Muschelschalen zuhause“, protestierte sie.
„Aber die hier ist besonders schön!“, behauptete er, und damit hatte er vielleicht sogar recht.
Also nahm Kelly sie ihm vorsichtig ab und beschloss, in ihrem Zimmer auch einen besonders schönen Platz dafür zu finden.
