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Ein leises Maunzen war die einzige Warnung, die Cotta bekam. Er war noch nicht ganz wach geworden, als ein leicht übergewichtiger Kater schwungvoll auf seinem Bauch landete.
Stöhnend öffnete er die Augen, hob den Kopf, was Bubbles zumindest davon überzeugte, dass er sich nicht mehr auf Cottas Gesicht setzen musste. Stattdessen sprang er zurück auf den Boden, schaute Cotta von der Tür aus erwartungsvoll an.
Am liebsten hätte Cotta die Augen wieder zugemacht, zwischen Goodween auf seiner einen und Victor auf seiner anderen Seite war es wundervoll warm und gemütlich. Doch er wusste auch, dass Bubbles nächster Versuch, ihn aus dem Bett zu kriegen, nicht angenehmer werden würde.
Also entzog er sich vorsichtig den anderen beiden – die Bubbles frecherweise grundsätzlich schlafen ließ. Goodween schlief wie ein Stein, doch Victor murmelte etwas unverständliches auf Französisch, öffnete halb die Augen, lächelte ihn an.
Sobald er unter der Decke heraus war, musste Cotta sich ein Fluchen verkneifen. Es war einfach zu kalt, um fast nackt herumzulaufen.
Innerhalb kürzester Zeit hatte er in der Küche Bubbles‘ Napf gefüllt und kehrte ins Schlafzimmer zurück.
Victor rutschte wieder ein Stück von Goodween weg, hob einladend die Bettdecke an, und dankbar kuschelte Cotta sich wieder zwischen sie.
