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Dysphoria is a bitch

Summary:

Boerne traut sich zum ersten Mal, ein Kleid anzuziehen, fühlt sich aber durch Gesicht und Körperbau dysphorisch. Thiel dagegen findet sie wunderschön.

Notes:

Flufftober, day 18, Prompt: Swoon

Mainly hatte ich den Gedanken, dass ich Thiel als jemanden sehe, der sehr was für große Frauen übrig hat. Dazu kamen noch die Gedanken üner transfem Boerne, die in meinem Kopf rotierten und das habe ich hier mal kombiniert. Ein bisschen was zu demUniversum schwirrt mir noch im Kopf rum, ob das jemals geschrieben wird weiß ich allerdings nicht.

Nachtrag: Eventuell werde ich die Fic irgendwann privat stellen, weil ich vorhabe, dazu ein Prequel zu schreiben und da müsste ich das hier auch nochmal überarbeiten und würde das dann alles in einer Fic posten. Aber keine AHnung wann, muss das erstmal schreiben.

Work Text:

Sie setzte die Perücke auf und stand aufrecht im Schlafzimmer, sie traute sich nicht, sich umzudrehen und in den Spiegel zu gucken. Hatte Angst, dass sie nicht mögenwürde, was der Spiegel ihr zeigen würde. Aber sie wollte wissen, wie sie aussah. Sie wollte endlich wissen, wie es war, wie eine Frau auszusehen. Boerne holte tief Luft, schloss die Augen und drehte sich um, dann öffnete sie die Augen wieder und fiel in sich zusammen. Sie wusste nicht wirklich was sie erwartet hatte. Es war ihr Gesicht, das Gesicht das sie jeden Tag im Spiegel sah, nur ohne Bart, den hatte sie vorher abrasiert. Ein männliches Gesicht. Sie spürte Tränen in ihren Augen brennen. Nur weil sie ein hübsches Kleid, High Heels und eine Perücke trug änderte das nichts an ihrem Gesicht. Das Kleid hatte wunderschön ausgesehen an dem Model auf der Webseite, auf der sie es bestellt hatte. Und es war immer noch schön, aber es sah irgendwie doch fehl am Platz aus. Und es biss sich einfach mit ihrem Gesicht.

Sie wusste, dass sie einen attraktiven Mann abgab. Hatte sie ihr ganzes Leben lang. Sie war weit gekommen, hatte vieles erreicht. Außer wirklich glücklich und zufrieden in ihrem Körper zu sein. Und jetzt versuchte sie das und sie wollte einfach nur weinen.

Es klopfte an der Tür, aber sie wurde nicht geöffnet.

"Alles klar? Du brauchst sehr lange." Franks Stimme klang besorgt. Boerne schluckte, richtete sich auf und drehte sich zur Tür. Sie stand noch etwas unsicher in ihren High Heels, aber so lange sie nicht versuchte zu laufen ging es.

"Kannst reinkommen", rief sie und tat ihr Bestes sich zusammen zu reißen. Dazu, dass sie sich irgendwie verkleidet fühlte, seit sie in den Spiegel gesehen hatte kam jetzt auch die Angst, dass Frank auch nur einen Mann in Perücke sah und sie vielleicht hässlich fand. Seit sie sich geoutet hatte, hatte sie Angst gehabt, dass Frank damit nicht klar kommen würde. Aber bisher hatte er sie in allen Schritten unterstützt. Ihr Herz schlug viel zu schnell und ihr war schlecht, aber sie stand weiter stolz und aufrecht, wie sich das für eine Boerne gehörte.

Die Tür öffnete sich und Frank erschien im Türrahmen. Sein Blick fiel auf sie, erst ihr Gesicht und wanderte dann nach unten und langsam wieder nach oben, sein Mund stand offen. Boerne konnte seinen Blick nicht wirklich lesen, bis er ihr wieder ins Gesicht sah. Seine Augen waren weit geöffnet, er konnte seinen Mund nicht schließen.

"Du bist so schön", sagte er fasziniert und trat an sie heran. Sie war schon immer größer als er gewesen, mit den High Heels war sie nochmal ein ganzes Stück größer und Frank musste den Kopf in den Nacken legen um von so nahem zu ihr hoch zu gucken. Er strich ihr ein paar Strähnen hinter die Schultern und legte ihr dann seine Hand auf die Wange. Er musste etwas sehen, das ihr entgangen war.

"Ich weiß nicht", sagte sie unsicher. "Es sieht aus wie eine Verkleidung."

Frank drehte sie zum Spiegel und stellte sich neben sie, einen Arm legte er um ihre Hüfte.

"Ich sehe eine wunderschöne, große Frau," sagte er.

"Du magst große Frauen, oder?" fragte sie und jetzt musste sie doch ein bisschen lächeln. Bevor sie zusammen gewesen waren hatte Boerne das schon beobachtet. Frank hatte nicht oft Interesse an Frauen gezeigt, aber oft waren sie größer als er gewesen. Und Frank grinste.

"Schon immer", antwortete er. Boerne fühlte sich sich etwas leichter, Frank war immer noch an ihrer Seite, Frank fand sie schön. Sie konnte es nicht sehen, aber vielleicht irgendwann.

"Ich heiße Freya," sagte sie nach ein paar Sekunden Stille. Sie hatte den Namen schon länger im Kopf gehabt, aber irgendwie hatte sie sich noch nicht getraut, Frank davon zu erzählen. Aber Franks Reaktion hatte sie jetzt doch dazu motiviert.

"Freya, ja? Eine nordische Göttin? War ja klar, dass du dich mit nichts weniger als einer Gottheit zufrieden gibst." Frank knuffte sie in die Seite und lächelte.

"Und das liebst du an mir", sagte Freya.

Frank seufzte. "Und das liebe ich an dir", bestätigte er. "Und jetzt küss mich."

Freya drehte sich etwas und lehnte sich herunter. Ihre Lippen trafen sich, aber der Größenunterschied machte es etwas unbequem. Die Schuhe taten auch langsam etwas weh. Sie zog sie aus, ohne den Kuss zu lösen und schob sie mit den Füßen zur Seite. Mit einem Grinsen stellte sie fest, dass Franks Hand langsam unter ihrem Kleid ihr Bein hoch wanderte.

 

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