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Die Sonne schien warm auf die Terrasse des kleinen Cafés, und Karim hatte sich in seinem Stuhl zurückgelehnt, die Augen geschlossen, während er die Wärme auf seiner Haut genoss.
Maxi nutzte die Gelegenheit um sich vorsichtig ein Stück von Karims Kuchen zu stehlen.
„Du weißt schon, dass ich das sehe?“
Maxi erstarrte kurz, bevor er aufsah. Karim lächelte nur, dieses ruhige, weiche Lächeln, das er so sehr liebte.
„Nimm dir so viel du willst.“
Maxi spürte, wie seine Wangen warm wurden. Sie kannten sich zwar schon eine Weile, doch seit sie sich endlich eingestanden hatten, dass zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft war, entdeckte er immer neue Facetten an Karim. Wie jetzt, als er sanft ihre Hände auf dem Tisch ineinander verschränkte.
Im Moment war einfach alles gut, das Essen, sein Freund, die Atmosphäre. Gerade wollte er Karim sagen, wie glücklich er war, als er plötzlich über dessen Schulter hinweg etwas bemerkte, das seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog.
„Das glaub ich jetzt nicht“, hörte er sich selbst sagen.
Karim runzelte die Stirn, irritiert von dem plötzlichen Stimmungswechsel. „Ist irgendwas? Hab ich was gemacht?“
„Was? Nein, natürlich nicht du“, murmelte Maxi schnell. „Schau mal unauffällig hinter dich.“
Das mit dem Unauffällig klappte nur so halb, aber niemand schien es zu bemerken.
„Ist das nicht Kai?“, flüsterte Karim, als er erkannte, was Maxi abgelenkt hatte.
„Ja… aber mit wem?“
„Auf jeden Fall nicht Jule“, schnaubte Karim.
Das stimmte. Kais Begleitung war eine zierliche junge Frau, die blonden Haare zu einem lockeren Zopf geflochten.
„Was macht er hier?“, fragte Karim leise. „Und warum… so?“
„Keine Ahnung. Aber du glaubst doch nicht etwa—“ Maxi ließ den Satz unausgesprochen. Er wollte es gar nicht laut sagen.
Doch als er wieder hinsah, beugte sich Kai gerade über den Tisch, um seiner Begleitung etwas auf seinem Handy zu zeigen. Karims Griff um seine Hand verstärkte sich.
„Das müssen wir Jule sagen“, flüsterte Maxi.
Karim schüttelte den Kopf. „Nee, der glaubt uns doch eh nicht.“
„Warum sollten wir lügen?“
Karim seufzte leise. „Stell dir vor, Jule würde dir sowas über mich erzählen. Du würdest doch auch denken, er hat irgendwas falsch verstanden.“
„Stimmt… und die sind ja auch schon so lange zusammen. Das ist nochmal was anderes.“
Maxi schwieg einen Moment und ließ den Blick wieder zu Kai gleiten. „Wir müssen rausfinden, was da wirklich passiert.“
Karim atmete tief durch, sagte aber nichts.
„Wenn wir falsch liegen, sagen wir nichts. Und wenn nicht… dann schon.“
Karim sah ihn prüfend an, bevor er schließlich nickte.
„Okay.“
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Jule kam mal wieder zu spät zum Training, doch heute wirkte er deutlich glücklicher als sonst.
„Schön, dass du dich auch mal blicken lässt“, bemerkte Karim trocken, als der Blonde endlich in die Kabine geschneit kam.
„Jaja, ich weiß“, grinste Jule nur.
Als sie später das Feld betraten, verstand Maxi auch sofort, warum Jule so strahlte. Kai saß am Spielfeldrand und winkte ihm zu, sobald er ihn entdeckte.
Er blieb die ganze Zeit dort, spielte auf seinem Handy herum, während Jule in jeder Trinkpause zu ihm lief, um ein paar Worte mit ihm zu wechseln, und sich einen Kuss abzuholen.
Eigentlich waren sie schon fast abartig süß.
Wenn man es nicht besser wüsste.
„Das ist so krank, dass er so tut, als wäre nichts“, murmelte Karim.
„Ja… Jule tut mir echt leid. Er hat das nicht verdient“, stimmte Maxi zu.
Seit Maxi nach Dortmund gekommen war, war Jule immer nett zu ihm gewesen, hatte ihm geholfen — im Fußball genauso wie privat. Und Maxi wusste, wie viel ihm an Kai lag. Wie sehr er sich jedes Mal freute, wenn er nach London flog oder Kai nach Deutschland kam. Er wusste, dass es Karim genauso ging. Jule hatte diese besondere Offenheit an sich, eine Wärme, die Menschen ohne Mühe dazu brachte, sich sicher und willkommen zu fühlen.
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Karim und Maxi waren unter den Ersten, die die Kabine verließen. Sie liefen durch das leere Stadion und lieferten sich ein kleines Rennen, wer zuerst am Auto sein würde.
Doch Maxi kam abrupt zum Stehen, fast rutschend, als er Kais Stimme hörte. Er griff nach Karims Arm, zog ihn mit sich in den Schatten einer Ecke.
„No, don’t worry about it. It’s going to be fine“, sagte Kai.
Dann schwieg er kurz, bevor er leise auflachte.
„Of course I won’t tell him. Do you think I’m stupid?“
Maxi spürte, wie Karim sich neben ihm anspannte und die Hände zu Fäusten ballte. Er verstand seine Wut, ihm selbst zog sich der Magen zusammen. Wie konnte er dabei noch lachen? Wie konnte er jemanden wie Jule so hintergehen?
„I have to go now. I’ll be back home soon.“
Karim und Maxi sahen sich kurz panisch an. Dann kniete Karim sich schnell hin und tat so, als würde er seine Schnürsenkel binden.
Kai musterte sie kurz, etwas verwundert, ging dann aber weiter, ohne ihnen groß Beachtung zu schenken.
Sobald er außer Sichtweite war, sprang Karim wieder auf. „Das war ja suspicious as fuck.“
Maxi nickte. „Total.“
Alles in ihm schrie danach, zurück in die Kabine zu rennen und Jule zu sagen, dass er sich sofort von Kai trennen sollte. Dass er jemanden verdient hatte, der ihn wertschätzte. Jemanden, der begriffen hatte, was für ein Glück er mit ihm hatte.
Doch Maxi wusste, dass das nichts bringen würde.
Stattdessen legte er den Kopf in den Nacken und begann, sich einen Plan auszudenken.
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Maxi stocherte lustlos in seinem Essen herum, die Gedanken ganz woanders.
Unter dem Tisch stieß Karim leicht gegen sein Bein. „Iss deine Nudeln.“
„Ich muss die ganze Zeit an Jule denken.“
Das tat er wirklich. Es tat weh, sich vorzustellen, dass Jule gerade zu Hause war, vielleicht beim Abendessen mit Kai oder entspannt auf der Couch, ohne zu wissen, was möglicherweise hinter seinem Rücken passierte.
„Ja… ich weiß, was du meinst“, sagte Karim leise und seufzte.
„Vielleicht… vielleicht war es wirklich nichts“, fügte er nach einer Weile hinzu, klang dabei aber nicht überzeugt. „Vielleicht haben wir da zu viel reininterpretiert.“
„Und das im Café?“, fragte Maxi leise.
Karim hielt inne. „Ich weiß.“ Er rieb sich über das Gesicht. „Ich will einfach nicht glauben, dass Kai so jemand ist.“
„Ich auch nicht.“ Maxi beugte sich leicht zu ihm und berührte kurz seinen Arm. „Aber ich will auch nicht, dass Jule so… benutzt wird.“
Für einen Moment sagte keiner etwas.
„Ich hasse das“, murmelte Karim schließlich. „Ich hasse, dass wir überhaupt darüber nachdenken müssen.“
Maxi lächelte schwach. „Ja.“
Karim stand auf, etwas zu hastig, und brachte die Teller in die Küche.
„Weißt du, was das Schlimmste ist?“
„Hm?“ Maxi folgte ihm.
Karim starrte an die Wand. „Jule war heute so glücklich.“
„Ja…“, sagte Maxi leise. „Aber wenn wir nichts machen, ziehen wir das nur unnötig in die Länge.“
„Was machen wir jetzt?“
Maxi sah ihn an. „Wir brauchen Beweise.“
„Wie denn?“
Maxi zögerte kurz. Der Gedanke ließ ihn seit Stunden nicht los.
„Jule hat uns doch den Schlüssel gegeben“, sagte er schließlich.
Karim blinzelte. „Maxi…“
„Nur um nachzusehen“, fügte er schnell hinzu.
Karim sah zur Seite. „Das ist trotzdem… krass. Was, wenn Jule uns rauswirft?“
„Ich weiß.“ Maxi trat näher und legte eine Hand auf seinen Arm. „Aber ich kann heute Nacht nicht schlafen, wenn wir nichts tun.“
Karim zögerte noch einen Moment, dann nickte er. „Okay. Aber wir machen das zusammen.“
Maxi lächelte leicht. „Immer.“
Karim zog ihn kurz an sich und lehnte seine Stirn gegen Maxis. „Dann gehen wir morgen früh hin.“
„Morgen früh“, wiederholte Maxi leise.
„Willst du heute hier schlafen?“, fragte Karim leise, fast ein bisschen schüchtern.
Maxi musste nicht einmal nachdenken. „Klar.“
Er beugte sich vor und drückte Karim einen kurzen, weichen Kuss auf die Lippen.
Karim schloss sofort die Arme um ihn, und so blieben sie stehen, mitten in der Küche, zwischen Kühlschrank und Arbeitsplatte, als wäre das der selbstverständlichste Ort der Welt. Maxi vergrub sein Gesicht in Karims Schulter, atmete seinen vertrauten Geruch ein und spürte, wie sich etwas in ihm löste. Seine Finger fanden ihren Weg in Karims weiche, leicht zerzauste Haare und hielten sich dort fest, als müsste er sich verankern.
Karim hielt ihn so fest, dass Maxi kaum Luft bekam, aber genau das mochte er. Dieses Gefühl, gehalten zu werden. Dieses Gefühl, dass jemand da war, der ihn nicht losließ, egal wie kompliziert der Tag gewesen war.
Es war still, nur ihr Atem und das leise Summen des Kühlschranks füllten den Raum.
Und irgendwie sagte diese Umarmung mehr als jedes Gespräch, das sie hätten führen können.
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„Glaubst du wirklich, dass das eine gute Idee ist?“, flüsterte Karim dicht an Maxis Ohr, als wären sie mitten in einer streng geheimen Mission.
„Klar. Was soll schon passieren? Jule hat doch gesagt, wir können immer vorbeikommen.“
Dass dieser Schlüssel eher für Notfälle gedacht war, ignorierte er gekonnt. Und wenn das hier keiner war, wusste Maxi auch nicht weiter.
Vorsichtig öffnete er die Tür und schaute in die Wohnung. Alles war ruhig, nur aus dem Bad hörte man die Dusche. Schnell zog er Karim hinter sich her und schloss die Tür leise.
„Und jetzt?“, hauchte Karim. „Wo fangen wir an?“
Maxi zögerte nur kurz. „Schlafzimmer.“
Karim zuckte mit den Schultern. „Klassiker.“
Sie gingen durch die Wohnung ins Schlafzimmer, ohne wirklich zu wissen, wonach sie suchten.
„Hey, ist das nicht Kais?“, fragte Karim und zog ein Handy zwischen den Bettlaken hervor.
„Ja“, sagte Maxi sofort und ließ sich neben seinen Freund aufs Bett fallen. „Perfekt.“
„Was glaubst du, was sein Passwort ist?“
„Keine Ahnung. Vielleicht sein Geburtstag?“
„Und wann ist der?“
„Ich guck kurz.“
Maxi zog sein Handy raus, doch bevor er etwas eingeben konnte, räusperte sich jemand.
Beide drehten sich erschrocken um.
Kai lehnte sich gegen den Türrahmen, nur in Shorts, die Haare noch nass, einzelne Tropfen liefen über seine Haut. Fragend zog er eine Augenbraue nach oben.
„Ähm… das ist nicht so, wie es aussieht“, stotterte Maxi.
Kai runzelte leicht die Stirn. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, wonach es aussieht.“
Sein Blick wanderte zu Karims Hand. „Ist das mein Handy?“
Karim sah hinunter, als hätte er es gerade erst bemerkt. „Das? Ich wollte nur kurz… auf die Uhr schauen.“
Kai sah ihn trocken an. „Dein Ernst?“
Karim wurde nervös. „Also wir wollten eigentlich—“
Maxi fiel ihm ins Wort. „Ich dachte, ich hätte hier was vergessen.“
„In Jules Bett?“
„Ich weiß doch nicht, wie er aufräumt“, entgegnete Maxi.
Kai verschränkte die Arme. „Und deshalb brecht ihr hier ein?“
„Wir sind nicht eingebrochen“, verteidigte Karim sich hastig. „Wir haben einen Schlüssel.“
„Ja!“, setzte Maxi nach, fast erleichtert. „Jule kann das bestätigen. JULE!“
„Jule ist nicht hier, du Idiot.“, sagte Kai genervt.
Maxi merkte, wie ihm die Hitze ins Gesicht schoss, und senkte den Blick. Es fühlte sich an, als wäre er wieder ein Schüler, der gerade vom Rektor beim Rauchen erwischt wurde. Nicht, dass das je passiert wäre, aber so in etwa stellte er sich dieses Gefühl vor.
„Warum bist du überhaupt hier?“, schaltete Karim sich wieder ein.
Kai sah ihn verwirrt an. „In der Wohnung von meinem Freund?“
Karim nickte. „Warum nicht lieber in London bei deiner Freundin?“
„Was?“
„Wir haben dich gesehen“, murmelte Maxi. „Im Café.“
„Und wir haben gehört, was du gestern am Telefon gesagt hast“, fügte Karim hinzu.
Kai seufzte und fuhr sich durchs Gesicht. „Ihr habt echt keine Ahnung, wovon ihr redet.“
„Aber genug, um zu wissen, dass Jule das nicht verdient“, sagte Maxi.
„Das ist wirklich das Dümmste, was man machen kann“, fügte Karim hinzu. „Jule ist hübsch, lustig, nett, was willst du mehr? Ich verstehe echt nicht, wie du ihm sowas antun kannst.“
Kai sah die beiden einen Moment lang an. „Genau. Deshalb tue ich das auch nicht.“
Maxi verzog skeptisch das Gesicht. „Und das sollen wir dir jetzt einfach glauben?“
Kai seufzte. „Das im Café war ein Interview. Und gestern habe ich mit Martin telefoniert. Da ging es nicht um sowas, wir planen den Geburtstag von einem Teamkollegen, mehr nicht.“
Er sah zwischen ihnen hin und her. „Warum sollte ich bitte eine Freundin in London haben und sie dann in Dortmund treffen? Denkt ihr eigentlich auch mal nach?“
Karim und Maxi warfen sich einen kurzen Blick zu.
…Er hatte irgendwie einen Punkt.
„Es sah halt echt verdächtig aus“, murmelte Maxi.
„Was geht denn hier ab?“
Niemand hatte bemerkt, dass Jule nach Hause gekommen war. Er stand in der Tür, noch in durchgeschwitzter Kleidung, die Haare leicht zerzaust, als wäre er gerade erst vom Training oder Joggen zurück.
„Maxi hat seine Flasche hier vergessen“, sagte Karim sofort und zog ihn hoch. „Wir sind schon wieder weg.“
„Ja, sorry“, sagte Maxi schnell. „Bis dann.“
Er winkte noch kurz, dann verschwanden sie aus der Wohnung.
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Kai zog Jule an sich, drückte einen Kuss in sein Haar. Einfach, weil er es konnte. Weil er ihn hier hatte.
Für einen Moment dachte er daran, dass er bald wieder nach London musste und zog ihn unbewusst näher.
Jule ließ es einfach zu und schlang seine Beine um Kais.
Kai grinste leicht, als er an vorhin zurückdachte. „Ich muss dir noch erzählen, was Karim und Maxi gemacht haben.“
Jule rollte mit den Augen. „Bitte nicht die beiden. Nicht, wenn wir gerade Sex hatten.“
Kai lachte leise. „Vertrau mir, das willst du hören.“
Jule gab nur ein vages, zustimmendes Geräusch von sich.
„Ich komme aus der Dusche“, begann Kai, „und sehe die beiden auf deinem Bett. Mit meinem Handy.“
Jule hob eine Augenbraue. „Und?“
„Und dann werfen sie mir vor, ich würde dich betrügen.“
Jule richtete sich auf und sah ihn ernst an. „Was hast du gemacht?“
Kai lächelte ruhig. „Nichts. Die haben sich einfach was zusammengereimt.“
Er beugte sich vor, küsste ihn sanft. „Du weißt, dass du alles für mich bist.“
Jule musterte ihn noch einen Moment, dann entspannte sich sein Blick.
„Das will ich hoffen.“
„Du solltest trotzdem mit ihnen reden“, meinte Kai.
Jule schnaubte. „Ich bin nicht ihre Mutter.“
Dann grinste er. „Außerdem mag ich, dass sie hier ein Auge auf dich haben. Und irgendwie sind die beiden schon ziemlich niedlich.“
Kai verdrehte die Augen, ein schiefes Lächeln auf den Lippen. „Ja, klar. Vor allem, wie sehr sie dich anhimmeln.“
„Ach, halt die Klappe“, murmelte Jule, konnte sich ein Grinsen aber nicht verkneifen.
„Ist doch wahr“, fuhr Kai fort, ein wenig näher an ihn heranrückend. „Die hätten sich auch einfach raushalten können. Aber nein, stattdessen machen sie hier fast einen Aufstand, weil sie denken, ich würde dich betrügen.“
Jule hob eine Augenbraue. „Zu Recht.“
Kai lachte leise. „Du genießt das auch noch, oder?“
„Ein bisschen vielleicht“, gab Jule zu und zog ihn näher zu sich.
„Unglaublich“, murmelte Kai, bevor er sich vorbeugte und ihn wieder küsste.
Jule vertiefte den Kuss, bewegte sich leicht gegen ihn und grinste dann. „Wichtigere Frage: Kannst du nochmal?“
Kai zog nur kurz die Augenbrauen hoch, dann drehte er ihn ohne große Mühe um und drückte ihn zurück in die Matratze.
Jules Lachen klang hell auf.
Kai hielt kurz inne und sah ihn an — seine weichen Haare, die kleinen Grübchen. Einen Moment blieb sein Blick dort hängen, dann schüttelte er kaum merklich den Kopf.
„Wie könnte ich jemals jemand anderen wollen“, murmelte er leise gegen seine Lippen, und meinte es zu hundert Prozent.
