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- Tatort (TV 1970) (10)
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Der Wald hält den Atem an.
Leo geht zum Haus. Er weiß, dass Roland Schürk ihm nichts mehr antun kann. Er weiß es, weil er selbst dafür gesorgt hat. Dieser Gedanke brennt wie Säure.
Die Tür öffnet sich, bevor er klopfen kann.
Heide Schürk sieht ihn an, als hätte sie längst gewusst, dass er kommen würde. Ihre Augen sind leer. Müde.
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Adam richtete sich auf, grinsend, und sofort zückte Pia ihr Handy, um ein Foto zu schießen. „An wen?“ wollte Adam fragen aber Pia antwortete schneller.
„An Leo!“, rief sie fröhlich und tippte die Nachricht los. Adam ließ den Kopf leicht zur Seite sinken und genoss den sonnenbeschienenen Augenblick.
Es war schön Pia wieder aufrichtig lachen zu sehen, es war viel zu selten geworden.
Und wenn Adam sich zum Affen machen musste damit sie lachte, dann würde er dies hin und wieder in Kauf nehmen. -
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„Ich wusste, wen ich geheiratet habe. Und wer der Vater meines Kindes sein würde. Das hatte seinen Preis.“
Die Welt scheint still zu stehen.
Adam starrt sie mit leeren Augen an.
In ihm zerreißt etwas, das längst keine Form mehr hatte. „Ja“, sagt er nach einer langen, schmerzvollen Stille. „Einen Preis, den ich gezahlt habe.“ -
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Leo legt seine Wange auf Adams Haar. „Ich hab’s gesehen, weißt du“, murmelt er, „wie du dich zurückgezogen hast. Wie du leiser wurdest. Wie du aufgehört hast zu lachen. Ich wollte fragen, aber ich… ich wollte dich nicht verlieren.“
Adam atmet zitternd ein. „Ich… ich wusste nicht, wie“, flüstert er. Seine Stimme ist brüchig, brennt sich wie Glas „Wie man Nähe zulässt… wie man… einfach da ist, ohne… sich aufzulösen. Und ohne zu viel zu verlangen...“
- Language:
- Deutsch
- Words:
- 1,543
- Chapters:
- 1/?
- Kudos:
- 14
- Hits:
- 82
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Ich funktioniere nur noch.
Ich stehe morgens auf, ziehe mich an, gehe zur Arbeit, höre zu, spreche, arbeite, mache Pause, arbeite weiter, fahre nach Hause, ziehe mich aus, schlafe nicht. Wieder von vorn.
Und niemand merkt es.
Außer Leo.
Er sieht alles.
Natürlich sieht er alles.
Ich sehe mich im Spiegel und erkenne mich selbst nicht mehr. Ich sehe nicht nur müde aus. Ich sehe aus, als wäre ich tot – nur, dass mein Körper sich weigert, endlich still zu sein. Ich bin ein Fehler. Ein Schatten. Ich hätte nie existieren dürfen.
Leo fragt mich, ob wir essen wollen. Ich will ablehnen, wie jedes Mal.
Doch dann sagt er „Bitte“.
