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a hair's breadth from death

Summary:

In seinem Leben war Cotta schon in so einigen gefährlichen Situationen gewesen. Aber noch keine Situaion war so auswegslos gewesen wie diese.

Notes:

Whumptober Prompt #3: A HAIR’S BREADTH FROM DEATH | Gun to Temple | “Say goodbye.” | Impaled

Work Text:

In seinem Leben war Cotta schon in so einigen gefährlichen Situationen gewesen. Es wäre nicht fair, zu behaupten, der Großteil davon hätte mit den Drei Fragezeichen zu tun – immerhin hatte er fast zehn Jahre lang als Streifenpolizist in Los Angeles gearbeitet.

Aber noch keine Situaion war so auswegslos gewesen wie diese, und er verfluchte sich dafür, dass er nicht erst zum Revier gefahren war, sondern dem Hilferuf der Jungs direkt gefolgt war.

Mangelnde Vorbereitung rächte sich eben immer, und jetzt kniete er hier auf diesem dreckigen Teppich, während die Jungs ihm gegenüber schockstarr auf dem Sofa saßen.

Sein Schädel dröhnte, seine Schulter schmerzte, und irgendwas stimmte nicht mit seinen Augen.

Eine Hand packte seine Haare, zerrte seinen Kopf zurück, sein Versuch, sich zu widersetzen, wurde abrupt unterbunden, als er die kalte Mündung einer Pistole an seiner Schläfe spürte.

Schlagartig wurde ihm klar, dass das hier das Ende sein könnte. Sein würde, wenn nicht ein Wunder geschah.

Stockend holte er Luft.

Sein einziger Gedanke war, dass er nicht wollte, dass es so zuende ging – er wollte nicht, dass Justus, Peter und Bob es mit ansehen mussten. Wenn er sich eines hätte wünschen können, das hätte er ihnen gerne erspart.

„Sag bye-bye“, wies ihn die nervtötende, singende Stimme an.

Mühsam kämpfte Cotta weiter gegen die Dunkelheit an, die von den Rändern seines Bewusstseins her auf ihn zu kroch, zwang seine Augen, offen zu bleiben.

Es tut mir leid, sagte sein Blick, und er hoffte, dass die Jungs ihn verstanden.

Das charakteristische Geräusch, mit dem eine Tür eingetreten wurde, ertönte einige Räume entfernt.

Die Mündung der Pistole löste sich für eine Sekunde von seiner Haut, der Griff in seinen Haaren ließ nach, und das letzte, was er sah, bevor er das Bewusstsein verlor, war Peter, der auf den Mann mit der Waffe zusprang.

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