Actions

Work Header

dead on your feet

Summary:

Skinny bekam fast einen Herzinfarkt, als jemand aus den Schatten neben der Haustür trat.

Notes:

Whumptober prompt #4: DEAD ON YOUR FEET | Hidden Injury | Waking Up Disoriented | Can’t Pass Out

Work Text:

Skinny bekam fast einen Herzinfarkt, als jemand aus den Schatten neben der Haustür trat.

Sofort ging seine Hand zu dem Messer, das sich immer in seiner Jackentasche befand.

„Ganz ruhig, Norris“, brachte die Gestalt hervor. Die Stimme war rau und angestrengt.

Die Lampe über der Tür war schon ewig kaputt, also holte Skinny mit der freien Hand das Handy hevor, leuchtete der Person ins Gesicht.

Es dauerte einen Moment, ehe er Cassey erkannte. Jonas‘ deutlich weniger rechtschaffener Cousin. Sie hatten ein paar Mal geschäftlich miteinander zu tun gehabt, allerdings nicht in letzter Zeit.

„Mann, du siehst aus wie der Tod auf Latschen“, entfuhr es Skinny unwillkürlich.

„Ich fühl mich auch so“, murmelte Cassey, klang genauso beschissen, wie er aussah, was erklärte, warum Skinny seine Stimme nicht erkannt hatte. „Können wir in deiner Wohnung weiterreden?“

Misstrauisch musterte Skinny ihn, dann nickte er knapp. In dem Zustand, in dem Cassey zu sein schien, konnte er ihm vermutlich nicht mal gefährlich werden, wenn er es versuchte.

Der Weg in den dritten Stock dauerte mindestens doppelt so lange wie sonst.

In der Wohnung angekommen machte Skinny Licht in der Küche und Cassey ließ sich schwer auf einen der wackligen Stühle fallen.

Mühsam schälte er sich aus seiner Jacke, und jetzt konnte Skinny die blutige Wunde an seiner Seite erkennen, die vorher darunter verborgen gewesen war.

Fluchend marschierte er ins Bad, holte Verbandszeug. Er konnte hier keine Leiche brauchen.

„Warum bist du nicht zu Jonas gegangen?“, wollte Skinny wissen, während er sich zu der Wunde beugte.

„Ist nicht da“, presste Cassey hervor. „Außerdem, so kann ich schlecht bei Mathilda auflaufen, oder?“ Er deutete auf die Wunde.

Skinny musste wider Willen lachen.

Dann holte er eine Flasche Wodka aus dem Gefrierschrank, drückte sie seinem unerwarteten Gast in die Hand, ehe er damit begann, ihn zu verarzten.

Series this work belongs to: