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Madara stand mit verschränkten Armen da, sein Blick nach oben gerichtet, wo Kurama in seiner menschlichen Gestalt wie ein über großer Turm vor ihm stand. Mit seinen 2,10 Metern war Kurama nicht nur physisch beeindruckend, sondern auch in seiner Präsenz überwältigend. Madara, mit seinen 1,79 Metern, fühlte sich selten klein, doch Kurama schaffte es, ihn jedesmal aufs neue so fühlen zu lassen.
„Du machst das absichtlich, oder?“ Madara hob eine Augenbraue, seine Stimme triefte vor gespielter Empörung. „Stehst da wie ein verdammter Berg, nur um mich zu ärgern.“ Kurama grinste, ein schiefes, amüsiertes Lächeln, das Madara gleichzeitig reizte und ihm die Knie weich werden ließ. „Vielleicht. Oder vielleicht bist du einfach zu klein.“
Madara schnaubte und trat näher, bis er direkt vor Kurama stand. „Zu klein, hm?“ Seine Augen funkelten vor Trotz, und er streckte die Hand aus, um Kurama am Kragen seines Yukatas zu packen. Kurama ließ sich widerstandslos herunterziehen, seine goldenen Augen voller Belustigung. „Du bist wirklich hartnäckig, weißt du das?“ „Und du bist einfach zu groß, weißt du das?“, konterte Madara, seine Stimme leise, aber fest.
Mit einem Ruck zog Madara Kurama noch näher, bis ihre Gesichter nur noch Zentimeter voneinander entfernt waren. „Ich lasse mich nicht von dir einschüchtern“, murmelte er, bevor er Kurama kühn auf die Lippen küsste. Es war ein Kuss voller Intensität, ein stiller Kampf um Kontrolle und Hingabe, der die Luft zwischen ihnen zum Knistern brachte.
Kurama erwiderte den Kuss mit einer Mischung aus Belustigung und Gier, seine Hände ruhten leicht auf Madaras Hüften, als wollte er ihn stabilisieren oder sich selber davon abhalten den kleineren zu verschlingen. Als sie sich schließlich voneinander lösten, blieb Kuramas Gesicht nah an Madaras, sein Atem warm gegen dessen Haut.
„Du weißt, dass ich dich einfach hochheben könnte, oder?“ Kuramas Stimme war ein tiefes Grollen, das Madara durch Mark und Bein ging. Die Worte des Kyuubis hinterließen einen angenehmen Schauer auf dem Rücken des Uchihas. Madara schnaubte und trat einen Schritt zurück, seine Arme wieder verschränkt. „Das wäre zu peinlich, ich lasse mich doch nicht herumtragen wie ein Kind.“
Kurama lachte leise, ein Klang, der den Raum erfüllte. „Wie du meinst. Aber ich finde es süß, wie du dich bemühst.“ „Süß?“ Madara funkelte ihn an und versteckte ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. „Pass auf, was du sagst, Fuchs.“ „Oder was?“ Kurama beugte sich leicht vor, sein Grinsen herausfordernd. „Wirst du mich wieder herunterziehen, Mensch?“
Madara zögerte einen Moment, dann griff er erneut nach Kuramas Kragen. „Vielleicht“, sagte er, bevor er ihn ein weiteres Mal zu sich zog, dieses Mal mit einem Lächeln, das ebenso herausfordernd war wie Kuramas. Der Kyuubi in Menschengestalt hielt sich dieses Mal nicht zurück beim Kuss. Er zog Madara näher zu sich und vertiefte den noch unschuldigen Kuss in einen sündhaft süßen.
