Chapter Text
Mo kuschelte sich an den Gabuner und schloss die Augen. Er war so froh gewesen, als Auba auch endlich nach Dubai gekommen war und er nicht mehr alleine im Zimmer sein musste. Die anderen hatten mit den Augen gerollt, als er gesagt hatte, dass er sich mit Auba das Zimmer teilen wollte. Sie galten fast als so unzertrennlich wie Auba und Marco, also war niemand wirklich überrascht. Es hatte auch niemanden mehr großartig interessiert, dass es ihn besonders gefreut hatte, dass Auba wieder bei Ihnen war, er hatte die Umarmung des Älteren sichtlich genossen, dessen Arme um seine Schulter vermisst. Doch jetzt war er wieder bei ihm.
Aubas Arm lag locker auf Mos Hüfte und der Gabuner fuhr immer wieder mit den Fingerspitzen über dessen nackte Haut. Sex war für sie im Trainingslager tabu, natürlich, aber kuscheln taten sie trotzdem. Es war einfach zu warm, um die Shirts dabei anzulassen. Moritz seufzte wohlig, schnurrte schon fast, während er vor sich hin döste.
„Und du glaubst wirklich, Marco macht das nichts?“, murmelte er verschlafen. Eigentlich teilte sich der Blonde bei jeder Gelegenheit mit Auba das Zimmer und Mo wollte nicht, dass er traurig war.
„Da bin ich mir sicher“, antwortete Auba und zog den Jüngeren noch etwas näher an sich, vergrub sein Gesicht in dessen Haaren. So lagen sie eine Weile und genossen ihre Zweisamkeit, bis es an der Tür klopfte. Moritz wollte sich schon panisch aufsetzen, doch Auba hielt ihn zurück und machte sh.
„Oui!“, rief der Gauner ohne sich zu regen und Mo blickte wie gebannt zur Tür. Hoffentlich war das nicht ihr Trainer, dann war sein Fortschritt vermutlich wieder hinfällig. Zu seiner Erleichterung schlüpfte Marco durch ihre Tür und schloss sie ab.
„Hey“, sagte er in einem liebevollen Tonfall und betrachtete die beiden, wie sie aneinander gekuschelt auf einem der Betten lagen.
„Hey“, nuschelte Mo zurück und merkte, wie er rot wurde. Klar, Marco wusste von ihnen, aber trotzdem wollte er nicht, dass der Blonde zu sah, wie er mit seinem Freund kuschelte.
„Was dagegen, wenn er uns Gesellschaft leistet, Chouchou?“, fragte Auba und irgendwie konnte Mo nicht anders als den Kopf zu schütteln. Dann würde Marco sie wenigstens nicht anstarren. Das redete er sich zumindest ein.
Der Mittelfeldspieler grinste, entledigte sich ebenfalls seines Shirts und kuschelte sich an Mos andere Seite, wo noch ein wenig Platz war. Dann nahm er den Jüngsten ebenfalls in den Arm, küsste ihn auf die Haare und vergrub sein Gesicht in dessen Nacken. Für Mo war das sogar noch gemütlicher als vorher, trotz der Hitze, und er spürte, wie die Anstrengung vom Training von ihm ab fiel und er einfach nur Moritz sein konnte – ohne ständig 110 % geben zu müssen. Er seufzte auf, verschränkte seine Finger mit Marcos und kuschelte sich weiterhin an Auba. Erstmal konnten sie entspannen und schlafen, darüber reden würden sie gewiss Zuhause in Dortmund.
