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vertigo

Summary:

Desorientiert stolperte Bob durch die leere Halle.

Notes:

Whumptober prompt #27: "I'm fine, I prom..." | passing out | vertigo | collapse

Work Text:

Desorientiert stolperte Bob durch die leere Halle.

Zumindest glaubte er, dass sie leer war. Sie fühlte sich jedenfalls leer an. Aber ganz genau konnte er es nicht erkennen.

Um ihn herum drehte sich alles, mal in die eine, mal in die andere Richtung, und nur mit Mühe konnte er sich auf den Beinen halten.

Sein Kopf fühlte sich an, als würde er gleich zerspringen, und verzweifelt versuchte er, sich zu erinnern, wie er eigentlich hier her gekommen war. In einem Punkt war er sich immerhin sicher: Es waren garantiert Ermittlungen gewesen. Aber was genau er hier gesucht hatte, das wollte ihm nicht einfallen.

Er meinte, eine Tür wahrzunehmen, ganz am Ende der Halle, und mit unsicheren Beinen ging er auf sie zu. Eine Hand ließ er dabei schön an der Wand, auf diese Weise hatte er wenigstens ein bisschen Halt, während die Welt vor seinen Augen Achterbahn fuhr.

Es dauerte deutlich länger, als es sollte, bis er die Tür erreichte. Mühsam stieß er sie auf, kniff vom plötzlichen Sonnenlicht geblendet die Augen zusammen.

„Bob!“, drang es wie von weit weg an sein Ohr. „Bob, was ist passiert?“

Das war Peters Stimme.

Vorsichtig blinzelte Bob. Sein Freund rannte auf ihn zu, Sorge auf dem Gesicht.

„Bist du okay?“, wollte er wissen. „Wo ist Justus?“

In diesem Moment fiel es Bob wieder ein.

Justus. Die Verbrecher hatten sich mit Justus in einem dunklen Wagen durch das große Tor auf der anderen Seite der Halle davon gemacht.

Wie lange das her war, konnte er aber nicht sagen.

„Wir müssen hinterher“, brachte er heraus. „Der Peilsender-“

„Alles in Ordnung mit dir?“, fiel Peter ihm ins Wort.

Ohne es bemerkt zu haben, hatte Bob die Hand in seine Jacke gekrallt.

Er zwang sich zu einem Nicken. „Mir gehts gut, wirkl-“

Um ihn wurde es schwarz.

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