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Die Eigene Flut

Summary:

Gedicht (so ungefähr jedenfalls) in Deutsch mit ner Meer-Metapher, weil das Meer schön ist, danke :)
Joa sonst… keine Ahnung wie ich das hier definieren soll.

Work Text:

Kribbelt es so in deinen Fingerspitzen,

Wenn du das Meer aufhalten willst

Unter des Gasballs schweren Hitzen,

Inmitten denen du niemals stillst?

 

Wie die Wellen.

Sie, die in den tiefsten Nächten aneinanderprallen,

Ungestört an ihren weißen Schellen,

Und sich immer wieder auf sich wallen.

 

Denn enden tun sie herzlos zusammen,

tun sie es denn nicht?

Die Wellen, die sich förmlich rammen,

Denen fehlt all Licht.

 

Solches, dass die Sonne stetig gibt

Oder der Mond hoch überm Tosen,

Doch nie so rein treibt, weder liebt,

Wie’s frühlingsjunge Fühl’n von Rosen. 

 

So zerschlagen sie Gleiches,

Kehren schwer beladen in sich selbst zurück,

Doch Alles, was man braucht, ist Weiches.

Blumen, mit denen man sie nie schmück’.

 

So sind Enden deiner Eigen,

Zerschallend und dann stets zu dir zurückkehrend.

Auch wenn du einst liebtest dein Schweigen,

Ist es doch deiner Seligkeit zehrend. 

 

Gehalten werden möchtest du und mild,

Mit der Ruh, die deine Flut nie beherbergt,

Gehalten wie ein Foto oder Bild,

Sodass es dich letztendlich stärkt.

 

Sanft und gefühlvoll an Ecken und Kanten,

Da du sonst zerbrichst.

Gar nicht falten sondern halten, 

Somit du nie am Ende stichst.

 

So kribbelt es in deinen Fingerspitzen,

Denn so möchtest du es haben.

Dinge, die gut enden,

Und sich am Ende vor dem Unglück selbst bewahren.

 

 

08/02/2022

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