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Meine Geschichte für Moondae auf fanfiktion.de Es wurde gewichtelt und Moondae war mein Wichtelkind.
[Wichteln] Umi no hi – Tag des Meeres-Wichteln 2024
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Azuria-City war in heller Aufregung. Umi No Hi – der Tag des Meeres stand vor der Tür. Vom Supermarkt, über das Poké-Center bis hin zur Arena war alles festlich geschmückt. Ja, sogar private Häuser waren mit Lichtern und Laternen dekoriert. Die Stadt leuchtete förmlich wie ein Sternenmeer.
Dieses Jahr zum Tag des Meeres sollte es eine ganz besondere Show geben - letztes Jahr gab es einen sportlichen Wettkampf im Wasser, den Daisy als beste Schwimmerin gewonnen hatte – Und da Daisy die Gewinnerin des letzten Jahres war, durfte sie – zusammen mit ihren Schwestern Lily und Violet eine ganz besondere Show organisieren. Zuerst wollten sie ganz traditionell Kerzen in Papiertüten stecken und so aufstellen, dass, wenn man von oben drauf schaut, ein Bild erkennt. Sie wollten verschiedene Pokémon wie Golking, Starmie, Seepa aus den Lichtertüten formen, doch da hatte Lily auf einmal eine bessere Idee…
„Das ist doch alles nichts Halbes und nichts Ganzes, Schwestern!“, protestierte Lily mit grimmiger Miene und legte sich erschöpft mit ihren Oberkörper auf den kacheligen Boden der Arena, die Füße und Unterbeine dabei ins Schwimmbecken haltend, wie ihre Schwestern.
Violet seufzte und ließ die Schultern hängen. Dass Lily sprunghaft war und von Entscheidung zu Entscheidung hüpfte, kannte sie zwar bereits und konnte – unter anderem auch wegen ihres Alters – damit auch gut umgehen, doch heute fiel Violet der Mangel von Lilys Entscheidungsfindung echt schwer.
„Du willst keine Show in der Arena, generell in der Stadt nicht und auch im Wald nicht… Langsam gehen uns die Ideen aus…“
Daisy mischte sich zu Wort: Da muss ich Violet recht geben, keiner unserer Vorschläge scheint ok für dich zu sein, aber selber machst du keine eigenen…“
„Jetzt seid doch nicht so streng mit mir!“, flehte Lily. „Ich will nur, dass es perfekt wird!“
„Aber es soll was mit Pokémon zu tun haben, oder?“, fragte Violet argwöhnisch und bekam von Lily dafür direkt Wasser ins Gesicht gespritzt. Violet sprang auf vor Schreck.
„Lass das! Hey, hör auf!“
„Moment mal…“, sagte Lily mitten beim Spritzen und hörte abrupt auf. „Das ist es!“, jubelte sie, den Zeigefinger hebend.
„Das ist was?“, fragte Daisy und hob eine Braue. Sie wusste schon, dass es eine tolle Idee werden würde und war deswegen etwas neidisch auf Lilys Kreativität, die man auch während der Kämpfe und verschiedenen Bühnenauftritten merkte. Lily fiel das etwas schwerer, sie war eher von der pragmatischeren Sorte und hatte die Realität im Auge, was auch hilfreich für die Auftritte war – sie organsierte sie gerne und für die Kämpfe – da kam sie mit Taktiken um die Ecke.
„Ich hab‘ die Idee!“, sagte Lily und strahlte wie ein Honigkuchen-Ponita über beide Wangen. „STERNDU!“
„Sterndu?“, fragten Daisy und Violet wie aus einem Munde und sahen sich fragend an.
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„Schneller, Misty, oder willst du die Show verpassen?“, rief Lily nach hinten und trat in die Pedale. Die Zunge ihres Muschas vor ihr auf ihrem Fahrradkorb flatterte dabei im Wind. Lily liebte es, ihre jüngere Schwester zu piesacken und ließ dabei auch keine Gelegenheit aus.
„Ach, jetzt lass doch Misty einmal in Ruhe, Lily!“, sagte Violet mit einem gewissen vorwurfsvollen Unterton in der Stimme. Ihre blauen Haare flatterten – wie Muschas Zunge – ebenfalls im Wind, allerdings etwas eleganter und nicht spuckeverteilend.
„Violet, du weißt genau, dass wir nicht zu spät kommen dürfen, wir leiten die Sterndu-Show schließlich oder hast du das vergessen?“, fragte Daisy.
Violet lenkte schließlich ein. „Sorry, Misty, wir müssen uns beeilen! Die Show wartet nicht!“
Misty rief entgeistert nach vorne zu ihren drei davon radelnden Schwestern: „Alles klar, bis gleich zur Show!“
„Und komm ja nicht zu spät, hörst du!“, rief Daisy noch, „Den Tag des Meeres gibt es schließlich nur einmal im Jahr!“
„Jaja, ist ja gut!“, schrie Misty und fuhr grummelnd vor sich hin. Ihr orangenes Fahrrad funkelte dabei im Licht der untergehenden Sonne. Die Temperatur kühlte sich angenehm ab und Misty sah bereits den strahlend weißen Strand von weitem. Ihre Laune besserte sich bei dem Anblick etwas, aber das ständige Angiften ihrer älteren Schwestern machte Misty sehr zu schaffen. Und auch wenn sie sich zur Wehr setzte und Violet sie verteidigte, so wünschte sie sich im Endeffekt doch nur, dass ihre Schwestern sie nicht ständig ärgern würden.
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Schon von Weiten hörte Misty das Rauschen des Meeres, welches ihr immer wieder ein beruhigendes Gefühl gab. Erleichtert sog sie die frische, salzige Meeresluft ein.
Der feine Sand kitzele angenehm zwischen ihren Zehen, als Misty Richtung Show pilgerte. Ihre azurblauen Augen wanderten zum Sonnenuntergang am Horizont, über die kleinen Schiffe bis hin zum Strand selbst. Mit einem zufriedenen Lächeln bemerkte sie, dass die Show noch mitten im Aufbau war. Die Hauptbühne und einige Scheinwerfer waren noch nicht montiert.
Da kann ich mir noch etwas die Beine vertreten und am Strand entlang schlendern, dachte sie sich und war insgeheim froh, mal etwas Abstand von ihren Schwestern zu bekommen. Der Strand und vor allem das Meer gaben ihr immer Kraft und Energie. Es hatte eine magische Wirkung auf sie und für einen Moment blieb sie einfach nur mit geschlossenen Augen stehen und genoss das Brausen der Wellen und die angenehme frische Brise.
Ihr Weg führte sie am Wasser entlang, welches langsam in müden Wogen an den Strand schwappte. Die Tropfen, die Misty dabei auf ihre Knöchel abbekam, wirkten erfrischend, aber irgendwann hatte sie genug von der Nässe und ging auf dem weißen, trockenen Sand weiter, das Meer hinter sich lassend.
Schon besser… Ich will ja keine schrumpelige Haut kriegen…
Der Sand war noch angenehm warm von der Sonne, doch irgendwann stutzte sie. Misty war vor einer Reihe Bäume stehengeblieben. Sie war am Rand des Strands angekommen. Hier begann der Wald.
Knacks, knacks machte es auf einmal unter ihren Füßen und sie schrie „[style type="italic"]AUAAA[/style]“, vor lauter Schmerzen.
Der Sand war mit einem Male hart geworden und als Misty den Sand mit einen genaueren Blick inspizierte, stellte sie fest, dass es kein Sand war.
Ein „Oh-oh…“ entwich ihren Lippen, welche sich zu einem stummen Schrei öffneten.
Es waren Teile von Schalen.
„Die müssen einem Pokémon gehören…“, dachte sie sich und sah sich hektisch um. Sie musste wegrennen, verteidigen konnte sie sich noch nicht, da sie kein Pokémon hatte.
Misty schreckte augenblicklich hoch, als etwas direkt vor ihr landete.
„Was zum-?“
Plötzlich sah sie in ein Paar hell leuchtender Augen und ehe sie reagieren konnte, wurde sie weggeschleudert und landete auf dem - Gott sei Dank - weichen Sand.
W-was ist das? So ein Pokémon habe ich noch nie gesehen!, dachte sie und starrte voller Entsetzen das unbekannte Pokémon vor ihr an.
Es war ca. eineinhalb Meter groß, was Misty bereits einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Es war rund und zum größten Teil weiß und mit Kratern und Buckeln übersehen. In der Mitte war das Pokémon rot und anstelle von Kratern zierten Stacheln die Mitte, die Misty lieber nicht spüren wollte. In der Mitte waren auch die Augen, die sie hatten aufschrecken lassen. Unverwandt sah das Pokémon sie damit an.
Misty blinzelte für eine Millisekunde und auf einmal war das Pokémon nur noch weiß und buckelig. Das Gesicht war nicht mehr zu sehen.
Nun hatte Misty begriffen; Die weiße buckelige Oberfläche des Pokémons war seine Schutzschicht, die das Rote im Kern schützten und die Schalen auf dem Boden gehörten dem Pokémon, welches plötzlich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf sie zuschnellte wie die Kugel aus einer Pistole.
Misty war wie gelähmt. Sie schloss die Augen und hielt schützend Hände und Arme vor Gesicht und Oberkörper, die Hände hatte sie so feste zu Fäusten geballt, dass ihre Knöchel weiß wurden.
Das ist mein Ende, das Ding tackelt mich und dann war’s das…
Plötzlich spürte sie etwas auf sich rieseln.
Was ist das? Regen?
Ein Spalt breit öffnete sie ihre Hände vor den Augen und erkannte einen Wasserstrahl, der auf das unbekannte Pokémon traf und so hart war, dass es nun an der Reihe war unsanft weg geschleudert zu werden.
Es konnte noch Forstellkaaaa rufen ehe es gegen einen Baumstamm klatschte und mit einem heftigen Rumms auf den Boden aufkam und verwirrt umher kugelte, bis es schließlich erschöpft liegen blieb.
Das Ding heißt Forstellka?!, ging es Misty durch den Kopf. Ihre Schockstarre ließ allmählich nach und sie schreckte erneut auf als sie etwas am Arm berührte.
„Sterndu! Sterndu!“
Sie konnte es kaum fassen, neben ihr stand ein Sterndu.
„Du… hast mich gerettet?“, sagte sie mit zittriger Stimme und traute ihren Augen kaum. Doch ehe Sterndu antworten konnte, kam Forstellka angesaust und tackelte Sterndu, welches sich schützend vor Misty warf.
Sterndu bekam die volle Härte des Angriffs ab. Im hohen Bogen flog es durch die Luft und verlor dabei eine Zacke. Misty hastete auf diese zu und fing sie schnell auf, dann rannte sie zum am Boden liegenden, zerknittertem Sterndu, welches schwach immer und immer wieder seinen eigenen Namen wiederholte.
„Oh nein!“, schrie Misty, „Halt durch! Bitte halt durch!“
„Sterndu…“
Mit den Worten „Na warte…“ drehte sie sich zu Forstellka um und breitete schützend die Arme vor Sterndu aus.
„Du willst Sterndu also den Garaus machen? Dann musst du erst an mir vorbei! Hörst du?!“
Das ließ sich Forstellka nicht zweimal sagen und setzte direkt zum nächsten Angriff an. Misty bekam es mit der Angst zu tun, ihre Knie zitterten immer noch, aber sie blieb stehen, um Sterndu zu beschützen.
„Wieder ein Tackle?“, fragte sie mit gespielt selbstbewusster Stimme. „Mehr hast du nicht drauf?“
Forstellka hechtete auf Misty zu, aber diese wich nicht zurück.
„Aber wir haben mehr drauf! Lass unsere Schwester in Ruhe! Muschas, Aquaknarre!“, schrie Lily aus voller Kehle und Violet und Daisy taten es ihr gleich: „Goldini, Aquaknarre!“
Das fremde Pokémon wurde durch die drei Aquaknarren endgültig besiegt.
„Oh mein Gott, ich bin so froh, dass ihr da seid!“, keuchte Misty und rieb sich den Schweiß von der Stirn.
„Ist doch Ehrensache, Schwesterchen!“, sagte Violet und umarmte Misty herzlich.
„Aber was ist das denn für ein Pokémon?“, fragte Daisy und deutete auf das besiegte Forstellka.
„Keine Ahnung, kenn ich nicht…“, erwiderte Violet und musterte es.
„Forstellka hat es immer wieder gesagt…“, sagte Misty leise gegen Violets Schulter.
„Kommt mir nicht bekannt vor…“, sagte Lily und befahl ihrem Goldini es mit einer Aquaknarre zurück in den Wald zu schießen.
„Danke, dass ihr mich gerettet habt… Ich habe nur gedacht, dass ihr-“, Mistys Stimme brach ab. Sie fing an zu weinen.
„Was hast du gedacht?“, fragte Lily und wischte sich ein paar ihrer nassen, rosanen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Hätte Misty ihre Schwester angeschaut, hätte sie gesehen, dass es kein Wasser, sondern Schweiß war, Angstschweiß.
„Naja, dass ihr mich nicht mögt…“, sagte Misty, es war kaum mehr als ein Flüstern.
„Weil wir dich manchmal necken?“, fragte Daisy traurig und sah beschämt zu Boden. Auch sie sah, wie Lily sehr besorgt aus.
Misty nickte stumm. Sie schluchzte gegen Violets Schulter.
„Aber das ist doch nicht wahr, wir lieben dich, Misty!“, sagte Violet sanft, sie merkte, dass Misty zitterte und drückte sie an sich.
„Ja, genau!“, sagte Lily empört, „Wir lieben dich!“
„Könnt ihr mich in Zukunft vielleicht etwas weniger ärgern?“, fragte Misty und vergrub ihr Gesicht noch mehr in Violets Schulter.
„Natürlich, natürlich, uns war das gar nicht so bewusst, was wir tun und damit anrichten…“, sagte Lily leise.
„Es tut uns leid!“, sagten die drei schließlich im Chor und umarmten Misty herzlich.
„Wisst ihr, was mir leid tut?“, sagte Misty auf einmal, den Kopf von Violets Schulter hebend.
„N- nein, was?“, kam es von Daisy.
„Sterndu!“, sagte Misty und deutete hinter ihre Schwestern.
Sterndu lag in einigen Metern Entfernung am Boden und regte sich nicht. Einzig und allein sein roter Kern leuchtete immer wieder auf.
„Ist das etwa ein Sterndu?“, fragte Daisy.
„Ist es von der Show abgehauen?“, kam es von Lily.
„Ist es verletzt?“, fragte Violet voller Sorge und Misty nickte nur.
Die Vier liefen schnell zum am Boeden liegenden Sterndu.
„Vielleicht können wir Sterndu heilen!“ In Lilys Stimme schwang Hoffnung mit. „Hat jemand einen Trank dabei?“
„Leider nicht, Mist!“, sagte Daisy bedröppelt.
„Aber wir müssen Sterndu irgendwie helfen! Es hat mir das Leben gerettet!“, sagte Misty und nahm Sterndu in den Arm. „Bitte bleib bei mir, Sterndu, bitte!“
„Misty…“, flüsterte Lily, „Keine Chance…“
Und auch Violet wollte auf Misty einreden, doch…
„Seid still, seid einfach still!“, schrie Misty und weinte wieder. „Sterndu, bitte nicht sterben!“ Misty drückte Sterndu noch fester an sich.
Einige Sekunden lang war es still, nicht mal der Wind wehte, ehe Misty auf einmal ein leises „Sterndu…“ hörte.
„Sterndu! Du lebst!“ Misty wischte sich die Tränen weg. „Aber… aber wir haben keinen Trank für dich… Es tut mir so leid…“, wimmerte Misty und stockte auf einmal.
Das Leuchten von Sterndus Kern hatte einen besonderen Takt angenommen, der Takt von Mistys Herzschlag.
Misty konnte förmlich zusehen, wie Sterndu mit jedem erneuten Aufleuchten seines Kerns immer mehr heilte. Die abgebrochene Zacke in Mistys Hand fing an sich aufzulösen und Misty sagte vor lauter Schreck: „Oh, nein…“, stutzte dann aber, als sie Sterndu sah. Das Pokémon sah aus wie vor dem Angriff von Forstellka und selbst die fehlende Zacke war wieder an ihrem Platz bei Sterndu und sah ebenfalls fast wie neu aus.
„Du… kannst dich selbst heilen?“, fragte Misty erstaunt und bekam als Antwort ein vor Freude strahlendes Sterndu, welches von einer Zacke zur anderen hüpfte.
Violet beugte sich zu Misty hinunter, legte behutsam eine Hand auf ihre Schulter und nickte lächelnd und sagte: „Frag es!“
„Meinst du wirklich, Violet?“ Mistys Augen waren ganz gerötet und glasig vom Weinen, aber sie fingen mit einem Male an zu leuchten.
„Frag Sterndu, Misty!“, erwiderte Violet und hatte wieder Hoffnung in der Stimme.
Daisy und Lily hielten gespannt den Atem an.
Misty holte tief Luft: „Willst du mein Pokémon sein, Sterndu?“
Sterndu nickte eifrig. „Sterndu! Sterndu!“
Misty packte einen Pokéball aus und hielt ihn lächelnd vor Sterndu hin.
Aber Sterndu zögerte
„Was hast du, Sterndu? Ich dachte… du willst mein Pokémon sein?“, sagte Misty unsicher.
„Sternduuu!“, sagte das Wasserpokémon und deutete hinter sich.
„Ich weiß, was es hat!“, meldete sich Lily auf einmal zu Wort.
„Was denn? Nun sag schon!“, fragte Daisy.
„Na, das ist doch klar: Sterndu will bei der Show mitmachen!“
„Ach, die Show habe ich ganz vergessen! Was ist mit der Show?“, fragte Misty aufgeregt.
„Wir haben sie um eine Stunde nach hinten verlegt.“, sagte Daisy lächelnd.
„Aber… warum?“, flüsterte Misty.
„Na, was wären wir für Schwestern, die eine Show machen, wo die jüngste Schwester nicht dabei ist!“
Sie umarmten sich wieder und dieses Mal hatte nicht nur Misty Tränen in den Augen.
„Jetzt aber schnell zur Show!“, sagte Violet, als sie sich langsam voneinander lösten.
„Und Misty…“, sagte Lily und knuffte Misty leicht auf den Oberarm. „Kümmer dich um Sterndu!“
Misty nickte, wischte sich die Tränen weg und bückte sich vor Sterndu hin.
„Willst du mein Sterndu sein? Keine Sorge, ich lasse dich auch gleich zur Show wieder raus!“
Sterndu hüpfte freudig auf und ab und drückte mit seinem Kern schließlich gegen den Pokéball. Dann verschwand es darin.
„Herzlichen Glückwunsch, du hast dein erstes Pokémon gefangen, Misty!“
Misty lächelte vom ganzen Herzen und bestaunte ihren Pokéball. „Ich werde gut auf dich aufpassen, Sterndu!“
Was für ein ereignisreicher Tag…, dachte sie erschöpft, aber glücklich.
Sie hatte ihr erstes Pokémon gefangen und ihre Schwestern hatten ihr versprochen, dass sie von nun an besser behandeln würden.
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Misty atmete erleichtert auf und sah der Sterndu-Show zu, welche ein voller Erfolg war.
Die Sterne am Himmel leuchteten mit den Kernen der Sterndu in der Show um die Wette.
Die Sterndu führten einen eleganten, majestetischen Tanz auf und vollführten gemeinsam mit Daisy, Lily und Violet Kunststücke auf. Dabei leuchteten die Kerne der Sterndu im Takt der Musik, was wunderschön und hypnotisch zugleich war. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt.
Streiten würde an diesem Abend garantiert Niemand mehr.
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