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Category:
Fandom:
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Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Series:
Part 39 of Verlorene Fragmente
Stats:
Published:
2024-11-25
Words:
1,816
Chapters:
1/1
Comments:
4
Kudos:
68
Bookmarks:
2
Hits:
900

Flirrende Hitze (151 Die schwarze Sonne)

Summary:

Peter repariert ein Auto auf dem Schrottplatz. Dieser Anblick ist für einen gewissen Jemand sehr inspirierend.

Notes:

Zur Folge: Joa, mehr muss man nicht wissen, als dass Peter am Anfang der Folge auf dem Schrottplatz an einem Auto herumschraubt. xD Der Rest entsprang meinem Gehirn. Seht das als Warnung! ;)

(See the end of the work for more notes.)

Work Text:

Es war eine Szene, die er schon unzählige Male gesehen hatte. Und doch war es wieder ein Anblick, der Bobs ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Peter, wie er sich über eine offene Motorhaube beugte und tat, was er da so eben tat. Was es war, war Bob herzlich egal, solange er so dabei aussah. 

Bob wusste nicht erst seit gestern, dass sein bester Freund ein echter Hingucker war - im Gegenteil. Bob wurde dies viel zu oft bewusst. Und meist gestattete er es sich nur in der Dunkelheit der Nacht seinen geheimen Gedanken zu frönen. Doch gerade hier und jetzt konnte er nicht anders, als er in der Hitze in einem Liegestuhl auf dem Schrottplatz mit einer Limo saß und kurz Pause machte. 

Sein Blick hatte sich auf Peter fixiert, der mit nacktem Oberkörper an dem Wagen herum schraubte. Seine Gedanken machten sich selbstständig, während er Peters Hinterteil genau in Augenschein nahm, das so vorteilhaft durch seine gebeugte Haltung betont wurde. Er trug enge Shorts, sodass seine muskulösen Beine bestens zur Geltung kamen. Sein nackter Oberkörper, muskulös und ansehnlich lehnte über der geöffneten Motorhaube, ließ genug Blick auf einen wohldefinierten Torso zu und starke Arme mit breiten Schultern, die irgendein Werkzeug hielten. 

Bobs Fantasie begann auf Hochtouren zu laufen. Er stellte sich vor, wie Peter sich noch etwas weiter nach vorne beugte, um Bob einen besonders guten Blick zu ermöglichen. Dann, in ganz sachten Bewegungen, ließ er langsam, aber rhythmisch sein Gesäß immer wieder nach vorne gleiten, rieb sich an dem blank polierten Stahl der geöffneten Motorhaube. 

Irgendwann erhob er sich, drehte sich zu Bob um und blickte ihn mit einem lüsternen Blick an, während Bob genau sehen konnte, wie intensiv sich Peter am Auto gerieben hatte. 

Der Mann seiner geheimsten Fantasien griff zu einer Wasserflasche, trank gierig einige Schlucke in dieser Hitze, während Bob genau sehen konnte, wie sich seine Kiefermuskulatur spannte, sein Adamsapfel beim Schlucken zuckte. Er löste die Flasche von seinen nun feuchten Lippen, die aussahen, als wären die geküsst worden. 

Die grünen Augen richteten sich wieder auf ihn und mit einem intensiven Blick, der Bobs Mund trocken werden ließ, goss sich Peter den Rest der Flasche über den Kopf. Perlende Tropfen flossen über seinen vor Schweiß glänzenden Körper. Bobs Zunge huschte über seine Lippen. Wie gerne hätte er diese Tropfen von seiner Brust geleckt. 

Mit einem Zwinkern griff Peter zu dem Eimer, der unweit des Autos stand und tauchte einen großen Schwamm hinein - mit viel zu viel Schaum. Schrubbend beugte er sich über die nun geschlossenen Motorhaube, bewegte seinen Körper immer wieder vor und zurück, was alles an ihm bestens zur Geltung brachte. Die Muskeln in seinen Beinen und Armen spannten sich reizvoll an. Die rhythmischen Vor- und Zurückbewegungen brachten seine Körpermitte immer wieder verdammt nahe an die Motorhaube heran.

Dann drehte sich Peter plötzlich um, blickte Bob mit lustverhangenen Augen entgegen. Bob stockte der Atem, während er die Erregung nur all zu deutlich in seinem Körper spürte. Peter nahm nun den nassen Schwamm und ließ ihn über seinen Körper gleiten, seifte sich lustvoll ein, während seine Augen unentwegt durchdringend auf Bob ruhten. 

„Gehst du mir zur Hand?“, fragte er mit einem koketten Grinsen, das Bob zu Kopf stieg. Er blickte demonstrativ auf die ansehnliche Beule, die sich ihm entgegen streckte. „Bob?“ 

„Ja?“, entkam es ihm atemlos. Plötzlich war da eine Hand, die vor seinen Augen herumwedelte. „Bob?“ 

Mit einem riesigen Schrecken fuhr Bob auf, sprang regelrecht aus seinem Liegestuhl, wobei er die Limo verschüttete. Heftig atmend blickte er in das Gesicht seines besten Freundes. „Alles okay?“, fragte dieser eine Spur besorgt. „Ähm… jaaa“, kam es gedehnt und wenig überzeugend. „Was ist denn?“, fragte er nach, und hielt sich die Hände unauffällig vor den Schritt, der noch eindeutig zeigte, wie gut sein Tagtraum gewesen war. 

„Ich hatte dich gefragt, ob du mir zur Hand gehen kannst?“, erkundigte sich Peter. Bob starrte ihn an. Dann hatte er sich das wohl nicht eingebildet. Er räusperte sich. „Klar, was brauchst du denn?“ 

„Einen Harten!“, stellte Peter fest und Bob schrie ein überraschtes: „Was?“ „Das ist die Bezeichnung für einen Ausbeulhammer“, erklärte Peter. „Ach so.“ Bob atmete bewusst ein und aus. Ganz ruhig, sprach er sich selbst gut zu. Du kriegst das hin. „Na klar!“, sagte er dann und folgte Peter zurück zum Wagen. 

„Also kannst du mir einen Hammer reichen?“, fragte Peter und deutete auf zwei Geräte. Er beugte sich über den Wagen. Bob biss sich auf die Lippe, denn auch in echt sah Peters ausgestreckte Hinterteil einfach nur gut aus. 

„Ich brauche erst den Großen da“, er deutete seitlich neben das Auto. Bob fluchte innerlich. Musste Peter denn jetzt auch noch von Hammer und Großen sprechen? Das Schicksal hatte sich gegen ihn verschworen, dachte Bob mit einem Biss auf seine Unterlippe. 

Er nahm den Großen, spürte wie er allein bei dem Gedanken selbst etwas anschwoll und reichte ihn Peter. Was würde er dafür geben, dass Peter auch seinen… Nein, unterbrach er seine unzüchtigen Gedanken. Das war sowas von nicht hilfreich in seiner Situation. 

Peter schraubte einige Minuten, während Bob versuchte mit dem Gedanken an Wackelpudding seine Schwellung zu verringern. Es gelang nur mäßig. 

Peter stöhnte einige Male, offenbar angestrengt dabei, irgendwas unter der Motorhaube zu lösen. Bob hatte keine Ahnung was es war, es war ihm auch egal, denn diese Laute klangen einfach nur anrüchig. Die Gedanken an Wackelpudding waren verflogen, wurden ersetzt durch viel reizvollere und doch so viel unangebrachtere Gedanken. 

„Bitte halt den Harten mal. Ich brauche den erst gleich wieder.“ Peter hielt ihm das Gerät hin und Bob blickte hoch zum Himmel, schickte ein verzweifeltes Stoßgebet nach oben. Dann hielt er Peters Harten und konnte gar nicht anders als an Peters harten Schwanz zu denken. 

„Danke dir“, ertönte es aus der Motorhaube. „Jetzt brauche ich Nüsse.“ 

„Was?“, fragte Bob verwirrt. „Größe 15 und 18.“ „Huh?“, fragte dieser irritiert und schon wieder abgelenkt. „Nüsse, Bob!“, forderte Peter, der offenbar nichts von Bobs Verwirrung mitbekommen hatte. Dieser konkretisierte: „Was ist mit meinen ähm ich meine, welche Nüsse?“ 

„Das sind die Steckschlüsseleinsätze dort“, sagte Peter und richtete sich auf, um auf das entsprechende Werkzeug zu zeigen. „Aha“, brachte Bob nur hervor, während sein Blick auf Peters glänzender Brust ruhte. „Also kannst du sie mir reichen?“, erkundigte er sich und Bobs Augen schossen augenblicklich hoch. „Was? Ähm, deine Nüsse?“, sprach er verwirrt. 

„Ja, Bob. Nüsse in Größe 15 und 18“, sprach dieser langsam. Hoffentlich schob er Bobs Langsamkeit der Hitze zu. Bob atmete zitternd ein. Während er hier an was anderes dachte, war sein Freund so unschuldig wie ein Lamm. „Klar“, sagte er dann und reichte ihm wenige Augenblicke später die Nuss, die er gerade brauchte. 

Bob atmete tief ein und aus, während er weiterhin versuchte sich zu beruhigen. Wenn das hier mit Nüssen und Harten so weiter ging, standen seine Erfolgsaussichten äußerst gering. 

„Bob!“ „Ja?“, fragte dieser, immer noch bemüht sich abzulenken. „Ich brauche dringend eine Zunge für das Loch hier.“ 

Bob bekam Schnappatmung. „Wie bitte?“, brachte er hervor, auch wenn er sicher war, dass Peter sein Keuchen gehört haben musste. Doch dieser schien vollkommen nichtsahnend von Bobs innerem Aufruhr zu sein. „Das ist das Gerät ganz links auf dem Tisch, das vorne aussieht wie eine Zunge.“ 

„Hm“, machte Bob nur, während er zum Werkzeug schritt, dabei deutlich die Härte seiner Körpermitte spürte und den Blick über die besagten Teile gleiten ließ. Er fand die Zunge, nahm sie und reichte sie der blindlinks ausgestreckten Hand. „Danke dir. Die wird bestens ins Loch passen.“ 

Bob kniff die Augen zusammen, als sich unwillkürlich Bilder vor seinem inneren Auge ausbreiteten. Hemmungslos pornografische Bilder. Es war die reinste Folter. War das die Rache für seinen unangemessenen Gedanken über seinen besten Freund? Hatte er sich versündigt? Und das war nun Karma? Oder war es ein sauharter Zufall? Bob hätte am liebsten geweint so sexuell frustriert war er nun. 

Er wurde wenige Minuten später erlöst, als Peter sich mit einem zufriedenen Seufzen aufrichtete und sich mit einem breiten Lächeln streckte. Bobs Augen waren starr auf die grünen Augen gerichtet, wollten sich wehren gegen alles, was darunter lag und was sein hartes Problem nur noch vergrößert hätte. 

Peter trat zu ihm. „Lass uns drinnen was zu trinken holen“, meinte er nur und deutete auf ihre Zentrale. Bob nickte ergeben; hatte sich längst damit abgefunden, dass dies hier der schlimmste Tag seines Lebens bleiben würde. 

In die Zentrale zu kriechen, hinter Peter, war ein glorreicher Anblick und gleichzeitig einer, der ihm überhaupt nicht half. Wann konnte er endlich nach Hause und eine eiskalte Dusche nehmen? Wenn das so weiter ging, würde er nie wieder abschwellen. 

Er kroch hinter Peter aus der Luke und ließ seine Hände sofort gefaltet vor seinem Schritt ruhen. Er sah bestimmt aus, wie ein Gläubiger in einer Messe. Er verzog verkniffen das Gesicht. Er hatte definitiv etwas zu beichten.

Peter war in der Zwischenzeit zum Kühlschrank getreten und hatte ihnen beide eine Limo geholt. Mit einem Lächeln kam er auf ihn zu, hielt ihm eine Flasche entgegen. Bob nahm sie mit einer Hand, trank einen Schluck. 

„Du hattest eine harte Zeit, oder?“, fragte Peter. „Was?“, stotterte Bob, verschluckte sich beinahe an seiner Limo. 

„Nun ja, so viel wie du mir geholfen hast und dabei in der Sonne stehen musstest“, sagte sein Freund immer noch mit einem lieben Tonfall, bevor er seine Flasche erneut an die Lippen setzte und trank. Und trank. Und trank. Sein Adamsapfel hüpfte wieder, sein Kiefer bewegte sich und die muskulären Stränge an seinem Hals traten deutlich hervor. 

Mit einem Klirren stellte er die leere Flasche auf dem Tisch neben Bob ab. Dann nahm er Bobs Flasche aus seiner Hand, stellte sie zu seiner. Peter lächelte ihn sanft an und Bob wusste nicht, wie ihm geschah. 

„Ich möchte mich bedanken“, sprach er plötzlich leise. „Für deinen harten Einsatz“, flüsterte er. Bevor Bob auch nur registrieren konnte, was geschah, hatte Peter ihn an die nächste Wand gepresst. 

Eine Hand wanderte zwischen sie, legte sich auf Bobs Körpermitte, dem unweigerlich ein verlangendes Wimmern entwich. Trotz der Lust, die ihm aus jeder Pore quoll, starrte er seinem Freund voller Schock entgegen. Geschah das hier wirklich? 

Etwas in Peters Blick änderte sich; Amüsement wich etwas Animalischerem, das etwas in Bob auslöste, das er nicht beschreiben konnte. Peters Lippen öffneten sich einen Spalt breit, ein zittriger Atemzug folgte. 

„Offenbar steinhart“, hauchte Peter und leckte sich über die Lippen, schien nun ebenso gebannt zu sein von dem, was da zwischen ihnen geschah, wie Bob es war. 

Er beugte sich langsam hinab zu Bob, blickte ihn dabei unentwegt mit diesem beinahe glühenden Blick an. „Du hast lange genug gelitten“, flüsterte er. „Jetzt helfe ich dir.“ Er lächelte Bob an, dann küsste er ihn, während seine Hand langsam auf und ab fuhr. 

Kurzschluss. 

Bobs Hirn hatte sich verabschiedet, während er nur noch das genießen konnte, was Peter ihm gab. 

Und dabei - zu Bobs grenzenloser Begeisterung - so gewissenhaft vorging, wie bei der Reparatur des Wagens.

???

Notes:


Ich freue mich sehr auf eure Gedanken zu dieser kleinen Story. :)

Das nächste Fragment dreht sich um Folge 85 Feuerturm.
Wir lesen uns, meine Lieben.

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