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Wie sich die Beziehung zwischen Dark und Rhun über die Jahre veränderte

Summary:

Dark und Rhun kennen sich bereits seit einer sehr langen Zeit, da macht es nur Sinn, dass ihre Beziehung zueinander nicht immer die gleiche war.

Notes:

Diese Geschichte ist für das Pride Month & Summertime Schreibevent (Würfel, Wort und Wunder) innerhalb eines Schreibservers entstanden.

(See the end of the work for more notes.)

Chapter 1: Darks POV

Notes:

(See the end of the chapter for notes.)

Chapter Text

Fremde

Es beobachtet den Jungen. Es weiß nicht genau, warum es das macht, aber irgendetwas an diesem Jungen … Bei dem Jungen ist noch ein anderer Junge. Sie sehen fast gleich aus, aber es hat den Jungen lange genug beobachtet, um die kleinen Unterschiede zu sehen. Der Junge bleibt plötzlich stehen und dreht sich um. Er sieht genau in den Schatten, in dem es sich versteckt. Es versucht sich sofort weiter in den Schatten zu drängen, obwohl es für den Jungen eigentlich nicht möglich sein sollte, es in den Schatten zu erkennen. Doch der Junge sieht genau zu ihm. Dann wird er von dem anderen Jungen abgelenkt und sie gehen. Der Junge macht es wirklich neugierig.

 

Bekannte

„Wer bist du?“
Es hat den Jungen weiter beobachtet, immer aus der Sicherheit der Schatten heraus. Doch der Junge schien immer zu wissen, dass es dort ist und zu ihm gesehen. Dass der Junge es jetzt sogar anspricht, macht es nur noch neugieriger.
Langsam kommt es aus dem Schutz der Schatten hervor und setzt sich auf den Boden vor den Jungen. Der Junge ist gar nicht ängstlich. Er lächelt sogar. Es versteht nicht, warum der Junge lächelt. Alle anderen haben geschrien und sind weggerannt.
„Ich heiße Rhun. Wie ist dein Name?“
„Rrruuhhnnnn.“ Es mag, wie der Name des Jungen auf seiner Zunge klingt.
Der Junge lächelt wieder. „Hast du auch einen Namen?“
„Naammenn?“
„Ja, dein Name.“
„Meiiinnn Naammmeeee.“
Der Junge nickt.
Es muss überlegen. Da ist ein Name, das weiß es, aber es ist so lange her. Dann: „Daa…rrr… Daarrrrk-k-k-“ Es weiß, dass da mehr war, mehr Namen, aber es kann sich nicht an den Rest erinnern.
„Dark?“
Es mag, wie dieser Name mit der Zunge des Jungen klingt. Dark entscheidet, dass es nicht wichtig ist, ob es sich an den Rest seines Namens erinnern kann. Dieses bisschen reicht vollkommen. Dark neigt seinen Kopf leicht als Bestätigung.

 

Freunde

„Hallo, Dark. Bist du da?“
Dark tritt aus den Schatten. „Natürlich bin ich da.“ Sein Sprechen ist mit der vielen Übung um einiges besser geworden. „Ich bin immer da.“
Rhun lächelt und lässt sich etwas schwerfällig auf den Boden sinken, das linke Bein dabei seltsam abwinkelnd.
„Du bist verletzt.“
„Es ist nicht so schlimm.“
Es glaubt ihm nicht. Vielleicht muss es Rhun besser im Blick behalten.

 

Beschützer/Schützling

Dark tastet sich vorsichtig durch die Schatten, immer tiefer hinein. Es mag es hier unten nicht. Die Schatten sind so zähflüssig und dumpf und gefüllt mit etwas, das Dark nicht bestimmen kann, etwas, was es am liebsten umkehren lassen würde, aber gleichzeitig zieht es Dark weiter hinein. Es weiß selbst nicht genau warum, aber es hat das Gefühl, dass es hier sein muss.
Dark kommt an den Rand der Schatten, sodass es die Welt außerhalb wieder wahrnehmen kann. Es stolpert zurück, weiter in den Schatten hinein. Dieser Schrei. Es geht wieder vor. Der Schrei kommt wieder zurück. Immer noch derselbe Schrei oder doch schon ein neuer? Dark kann nicht denken. Nur ein Name hallt in seinem Geist wider, immer und immer und immer wieder. Rhun. Rhun! RHUN! RHUN!!!
Dann ist der Schmerz plötzlich in seinem Geist und instinktiv weiß Dark, was passiert ist. Ein kleines Regen und sofort beginnt Dark – ohne weiter darüber nachzudenken – Rhuns Bewusstsein zurückzudrängen und ihn schlafen zu legen. Er wird den Schmerz auf sich nehmen und nicht zulassen, dass Rhun weiter leidet.

 

Gefangene

„Du hättest ‚ja‘ sagen können.“
„Hätte ich nicht.“
„Ich hätte ‚ja‘ gesagt.“
„Ich aber nicht.“
„Du könntest mir dafür die-“
„Nein.“
Dark zieht sich zurück, weiter in ihren Geistesraum hinein. Früher hast du mir vertraut. Ein abschweifender Gedanke, für Rhun ungehört.

 

Feinde

Rhu- Nein, White liegt bewusstlos auf dem Boden. Als Dark sich das erste Mal von Rhun gespalten hat, hat er sich noch die Mühe gemacht, Whites Körper auf dem nächstgelegensten Sofa zu platzieren. Aber heute? Pah! Rhun wollte es so. Er war es, der sich von Darks Hilfe abgewandt hat, der ihn zurück in die Schatten gedrängt hat. Das hier ist nur fair. Wenn Rhun sie ihm nicht gibt, muss Dark sich seine Freiheit eben selbst zurückholen.

 

Verbündete

Rhun keucht und Dark zieht sein Bewusstsein in ihrem Geistesraum näher an sich, hält ihn sicher und beschützend, doch er weiß auch, dass das nichts gegen die Schmerzen ausrichten wird. Er kann nur trösten. Nichts mehr. Es ist lachhaft. Von Ketten aufgehalten, keine Möglichkeit ihren Körper zu übernehmen. Dark würde es machen, so wie früher, bevor es zwischen ihnen den Bach runterging. Es wäre lächerlich jetzt noch an ihrem gegenseitigen Hass und ihren Unstimmigkeiten festzuhalten, wo sie doch nur noch sich als Gesellschaft haben, ohne zu wissen, ob sie hier jemals rauskommen werden.

 

Partner

Darks ganzes Wesen vibriert. Er versucht sich zurückzuhalten, um Rhuns Konzentration nicht zu stören. Es darf nichts schiefgehen. Mit was sie hier hantieren, ist nicht ohne. Ein falscher Schritt und es könnte alles-
Rhun gibt ihm in ihrem Geistesraum einen Stoß. Richtig. Auch Dark muss sich konzentrieren, um seinen eigenen Einsatz nicht zu verpassen. Er beobachtet jeden Schritt, jede Handbewegung und dann – übernimmt er. Nach so einer langen Zeit überlässt Ruhn ihm wieder freiwillig die Kontrolle über ihren Körper. Jetzt darf Dark nichts vergeigen. Jeder Handgriff, jedes Wort muss sitzen.
Dann kommt er zum Ende seines Parts und er merkt, wie Rhun wieder nach vorne drängt, um das Ritual zu beenden, so wie es sein muss. Doch Dark zögert, hält Stand, nur für einen Moment, ehe er zulässt, dass Rhun ihm dieses kleine bisschen Freiheit wieder nimmt.
Es ist nur temporär, erinnert Dark sich. Sobald das Ritual erst einmal abgeschlossen ist, wird alles anders sein. Besser. Freier. Richtiger. So wie es vielleicht von Anfang an hätte sein können.

 

Gefährten

Rhun liegt mit dem Kopf auf Darks Brust, während Dark mit seinen Haaren spielt.
„Wenn du einschläfst, kann ich diese Form nicht länger halten.“
„Ich weiß.“ Doch Rhun macht keine Anstalten sich zu bewegen oder auch nur seine Augen zu öffnen – und dadurch kommt es schließlich, wie es kommen muss: Eingelullt von Darks Berührungen versinkt er im Reich der Träume und Darks physische Form zerfällt. Zum Glück fällt er nicht tief und seine Landung ist weich, sodass er weiterschläft.
Zurück im Schatten kann Dark nur den Kopf schütteln. Er ist sich nicht sicher, ob es so eine gute Idee ist, ausgerechnet hier zu schlafen, doch andererseits braucht Rhun den Schlaf gerade und es ist ja nicht so, als wäre er gänzlich schutzlos. Da Rhun seine geistigen Barrieren gegen Dark abgebaut hat, kann er ihren Körper wieder jederzeit übernehmen, er müsste Rhun dabei nicht mal aufwecken – und so verbringt Dark die Nacht damit vom Schatten aus, ihre Umgebung zu beobachten und über Rhuns Schlaf zu wachen.

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