Chapter Text
»Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Schlaf gut, Mutzel!« Abe wuschelte seiner Tochter durch die blonden Haare. Dann steckte das Nachtlicht ein und ging zur Tür.
»Gute Nacht, Papa, pass auf dich auf.« Laura zog sich die geblümte Steppdecke ans Kinn. Ihr Vater musste immer nachts arbeiten, wie ein Superheld. Manchmal wachte er zu spät auf und brachte Laura zu spät in die Schule, aber jetzt waren Ferien. Laura war gerade mit der ersten Klasse fertig. Morgen wollte sie zum ersten Mal in den Ferienhort gehen. Mit dem Gedanken daran schlief sie ein, während ihr Vater in der Diele seine Stiefel schnürte. Dann füllte die Kühlbox. Er hatte nur eine kleine Runde heute, aber einige komplizierte Patienten.
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Am Stadtrand hielt der zerbeulte Truck vor monotonen Einfamilienhäusern. Als Abe vor der Haustür stand, entschied er, dass er sie streichen musste. Der grüne Lack war matt und blätterte an einigen Stellen ab. Er griff nach seinem Dolch, dann drückte er die Klingel. Er wartete kurz, bevor er die Tür selbst auf schloss. »Martin? Martin, ich habe Essen mitgebracht.« Er stellte es in den sanft brummenden Kühlschrank und lauschte. Die Küche des Hauses war leer. Weder Martin noch Geschirr oder Gewürze waren hier zu finden. Martin hatte seit einiger Zeit keine Verwendung mehr für menschliches Essen, denn er lebte nicht mehr.
Abe ging weiter durch das unangenehm stille Haus. Im Wohnzimmer lagen Kissen verstreut. Im Flur knarrte eine Treppenstufe und Abe fuhr herum. »Martin! Es gibt keinen Grund, wegzurennen, das weißt du. Ich bin nur hier um dir zu helfen. Denk an deine Familie, willst du sie nicht bald wiedersehen?«
Abe folgte dem Poltern nach oben, den Dolch fest im Griff. Er versuchte, sich auf Geräusche zu konzentrieren. Auf Schritte oder auf Türen. Nichts.
Dann betrat Abe das Schlafzimmer. Martin lag im Bett unter der Decke, als würde er schlafen. Aber Vampire schlafen nicht, erst recht nicht nachts und sowieso niemals mit offenen Augen. Abes Hände zitterten als er nach der Decke griff und sie zurückschlug. Das weiße Laken war unberührt, keine Falten, kein Blut, kein Körper. Nur Martins Kopf lag abgetrennt auf ein Kissen gebettet. Abe schloss ihm die Augen. Seine Haut war kalt und Abe rief sich in Erinnerung, dass Martin schon einmal gestorben war. Es half nicht.
Nach einer Minute der Ratlosigkeit, zog er ein Kissen ab und legte den Kopf vorsichtig in den Bezug, als würde es ihn noch stören. Er fand im Schuppen des Nachbarhauses eine Schaufel und lieh sie sich. Er beerdigte Martin im Garten unter einer Kiefer.
Er hatte ihn nur einige Monate gekannt, aber Martin hatte Ziele gehabt. Eine Familie, die er hoffte, wiederzusehen. Eines Tages würde er das hoffentlich.
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Auf dem Weg in die Innenstadt hatte er ein flaues Gefühl. Wie konnte das geschehen? Wer hatte Martin gefunden? Warum? Und weshalb die Inszenierung. Wer immer Martin ermordet hatte, wusste, dass Abe ihn finden würde. Er erinnerte sich an das Knarren der Treppenstufen. War der Killer noch im Haus gewesen? Folgte er Abe jetzt gerade? Wie hatte er das vergessen können?
Es war zu gefährlich weiter zu fahren. Er würde nur die anderen Verstecke verraten, aber er konnte nicht zurück. Niemals durfte, wer immer Martin ermordet hatte, in Lauras Nähe kommen. Er tastete auf dem Beifahrersitz nach seinem Handy.
»Guten Morgen Abe, was gibt’s?«
»Geht es Laura gut, Salome? Ihr müsst das Haus überwachen und mir sofort Bescheid sagen, wenn etwas nicht stimmt.«
»Ok, ok. Ich wecke Rahab. Erzähl mir was los ist.« Rascheln und Schritte, dann eine zweite Stimme. »Was gibt’s?«
»Einer meiner Patienten ist tot. Enthauptet. Irgendjemand hat mich gefunden. Ich kann ihn nicht zu Laura führen, ihr müsst nach ihr schauen.«
»Ich sehe sie, Abe«, meldete sich Salome wieder zu Wort, »sie schläft und das Haus ist immer noch geschützt.«
»Aber wer?« fragte Rahab.
»Ich weiß es nicht, wahrscheinlich ein Vampir, keine Kampfspuren, aber …«
»Wir lassen Laura nicht aus den Augen, Abe. Ihr wird nichts passieren.«
»Danke, ich melde mich.«
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Er hielt in der Nähe einer Bar. Der Killer würde es hoffentlich nicht wagen, in der Menge anzugreifen. Er beschloss, hier auf die Sonne zu warten.
Die urige Gaststätte war vollgestopft mit verschwitzten Touristen und alten Männern in halb geöffneten Hemden. Abe, ganz in schwarz und schweren Stiefeln, wirkte etwas fehl am Platz. Er nahm eine der Karten in Form eines Surfboards, aber wusste, dass er keinen Bissen runter bekommen würde. Seine Gedanken sponnen die bizarrsten Theorien, doch er fand keine Antworten. Er musste wach bleiben und denken, also bestellte er eine Cola und ließ sich an einem noch freien Tisch in einer dunklen Ecke nieder.
Nachdem er einige Stunden gegrübelt und einen Energy-Drink bestellt hatte, sprach ihn jemand an. »Entschuldigung, ist hier noch frei?«
Er blickte überrascht auf. Die Frau lächelte freundlich. Ihr rotbraunes Haar war zurückgegelt und hatte den Glanz einer Stradivari-Geige. Ihre Kleidung und die Perlen in ihren Ohren strahlten Klasse aus. Doch Abe starrte nur in ihr herzförmiges Gesicht und ihre blassen Augen, als hätte er ein Gespenst gesehen. Aber das konnte unmöglich sein, die Frau vor ihm musste ungefähr 30 sein. Sie war zu alt, aber eine perfekte Vorstellung von dem, was Mila hätte sein können. Erwachsener, immer noch genauso schön. Er musste eingeschlafen sein und träumen oder der Killer hatte ihn erwischt und er war im Himmel.
Sie blickte ihn immer noch erwartungsvoll an.
»Natürlich, bitte. Setz dich! Ich bin Abe.« Sie stellte ihren Cocktail ab, um ihm die Hand zu schütteln. Ihre Hand war kalt und nass vom Glas, wie die einer Toten.
»Carla.« Sie saß sehr gerade, aber nicht starr. Sie musste größer als Abe sein. Mila war etwas kleiner gewesen. Er kniff sich unauffällig, es tat weh.
»Du bist nicht von hier, oder Carla?« fragte Abe, nur um nicht wahnsinnig zu wirken. Sie schüttelte den Kopf. Abe tastete nach seinem Glas, ohne den Blick von ihr abzuwenden. Vielleicht war er ja wahnsinnig geworden?
»Ich bin nur aus familiären Gründen hier. Morgen reise ich zurück.« Abe bemerkte, dass sie einen schwarzen Jumpsuit trug.
»Sollte ich mein Beileid aussprechen?«
»Nein,» antwortete Carla heftig. Einige der Gäste drehten sich zu ihnen um. »Entschuldigung, das kam falsch rüber.« Sie lächelte, aber zwischen ihren Augenbrauen blieb eine tiefe Falte.
Ihr Gespräch war langsam und banal. Abe war zu verwirrt, um zu denken. Sie schien nichts erzählen zu wollen. Als ihr Glas leer war und sie sich verabschiedete, wollte Abe ihre Hand nehmen und sie anflehen zu bleiben. Er wollte vor ihr auf die Knie fallen und sie um Vergebung bitten. Und gleichzeitig konnte er es nicht erwarten, sie nicht mehr ansehen zu müssen. Sie war nicht Mila. Mila war tot.
Diese Frau, die wie Mila aussah, machte ihm Angst. Sie weckte Erinnerungen, welche die Stunden bis zum Sonnenaufgang füllten.
Irgendwann blickte er auf seine Uhr. Bald konnte er nach Hause fahren, nach Laura sehen. Aber was, wenn der Killer kein Vampir war? Dann könnte er ihn auch am Tag weiter verfolgen. Abe nutzte die verbliebene Zeit, um bei seinen anderen Patienten anzurufen, zum Glück antworteten alle.
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Immer wieder blickte Abe nervös in den Rückspiegel, während er sein Bungalow in der Nähe des Strandes ansteuerte. Die Sonne war vor kurzem aufgegangen und Abe, der die ganze Nacht einen Anruf befürchtet hatte, wollte nur zurück zu Laura. Er ging vom Auto direkt in ihr Zimmer, ohne den Rucksack abzulegen oder die Stiefel auszuziehen.
Sie schlief friedlich, wusste nichts von den Schrecken dieser Nacht. Sie hatte über Nacht ihre Decke weg gestrampelt und ihre Plüsch-Krabbe war aus dem Bett gefallen. Vorsichtig legte Abe sie wieder in ihre Arme. Alles hier schien so ruhig, draußen zwitscherten die Vögel und Abe war versucht, sich für eine Stunde hinzulegen. Stattdessen entlud er den Truck, kochte Kaffee und schaute argwöhnisch aus allen Fenstern. Er trug seinen Dolch am Gürtel.
Als er sich eine Schale Cornflakes machte, tauchte –wie vom Knistern der Tüte angelockt– seine Tochter auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
»Guten Morgen, Papa.«
»Guten Morgen, Mutzel. Willst du Milch?« Abe wollte gerade den Kakao aus dem Schrank holen, als sein Handy begann, Surfin' USA zu spielen.
Abe wusste, wer anrief, ohne auf das Display zu schauen. Er griff sich zusätzlich ein Messer und beantwortete den Anruf. »An der Terrassentür, Abe!«, rief Salome ihm ins Ohr. »Sei vorsichtig, das ist mir nicht geheuer. Es ist kein Mensch.«
»Danke, kannst du Laura beruhigen.« Er gab seiner Tochter, die ängstlich guckte, das Handy. Dann nahm er sie an den Schultern.
»Laura, versteck dich, jetzt! So wie wir besprochen haben. Alles wird gut.«
Das Mädchen flitzte davon, ohne eine einzige Frage zu stellen.
Die Sonne schien durch die Terrassentür und erleuchtete Lauras Kunstwerke an den Wänden. Abe wagte es nicht, sich abzuwenden. Er wartete auf den Hauch eines Schattens, eine Bewegung, ein Geräusch außer dem sanften Rauschen des Windes, mit dem sich der Angreifer verraten könnte. Schließlich war es keine Wahrnehmung, sondern purer Instinkt, der ihn dazu verleitete, sich in letzter Sekunde noch umzudrehen.
Er konnte kaum dem blitzartigen Angriff ausweichen, der auf ihn hinab fuhr. Er antwortete sofort mit dem Dolch, doch der glitt durch die schattenhafte Gestalt, wie durch Luft. Die Umrisse des Angreifers blieben vage. Es war eine Säule aus dichtem Rauch in der Form eines Menschen. Die langen schwarzen Krallen hingegen waren körperlich, als sie sich um Abes Hals schlossen. Das Monster hob ihn vom Boden, als wäre er ein Spielzeug, musste ihn jedoch direkt wieder fallen lassen. Diesmal hatte Abes Messer getroffen, was eine Schulter sein musste.
Das Kreischen der Gestalt war nicht menschlich. Mehr als Abes Ohren nahm sein gesamter Körper es wahr. Abe, der sich beruflich mit Vampiren umgab, war für einen Augenblick wie versteinert vor Angst.
In diesem Bruchteil einer Sekunde schlug ihm sein Gegner die Waffen aus der Hand, packte ihn erneut und warf ihn gegen die Wand. Abe holte keuchend Luft, doch bevor er sich aufrappeln konnte, wurde er wieder zu Boden getreten. Er schrie, das Monster schrie, sein Kopf dröhnte. Er musste denken. Er hatte sich auf die Zunge gebissen . Er brauchte eine Waffe. Er wurde hochgerissen und wieder zu Boden gestoßen. Dolch und Messer mussten irgendwo liegen. Der Angreifer trat auf seine tastende Hand. Da!
Als er wieder am Shirt nach oben gezogen wurde, packte er in das schattenhafte Gesicht. Seine Finger fanden eine Nase und er schlug zu. Das Knacken der brechenden Knochen war befriedigend. Er konnte sich losreißen und den Dolch aufheben.
Er wartete nicht, sondern stürzte sich auf das Monster. Seine Klinge bohrte sich durch eine Hand. Die Krallen rissen seinen Arm auf, als er den Dolch zurückzog und erneut zustach. Ins Leere. Wieder. Ins Leere. Krallen packten nach ihm. Er traf den Arm, aber der Griff des Dolches glitt ihm aus der blutverschmierten Hand. Er strebte vorwärts, wurde aber stattdessen zurückgestoßen.
Endlich gaben Abes Knie nach und trafen mit einem dumpfen Knall auf die Holzdielen. Seine Knochen schienen vom Aufprall aufzustöhnen. Sein Schädel drohte zu platzen. Bevor er nach vorne kippen konnte, griff eine Hand in seine Haare und hielt ihn aufrecht.
Vielleicht würde seine Kopfhaut sich vom Knochen lösen und er würde doch noch in die Dunkelheit stürzen, die am Rande seines Blickfeldes wartete.
Abrahams gegenüber legte Krallen und Schatten ab. Über ihm stand ein Mann in rot. Pechschwarzes Haar war in einem strengen Zopf zusammengebunden. Sein Griff lockerte sich und er fuhr mit der Hand durch Abes Haare, strich sie aus dem Gesicht. Nichts blockierte den verschlingenden Blick der roten Augen.
»Ich werde dich umbringen, aber ich will, dass du weißt, warum.« Seine Stimme war wie ein knisterndes Lagerfeuer in einer Sommernacht. »Vor sieben Jahren hast du meine Schwester ermordet.«
»Mila.« Es war so lange her, dass Abe diesen Namen laut ausgesprochen hatte. Sein Kopf knallte von der Kraft des Schlags zur Seite. Es fühlte sich an, als wäre sein Gehirn flüssig und würde hin und her schwappen.
»Du hast kein Recht, ihren Namen zu sagen. Mörder.«
Beim Sprechen präsentierte er die perlweißen Zähne, die nicht in den Mund eines Menschen gehörten. Zu perfekt, zu spitz.
Abe begann, die Punkte zu verbinden.
»In der Bar, das warst du?« Tränen brannten in Abes Augen. »Warum?«
»Warum hast du sie umgebracht?«
»Ich…« Seine Sicht verschwamm. Seine Stimme versagte. Was sollte er auch sagen?
»Sieben Jahre lang habe ich gesucht. Spare dir deine Tränen für das letzte Gericht! Bei mir findest du keine Gnade.«
Er packte Abe und wachsende Krallen bohrten sich mit jedem Wort tiefer in seine Schulter. Abe schrie, aber auch der Vampir wurde lauter.
»Ich weiß wer du bist, Abraham von Vordenburg. Der Inhalt deines Lebens ist es zu zerstören. Du hast mir meine Familie genommen, nun wird deine erfahren, wie es sich anfühlt.« Er pflückte etwas von der Wand.
Aus einem mit Muscheln beklebten Bilderrahmen grinste ein jüngerer Abe mit geflochtenen Zöpfchen in seinen wuscheligen blonden Haaren, die zu denen des kleinen Mädchens neben ihm passten, beide hatten Kinderschminke um die Augen und Eiscreme um den Mund.
Abe erinnerte sich genau an den Tag. Eine Kindergärtnerin hatte bewundert, wie ähnlich sie sich sahen. Wie oft hatte Abe sich gewünscht, Laura hätte die honigfarbenen Haare oder die hellen Augen ihrer Mutter. Aber wahrscheinlich war es besser so. Das Letzte, was beide brauchten, war eine ständige Erinnerung, dass ihre kleine Familie unvollständig war.
»Ich vermisse Mila jeden verdammten Tag meines von Gott verlassenen Daseins. Wie oft gedenkst du der Leben, die du beendet hast?«
»Immer,« wollte Abe sagen, aber bekam keine Chance.
»Du hältst uns für blutrünstige Monster, doch ich würde mich nie mit deinem Blut verunreinigen, sondern es mit Freuden verschwenden.«
»Papa?« Abe zuckte zusammen und riss seinen Kopf zur Seite. »Laura!«
Sie stand im Flur mit Tränen in den Augen.
Der Vampir wirkte erschrocken. Er ließ Abe los und drehte sich langsam zu seiner Tochter um. Abes Herz raste. Er musste Laura beschützen. Ihm wurde schwarz vor Augen, so schnell sprang er auf und warf sich auf den Mann. Sein Körpergewicht brachte ihn nicht mal ins Schwanken und er hatte keine Waffen. Also biss er so fest er konnte zu. Das Blut in seinem Mund schmeckte falsch. Alt und tot.
Fluchend drückte der Vampir ihn weg. »Bah, ist das räudig!« Er fasste sich an den Hals.
»Bleib weg von meiner Tochter.» Beim Sprechen rann dunkles Blut sein Kinn hinab.
»Sie ist das Einzige, was von Mila geblieben ist.«
»Was redest du für eine Scheiße?«
»Nein! Jetzt rede ich,« schrie Abe. Der Vampir schaute ihn verblüfft an.
Der Blutdurst, den man in der Luft hatte schmecken können, war verschwunden. Abe verstand nichts von Hexerei, aber er hatte wohl Salome und Rahab zu danken, deren Kraft vom Ozean zwischen ihnen nicht geschwächt wurde.
»Wir setzen uns hin und reden darüber, wie zivilisierte Leute,« sagte Abe, vor allem weil ihm jeder Knochen schmerzte. Er ließ sich aufs Sofa fallen und fühlte sich bleischwer. Laura kam sofort zu ihm. Abe wollte sie halten und nie wieder loslassen.
Er atmete erleichtert auf, als der Vampir seinem Beispiel folgte. Er ließ sich so weit wie möglich von Abe entfernt nieder – auf Lauras gelbem Sitzsack.
»Ok,« sagte er und überlegte, wo er beginnen sollte. »Wenn du Milas Bruder bist, musst du Liam sein, richtig?« Liam nickte, schaute ihn aber weiter finster an. Er sah aus wie der Sänger einer Metal-Band.
Abe strich Laura mit der weniger blutigen Hand durch die Haare.
»Deine Mama hieß Mila, aber sie ist leider nicht mehr hier, das weißt du ja.«
»Ja, Tante Sally hat gesagt, sie war krank.«
»Ich befürchte, es ist ein bisschen komplizierter.«
