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Wie weit Leo wirklich für Adam gehen würde, zeigte sich erst an dem Tag, an dem die Welt endete.
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- Deutsch
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- 615
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Bookmarked by schildiwrites
16 Oct 2023
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Bookmarker's Notes
Die Fic schafft es, in vergleichsweise wenigen Worten zu erzählen, wie schleichend, banal und äußerst menschlich die Apokalypse (in Saarbrücken!) abläuft. Zutiefst atmosphärisch, obwohl von Anfang an klar ist, dass es kein Entkommen geben wird. Sie fängt in wenigen Szenen wunderbar ein, was für ein Mensch Leo ist. Er ist einer, der sich während des verdammten Weltuntergangs bei seiner Familie entschuldigt, dass er als Polizist nicht mehr dagegen ausrichten konnte. Der Pia und Esther Hörnchen bringt. Und der mit Adam im Arm dem Ende der Welt entgegensieht und denkt, dass es gut war, was er haben durfte.
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Adam Schürk hält es in Saarbrücken nicht mehr aus und will weg. Leo kommt mit ihm mit.
Bookmarked by schildiwrites
13 Apr 2023
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Bookmarker's Notes
Er schaffte es immer wieder, Adam mit so dummen Kleinigkeiten über Wasser zu halten, wie ein Rettungsschwimmer. Wenn Adam drohte, unterzugehen, half Leo ihm hoch. Wenn Adam nach Luft schnappen musste, war Leo für ihn da. Immer und immer wieder. Das konnte nicht ewig gut gehen. Adam würde irgendwann ertrinken und entweder, Leo ließ los, oder Adam würde ihn mit sich in die Tiefe reißen.
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Adam geht allein nach Hause. Immer und immer wieder, Abend für Abend, jeden Abend aufs Neue und jeden Abend aufs Neue könnte er schreien dabei. Denn es war nicht genug. Nicht genug Wiederkennenlernen. Nicht genug Reden. Nicht genug Zeit. Zeit mit Leo.
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- Part 5 of Inspired by Scenes from Tatort Berlin
Bookmarked by schildiwrites
26 Feb 2023
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Bookmarker's Notes
Ein harter Fußboden und eine kalte Tür im Rücken sind viel zu gut für den, der Schuld ist am Tod von Leo Hölzer.
„Hätten wir uns doch bloß nie kennengelernt“, sagt Adam so leise, dass er die Worte selbst kaum hören kann.
Und wenn er für immer allein nach Hause geht, wird das noch längst nicht Strafe genug sein für ihn.
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Leo rollt sich hinüber auf die andere Seite des Bettes, Adams Seite, und vergräbt sein Gesicht tief in Adams Kopfkissen. „Schieb deinen Arsch da rüber, Hölzer, oder ich versohl ihn dir“, hört er Adam sagen. Aber Adam ist gar nicht da. Nicht mehr.
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- Part 13 of Inspired by Scenes from Tatort Berlin
Bookmarked by schildiwrites
26 Feb 2023
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Bookmarker's Notes
Jeden Morgen schüttelt Leo Kopfkissen und Decke auf, richtet Adams Bettseite ebenso ordentlich her wie seine eigene, auch wenn es längst nichts mehr aufzuschütteln und herzurichten gibt. Adams Bettseite muss nicht in Ordnung gebracht werden, denn sie ist seit Wochen ordentlich gemacht, jeden Morgen, jeden Abend, tags und nachts. Niemand schläft mehr in diesem Teil ihres Bettes, niemand wickelt sich mehr in die Decke ein, klopft sich das Kissen unter dem Kopf zurecht, schiebt eine wunderschöne Hand unter der Decke hervor und unter Leos Decke, um nach Leos Hand zu tasten.
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„Seid ihr schwanger, gehst du zu den Lauterern, hast du deine Niere verkauft?“
Leos Gehirn hat schon beim ersten Teil des Satzes ausgesetzt. Esther redet weiter mit ihrer Bekannten, Freundin, was auch immer, aber Leo bekommt nichts davon mit, weil seine Gedanken sich im Kreis drehen. Das Ja liegt ihm schon auf der Zunge – nur das eine Wort, um sich endgültig von der Last seines Geheimnisses zu befreien.
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- Part 1 of Schwangerschaft mit Folgen
Bookmarked by schildiwrites
25 Feb 2023
Bookmarker's Notes
Adam streckt beide Hände nach ihm aus, greift nach seinen und zieht ihn daran näher. Und dann kann Leo einfach nicht mehr.
„So läuft das nicht, Adam.“ Vielleicht sind es die Hormone. Vielleicht all der aufgestaute Frust darüber, dass Adam monatelang nicht für ihn da war. Möglicherweise spielt die Tatsache mit rein, dass Adams Daumen über seinen Handrücken streichelt und dafür sorgt, dass Leo sich wieder solche verdammt dummen Hoffnungen macht. „Du kannst nicht einfach hier auftauchen und so tun, als wäre alles normal.“
